Ich freue mich, dich auf meinem Blog zu begrüßen. Hier zeige ich (nicht nur) Naturfotos. Die meisten entstehen auf Reisen in Deutschland und unseren Nachbarländern, aber natürlich auch bei mir zu Hause im Kreis Lippe und Umgebung. Angereichert werden die Bilder mit Infos zu Reisezielen aber auch Fototechnik. Ich nutze Kameras und Objektive von Olympus (mFT). Wenn du Makro- und Naturfotos magst bist du hier richtig
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Mittwoch, 9. April 2025
Frühlingswald
Heute war ich ein bisschen in einem kleinen Waldstück bei Leopoldshöhe unterwegs. An den Bäumen zeigt sich das erste noch sehr zarte Grün in Form von Blättern. Es sieht so aus als würden grüne Flecken zwischen den Bäumern schweben. In dem kleinen Wald liegt aber auch viel Totholz herum. Der Wald wird zwar forstwirtschaftlich genutzt, aber der Besitzer achtet offenbar auch auf Biodiversität. Find ich gut.
Sonntag, 23. März 2025
Auf dem Leberblümchenberg
Leberblümchen
gehören für mich zu den schönsten Frühblühern. Das instensive Blau finde ich wunderschön. Der Blauton variiert je nach Licht und so sehen die hübschen Blümchen immer wieder anders aus.
Das Problem an den dekorativen Hahnenfußgewächsen ist nur, das sie relativ selten vorkommen. Dann bilden die Blümchen allerdings größere Bestände. In Deutschland ist das Leberblümchen "besonders geschützt".
Bis vor einigen Tagen habe ich Leberblümchen erst einmal entdecken können. Das war vor einigen Jahren im Harz.
Nun habe ich herausgefunden, dass nur eine halbe Autostunde entfernt von meinem Wohnort das gesuchte Blümchen in Massen vorkommt. Im Volksmund wird der Fundort "Leberblümchenberg" genannt. Hier findest du weitere Informationen: KLICK
Da die Blumen nicht sehr lange blühen habe ich mich auf den (kurzen) Weg gemacht und die Blumen fotografiert. Als "Beifang" habe ich auch noch ein paar Buschwindröschen fotografiert.
Dabei hatte ich meine OM-System OM-1 und die beiden Makroobjektive M.Zuiko 90/3.5 und 30/3.5. Die beiden Brennweiten ergänzen sich sehr gut und mit beiden haeb ich schönde Bilder machen können. Außerdem hatte ich noch ein kleines Staiv dabei, einen Blitz samt Diffusor und (ganz wichtig) einen Reflektor zum abschatten.
Hier im Blog zeige ich ein paar Bilder und auch auf meiner Homepage habe ich eine Serie veröffentlicht: KLICK.
Freitag, 3. Mai 2024
Müritz - Die Big Three
Der Nationalpark Müritz ist bekannt für Fischadler. Aber auch Seeadler und Milane konnten wir dort bobachten. Die Fischadler könnt ihr eigenlich sogar live während der Brut und der Aufzucht der Küken beobachten. Eigentlich, weil die neue Beobachtungkamera, die am Horst auf einem Strommast installiert wurde einfach nicht an den Start gebracht werden konnte. Nachdem die Fischadler wieder den Horst besetzt hatten, wurde die Arbeiten an der Kameranlage für diese Saison natürlich eingestellt. Das erfuhren wir während einer empfehlenswerten Fischadlersafari.
Während unsere Touren im Nationalpark Müritz konnten wir zahlreiche Rot- und Schwarzmilane beobachten. Aber auch den König der Lüfte, den Seeadler und die auch die kleineren Fischadler. Wie bei allen Naturbeobachtungen ist natürlich etwas Glück und vor allem auch Geduld notwendig.
Bei den Adlern sind die Distanzen relativ hoch. Ein Fernglas hilft da weiter. Wenn ihr die schönen Vögel fotografieren möchtest ist ein langes Teleobjektiv notwendig.
Ich habe das Olympus MZuiko 40-150/2.8 mit einem 2-fach Telekonverter an der Olympus OMD M1 Mk II benutzt. Die Bilder sind aber zudem noch stark gecroppt und taugen eher als Belegfoto. Aber die majestätischen Greifvögel zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis.
Der Fischadler ist wegen seines kontrastreichen Federkleides kaum zu verwechseln. Er benötigt klares Wasser und eine möglichst glatte Wasseroberfläche, damit die begehrten Fische aus der Luft erkennen kann. Das ist das einzige brauchbare Foto, das mir gelungen ist.
Den Seeadler konnte ich aus großer Entfernung fotografieren. Die Bilder vom Angriff auf einen Fisch im Wasser sind leider nichts geworden.
Der Seeadler fliegt nach einem erfolglosen Angriff davon
Ein Rotmilan am Himmel. Von ihnen haben wir zahlreiche Exemplare beobachten können. Ein gutes Foto ist mir aber nicht gelungen.
in Schwarzmilan. Bei denen hatte ich Glück und konnte gleich mehrere Vögel aus einer guten Entfernung fotografieren. Aber auch da wäre natürlich noch mehr Brennweite besser gewesen.
Bis auf das Bild mit dem Rotmilan sind die anderen Bilder am Beobachtungspunkt Schnakenburg innerhalb von 90 Minuten gelungen. Ich war vom Campingplatz Ecktannen mit dem Rad in wenigen Minuten dort und habe einfach gewartet und die Natur genossen.
Sonntag, 24. März 2024
Frühlingswald ::: Wenn die Natur langsam erwacht
Der Wald bei Oerlinghausen
Vergangenen Sonntag war ich mit Fotokamera und einem Makroobjektiv in einem Waldstück bei Oerlinghausen auf Motivsuche
In den letzten Monaten habe ich meine Motive fast nur im heimischen Garten oder Tabletopstudio fotografiert. Aber nun möchte ich wieder mehr im Wald unterwegs sein und dort (nicht nur) Makromotive sichen und finden. Am Sonntag war ich ein kleinen Waldstück in der Nähe vom Flugplatz in Oerlinghausen unterwegs. Am Flugplatz gibt es gute Parkmöglichkeiten und bis in den Wald ist es nur ein Katzensprung.
Ich war in dem Gebiet zwischen Stukenbroker Weg und den Rosenteichen unterwegs. Im Gegensatz zur Wistinghauser Senne sind dort kaum Menschen unterwegs.
Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich kaum Motive entdeckte. Aber nachdem ich meinen Blick neu "kalibriert" hatte, konnte ich viele Motive finden. "Achtsamkeit" ist hier das Stichwort.
Kameratechnisch hatte ich meine Olympus OM-D E-M 1 Mk II und das OM-System m.zuiko
ED 90mm/f3.5 Macro dabei. Hier kannst du meinen ersten Eindruck über das "Supermakro" nachlesen.
Vergleichbar ist die Brennweite von 90mm an MFT mit 180mm an Kleinbild. Also schon ganz schön telelastig. In der Makrofotografie für mich eine sehr schöne Brennweite. Für nicht Nahbereichsbilder eher eine Herausforderung. Im Gegensatz zu früheren Zeiten nehme ich aber auf eine Fototour meistens nur noch ein Objektiv mit. Das führt dann dazu, dass ich versuchen muss mit dem Objektiv auch Motive außerhalb der "Wohlfühlzone" der Linse auf den Sensor zu bannen. Das führt dann wiederum zu für mich ungewohnten Bildern.
Jetzt aber viel Freude mit meinen Bildern.
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| Zwei Zunderschwämme |
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| Leben auf der Baumrinde |
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| Frühlingszauber in Weiß |
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| Schwebfliege im Paradies |
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| Tanz der Blüten |
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| Überbleibsel aus dem Vorjahr |
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| Blüten im Schattenreich |
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| Zum Dahinschmelzen |
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| Da geht noch was.. |
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| Nadelbaum immmer noch im Winterschlaf |
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| Frühlingserwachen |
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| Es grünt im Waldteich |
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| Tausendundein Pilz |
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| Mooszauber am Bach |
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| Zitronenfalter sind früh im Jahr aktiv |
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| Birken spiegeln sich im Rosenteich |
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| Überlebenskünstler |
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Montag, 6. November 2023
Pilze, Pilze, Pilze
Herbstzeit ist Pilzzeit
Die Pilze schießen im Wald geradezu aus dem Boden oder auch aus Holz.
Bei uns in der Nähe ist ein kleines Waldstück mit vielen Buchen und einigen anderen Laubbäumen. Der Wald wird zwar forstwirtschaftlich genutzt, aber der Waldbesitzer lässt sehr viel Totholz liegen. Sehr gute Bedingungen für Pilze.
Am 01. November war ich mal wieder dort. Mein letzter Besuch in dem Wald lag schon über zwei Jahre zurück. Erwartungsgemäß hat sich in der Zeit nicht viel geändert.
Der Waldboden und viele Baumstümpfe und alte Äste waren übersät mit Pilzen. So konnte ich mich mit Kamera, Makroobjektiv, Zangenblitz und Stativ austoben.
Viel Spaß bei einem kleinen Ausflug in das Reich der Pilze.
Donnerstag, 2. März 2023
Wanderung von Berlebeck zu den Externsteinen und zurück
Wanderung von Berlebeck zu den Externsteinen und zurück
Am Sonntag waren wie nach längerer Zeit mal wieder im schönen Teutoburger Wald unterwegs.
Die Wanderung hatte ich auf komoot gefunden und mit der passenden App haben wir dann navigiert. Das hatte prima funktioniert.
Bei komoot nennt sich die Wanderung: "Externsteine – Spot mit schöner Spiegelung Runde von Berlebeck"
Startpunkt war der Parkplatz der Adlerwarte in Berlebeck. Von dort führte uns der Weg zunächst steil bergauf zur Ruine Falkenburg. Belohnt wurden wir nach dem anstrengenden Anstieg mit einem herrlichen Blick über das Lipperland. Immerhin liegt die Höhenburg auf ca. 372m Höhe. Für den Teutoburger Wald ist das schon eine ansehnliche Höhe.
Mittwoch, 2. September 2020
Große Baumpilze
Einen riesigen Baumpilz
fand ich bei einem Spaziergang durch den Wald vor einigen Wochen. Genauer gesagt waren es zwei Pilze die aus einem großen Stück Totholz wuchsen.
Ich entschloss mich mit meiner Kamera zum Fundort zurück zu kehren.
Die Fotos enstanden mit meimer Olympus OM-D E M 1.1 und den Olympus Objektiven 12-40/2.8 und dem 40-150/2.8. Mein Novoflex Triopod Stativ hatte ich auch dabei und Polfilter. Teilweise handelt es sich um Stacks aus der Kamera.
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| Beide Pilze auf einem Blick |
Mittwoch, 4. Dezember 2019
Im Herbstnebel auf Fototour
Nebelsuppe
Am Sonntag war um Leopoldshöhe herum dichter Nebel. Also habe ich mir meine Kamera und zwei Objektive geschnappt und habe mich auf den Weg zum NSG Windwehetal gemacht. Ein Stativ hatte ich auch dabei.![]() |
| Der Nebel verringert die Kontraste. Der Wald erscheint leicht und luftig. |
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| Die Windwehe fließt am Waldrand. Sie hat sich in den Boden eingegraben. Gegenüber ist ein Feld. |
Ich hatte mein Olympus 12-40/2.8 Pro und das 40-150/2.8 Pro dabei. Mittlerweile gehört das Teleobjektiv zur Landschaftsfotografie dazu.
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Dienstag, 26. November 2019
Herbst im Teutoburger Wald
Vom Herrmann zum Bielstein
gingen wir am Sonntag. Eine unserer Lieblingswanderungen vom Hermannsdenkmal zum Bielstein und zurück. 1-2 mal im Jahr sind wir dort unterwegs. Hier findet ihr die Beschreibung des Weges: klick!Hier sind einige Bilder die unterwegs entstanden sind:
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| Das Hermannsdenkmal |
Montag, 11. November 2019
Das Silberbachtal in Ostwestfalen-Lippe
Das Silberbachtal
am Fuße des Velmerstot ist ein beliebtes Wanderziel in Ostwestfalen-Lippe. Durch das enge Tal fließt der Silberbach. Steinblöcke liegen im Wasser. In Kaskaden durchfließt der Wasserstrom das felsige Bachbett. Das Adjektiv "wildromatisch" beschreibt dieses Kleinod gut.Fototechnik
Ende Oktober war ich mal wieder dort. Ausgesstattet mit meiner Olympus OMD, dem 12-40 und dem 40-150 Objektiven fotografierte ich am Bach. Natürlich war auch ein Stativ dabei, außerdem ein ND- und ein Polfilter.
Sonntag, 27. Oktober 2019
Zeit der Pilze!
Im Herbst
ist Pilzzeit. Pilze (lat. Fungi) werden ja eigentlich das ganze Jahr über gefunden, aber im Herbst schießen sie wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Sie mögen es warm und feucht. Und im Spätsommer und frühen Herbst ist es oft genau so.![]() |
| Fliegenpilze sind giftige Schönheiten. Oft in Gesellschaft mit Fichten. |
Pilze überall
die Fotocommunitys werden geradezu überschwemmt von Pilzbildern. Pilze geben aber auch schöne, abwechslungsreiche Motive ab. Bei einem Spaziergang durch den Wald ist es kaum möglich keine Schirmträger zu finden. Es gibt sie von winzig klein bis stattlich. Dabei ist das, was wir für Pilze halten gar nicht der eigentliche Pilz. Die hübschen Schirmchen sind lediglich der oberirdische Fruchtkörper. Der Hauptteil wächst im Boden oder beispielsweise in Holz und besteht aus sehr dünnen Fäden.Bei den Schwammerln handelt es sich übrigens nicht um Pflanzen oder gar Tiere. Pilze bilden ein eigenes Reich.
Fakten über Pilze
- etwa 170.000 Pilzarten sind bekannt. Es gibt Schätzungen, dass es sogar eine Million verschiedene Pilzarten existieren.- etwa 30.000 Arten sind Ständerpilze und haben einen Hut
- Pilze verursachen Schäden in Milliardenhöhe durch Pilzkrankheiten, Zerstörung von Holz, Leder, Textilien und Lebensmitteln
- sie dienen als Rauschmittel, Genußmittel und Heilmittel
- Pilze sind wichtig für die Biotechnologie
- Hefen sind Pilze
- Pilze sind näher mit Tieren verwandt, als mit Pflanzen
- das größte Lebewesen der Welt ist ein Pilz; ein Hallimasch in den USA.
- Manche Pilze verbinden sich mit Bäumen und bilden eine Lebensgemeinschaft
- Pilze leben vom Abbau abgestorbener organischer Stoffe (z.B. Holz) oder als Parasiten auf Pflanzen, Tieren oder Menschen.
- Aus einem bestimmten Schimmelpilz wird Penicillin gewonnen
- Pilze machen etwas 40% der weltweiten Biomasse aus
- Sie säubern den Wald von Totholz und produzieren Humus
- nur ca. 2% sind Wasserbewohner
- Pilze kommen bei Temperaturen von -3°C bis +60°C vor.
Im www findet ihr natürlich noch massig weitere Informationen.
So fotografiere ich Pilze
Als Fotomotive bieten sich meistens die Schirmpilze an. Oft ragen sie nur wenige Zentimeter aus dem Boden heraus. Abblenden ist oft nötig um den Pilz möglichst scharf abzubilden. Stacking bietet sich natürlich auch an. Um die Kamera zu stabilisieren nutze ich ein selbstgemachtes Kamerakissen. Stative sind oft schon zu hoch.Wachsen Pilze auf Baumstümpfen ist ein Stativ natürlich auch gut geeignet. Vor allem können die Motive trotz geschlossener Blende einigermaßen freigestellt werden.
Pilze freihand zu fotografieren ist schwierig. Oft wachsen sie im schattigen Wald und Licht ist knapp. Möglich ist es natürlich aber schon. Oft ergeben sich künstlerische Bilder, wegen der knappen Schärfentiefe.
Alle Bilder in diesem Post entstanden im Oktober 2019,
Sonntag, 11. August 2019
Fotografenglück ::: Reh im Wasser
Heute konnte ich mein (Fotografen-) Glück kaum fassen. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hatte das richtige Objektiv an der richtigen Kamera.
Oft bin ich im NSG Windwehetal unterwegs und ab und zu sehe ich dort auch mal Rehe. Aber meistens nur kurz und auch nur irgendwo im Unterholz.
Heute jedoch ging ich auf einen Pfad zu einer Bachbiegung, um zu sehen, ob dort Libellen unterwegs sind.
Was ich aber sah war ein Reh (Capreolus capreolus), das dann auch noch mitten im Bach stehen blieb und Wasser ließ. Vielleicht 5 Meter von mir entfernt. Ich kniete mich rasch hin, halb hinter einem Baum und konnte das Tier einige Minuten in Ruhe beobachten bis es ohne Hast die Uferböschung erklomm. Es warf mir noch einen Blick zu und trottete dann zu einer Weide am Waldrand.
Technik: Olympus OM-D E-M1.1, Olympus m.Zuiko ED300mm/f4, ISO 1250, f/4, 1/160 bzw. 1/125sek.
Oft bin ich im NSG Windwehetal unterwegs und ab und zu sehe ich dort auch mal Rehe. Aber meistens nur kurz und auch nur irgendwo im Unterholz.
Heute jedoch ging ich auf einen Pfad zu einer Bachbiegung, um zu sehen, ob dort Libellen unterwegs sind.
Was ich aber sah war ein Reh (Capreolus capreolus), das dann auch noch mitten im Bach stehen blieb und Wasser ließ. Vielleicht 5 Meter von mir entfernt. Ich kniete mich rasch hin, halb hinter einem Baum und konnte das Tier einige Minuten in Ruhe beobachten bis es ohne Hast die Uferböschung erklomm. Es warf mir noch einen Blick zu und trottete dann zu einer Weide am Waldrand.
Technik: Olympus OM-D E-M1.1, Olympus m.Zuiko ED300mm/f4, ISO 1250, f/4, 1/160 bzw. 1/125sek.
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| Das Reh blieb ruhig im flachen Wasser stehen |
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| Das Reh erklomm die Uferböschung und schaute noch mal zurück. |
Mittwoch, 22. Mai 2019
Makrofotografie ::: Im Laubwald
Ab in den Wald..
..ging ich am Samstag. Bei Leopoldshöhe gibt es ein kleines Waldstück. Hauptsächlich wachsen dort Buchen und nur wenige Fichten. Der Wald wird zwar bewirtschaftet, aber es gibt dort alte und mächtige Bäume und daneben auch noch ganz jungen Nachwuchs. Auch viel Totholz bleibt dort den "Resteverwertern" der Natur überlassen. Ich fotografiere dort relativ häufig, weil ich zu Fuß in ca. 15 Minuten im Wald bin.Meine Fotoausrüstung für die Makrofotografie
Dazu hatte ich meine Olympus OM-D E-M 1.1 mit dem m.Zuiko ED 60mm F2.8 Macro. Für den sicheren Stand sollte das Berlebach Mini mit Nivelierung sorgen. Das Berlebach besitze ich schon seit einigen Jahren. Dank der Nivelierung verzichte ich auf einen Stativkopf und montiere meinen Einstellschlitten Castell-Mini von Novoflex. Auch den habe ich schon seit Jahren im Gebrauch. In Workshops habe ich gelernt, einen Kabelfernauslöser zu nutzen. Ich habe einen günstigen aus Fernost.Für Lichtakzente habe ich eine sehr günstige, flexible Leuchte mit zwei LEDs.
Außerdem noch das kompakte Beleuchtungssystem "Olympus MAL-1 Makro Arm Light" (Affiliate-Link). Das wird direkt an der Kamera angeschlossen. Neuere Olympus Kameras unterstützen das Makro-Licht aber leider nicht mehr.
Einen Blitz ersetzen die kleinen Lichter natürlich nicht, setzen aber Lichtakzente.
Außerdem ergänzen noch eine Schnellwechselklemme und -platte von Mengs die Ausrüstung.
Ein Wanderrucksack und eine dünnes Sitzkissen sorgen für etwas Komfort.
Da kommt dann doch so einiges an an Ausrüstung zusammen. Ich zähle das alles auf, weil ich kürzlich mal gefragt wurde, welcher technischer Aufwand für ein Makrobild nötig sein kann und auch wie lange die eigentlichen Aufnahmen dauern. Die Maiglöckchenbilder hatte ich in etwa 25 Minuten "im Kasten".
Maiglöckchen..
..wachsen dort im Halbschatten am Waldrand. Die Stelle hatte ich schon vor zwei Jahren entdeckt. Aber bisher bin ich nicht dazu gekommen die giftigen Schönheiten zu fotografieren. Das habe ich dann endlich am Samstag machen können und habe damit wieder ein Wunschmotiv im meinem Fotarchiv.
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| Maiglöckchen (Convallaria majalis). Stack aus acht Bildern, die schon in der Kamera verrechnet wurden. |
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Sonntag, 28. April 2019
Bärlauch im Teutoburger Wald
Der frühe Vogel...
...ist manchmal zu früh.Am Freitag machte ich mich auf den Weg in den Teutoburger Wald bei Oerlinghausen. Dort kenne ich eine Stelle mit ausgedehnten Bärlauchbestand. Ich hatte gehört, dass der Bärlauch schon blüht. Jedenfalls woanders im Teutoburger Wald. Blühender Bärlauch ist ein wunderschönes Fotomotiv, das ich seit einigen Jahren fotografiere.
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| Bärlauch im Regen |
Leider war ich etwas zu früh dran. Nur wenige Pflanzen hatten sich schon entschlossen zu blühen. Der Regen sorgte für glänzende Blätter.
Für den hohlen Lerchensporn war ich übrigens zu spät dran.
Irgendwas ist halt immer.
Den erhofften weiße Blütenteppich konnte ich also nicht auf den Sensor bannen. Dafür aber ein paar einzelne Pflanzen mit regennassen Blättern.
Die Technik
Die Bilder entstanden mit meiner Olympus OM-D, dem 12-40/2.8, dem 40-150/2.8 und dem 1,4-fach Telekonverter und einem kleinen Reisestativ.Die Nachbearbeitung der Bilder ist minimal. Aufnahmetechnisch handelt es sich um "normale" Einzelbilder und "Multishot"-Techniken, wie es auf neudeutsch heißt. Konkret um Doppelbelichtungen und gestackte Bilder, direkt aus der Kamera.
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Freitag, 7. Dezember 2018
Lipperland ::: Nebel am Velmerstot
Nebel im Eggegebirge
Ende November unternahm ich eine Wanderung durch das Silberbachtal (hier Bilder von 2015) hinauf zur Velmerstot und wieder zurück zum Waldparkplatz nach Leopoldstal.Die Luft war feucht und die Luft war diesig. Oben auf dem Gipfel des Eggegebirges konnte ich kaum 50 Meter weit sehen.
Den Eggeturm habe ich gerade noch so gefunden, aber nicht den Gipfel der Preußischen Velmertot. Richtig; es heißt "die Velmerstot" nicht "der".
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| Eggeturm im Nebel |
Zwei Gipfel im Eggegebirge
Die Velmerstot ist die höchste Erhebung des Eggegebirges in Ostwestfalen-Lippe.Es gibt die etwas höhere Preußische Velmerstot (468m) in Ostwestfalen und die benachbarte Lippische Velmerstot in Lippe (441m).
Das Gipfelplateu ist nur karg bewachsen. Es diente lange Zeit als Viehweide.
Dienstag, 22. Mai 2018
Waldfotografie ::: Bärlauchblüte im Hainich
Weiße Blütenteppiche imNationalpark Hainich
Vor knapp 10 Tagen war ich mit ein paar Freunden auf einer Wanderung durch den Hainich. Der Hainich ist ein großer Buchenwald in Thüringen und seit 1997 ein Nationalpark und auch UNESCO Welterbe.![]() |
| Blütenteppich im Hainich |
Wie so oft hat die militärische Nutzung dafür gesorgt, dass sich der Buchenwald fast ungestört entwickeln konnte und ein Sekundärurwald hat sich gebildet.
Startpunkt am Baumwipfelpfad Thiemsburg
Unsere Wanderung begann und endete am Baumwipfelpfad nahe der Thiemsburg und führte uns ca 25 km durch den Wald.
Die Strecke war relativ flach und die Wege gut ausgebaut.
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| Aussichtsturm am Baumwipfelpfad |
Besonders beeindruckend waren die Bärlauchblüten, die den Waldboden großflächig bedeckten. Auch für Nase ein besonderes Erlebnis.
Wer noch nie eine Bärlauchblüte erlebt hat, sollte sich das für den kommenden Frühling mal vornehmen; optisch und olfaktorisch ein Erlebnis..
Olympus OM-D EM 10 und Panaleica 15/1.7
begleiteten mich auf der Wanderung. Eine kompakte Kombination, die bei Wanderungen das Gepäck kaum belastet, aber eine tolle Bildqualität liefert.![]() |
| Nationalparkzentrum am Baunkronenpfad |
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| Bärlauch soweit man schauen kann |
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