Montag, 11. November 2019

Das Silberbachtal in Ostwestfalen-Lippe

Das Silberbachtal

am Fuße des Velmerstot ist ein beliebtes Wanderziel in Ostwestfalen-Lippe. Durch das enge Tal fließt der Silberbach. Steinblöcke  liegen im Wasser. In Kaskaden durchfließt der Wasserstrom das felsige Bachbett. Das Adjektiv "wildromatisch" beschreibt dieses Kleinod gut.

Fototechnik


Ende Oktober war ich mal wieder dort. Ausgesstattet mit meiner Olympus OMD, dem 12-40 und dem 40-150 Objektiven fotografierte ich am Bach. Natürlich war auch ein Stativ dabei, außerdem ein ND- und ein Polfilter.


Silberbachtal in  Ostwestfalen-Lippe

Sonntag, 27. Oktober 2019

Zeit der Pilze!

Im Herbst

ist Pilzzeit. Pilze (lat. Fungi) werden ja eigentlich das ganze Jahr über gefunden, aber im Herbst schießen sie wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Sie mögen es warm und feucht. Und im Spätsommer und frühen Herbst ist es oft genau so.

Fliegenpilze sind giftige Schönheiten. Oft in Gesellschaft mit Fichten.
Fliegenpilze sind giftige Schönheiten. Oft in Gesellschaft mit Fichten.

Pilze überall

die Fotocommunitys werden geradezu überschwemmt von Pilzbildern. Pilze geben aber auch schöne, abwechslungsreiche Motive ab. Bei einem Spaziergang durch den Wald ist es kaum möglich keine Schirmträger zu finden. Es gibt sie von winzig klein bis stattlich. Dabei ist das, was wir für Pilze halten gar nicht der eigentliche Pilz. Die hübschen Schirmchen sind lediglich der oberirdische Fruchtkörper. Der Hauptteil wächst im Boden oder beispielsweise in Holz und besteht aus sehr dünnen Fäden.
Bei den Schwammerln handelt es sich übrigens nicht um Pflanzen oder gar Tiere. Pilze bilden ein eigenes Reich.

Fakten über Pilze

- etwa 170.000 Pilzarten sind bekannt. Es gibt Schätzungen, dass es sogar eine    Million verschiedene Pilzarten existieren.
- etwa 30.000 Arten sind Ständerpilze und haben einen Hut
- Pilze verursachen Schäden in Milliardenhöhe durch Pilzkrankheiten, Zerstörung von Holz, Leder, Textilien und Lebensmitteln
- sie dienen als Rauschmittel, Genußmittel und Heilmittel
- Pilze sind wichtig für die Biotechnologie
- Hefen sind Pilze
- Pilze sind näher mit Tieren verwandt, als mit Pflanzen
- das größte Lebewesen der Welt ist ein Pilz; ein Hallimasch in den USA.
- Manche Pilze verbinden sich mit Bäumen und bilden eine Lebensgemeinschaft
- Pilze leben vom Abbau abgestorbener organischer Stoffe (z.B. Holz) oder als Parasiten auf Pflanzen, Tieren oder Menschen.
- Aus einem bestimmten Schimmelpilz wird Penicillin gewonnen
- Pilze machen etwas 40% der weltweiten Biomasse aus
- Sie säubern den Wald von Totholz und produzieren Humus
- nur ca. 2% sind Wasserbewohner
- Pilze kommen bei Temperaturen von -3°C bis +60°C vor.

Im www findet ihr natürlich noch massig weitere Informationen.


So fotografiere ich Pilze

Als Fotomotive bieten sich meistens die Schirmpilze an. Oft ragen sie nur wenige Zentimeter aus dem Boden heraus. Abblenden ist oft nötig um den Pilz möglichst scharf abzubilden. Stacking bietet sich natürlich auch an. Um die Kamera zu stabilisieren nutze ich ein selbstgemachtes Kamerakissen. Stative sind oft schon zu hoch.
Wachsen Pilze auf Baumstümpfen ist ein Stativ natürlich auch gut geeignet. Vor allem können die Motive trotz geschlossener Blende einigermaßen freigestellt werden.
Pilze freihand zu fotografieren ist schwierig. Oft wachsen sie im schattigen Wald und Licht ist knapp. Möglich ist es natürlich aber schon. Oft ergeben sich künstlerische Bilder, wegen der knappen Schärfentiefe.

Alle Bilder in diesem Post entstanden im Oktober 2019,

Pilze im Wald

Pilze im Wald

Pilze im Wald

Pilze im Wald

Pilze im Wald

Pilze im Wald

Pilze im Wald

Der Pilzschirm ist bereits von Schimmelpilzen befallen. Pilz frisst Pilz!
Der Pilzschirm ist bereits von Schimmelpilzen befallen. Pilz frisst Pilz!

Pilze im Wald

Pilze im Wald

Pilze im Wald



Freitag, 18. Oktober 2019

Vögel fotografieren und beobachten auf Langeoog

Die Insel Langeoog

Langeoog gehört zu den ostfriesischen Inseln und liegt vor der deutschen Nordseeküste. Westlich liegt die kleine Insel Baltrum und östlich Spiekeroog.

Langeoog hat eine Fläche von fast 20qkm. Vom Inseldorf im Westen bis zum Ostende sind es etwa 11km. Vom Nordstrand beim Dorf bis zum Hafen sind es etwa 3,5km. Im Westteil konzentrieren sich auch die vom Menschen genutzen Flächen (Dorf, Flugplatz, Hafen, Weiden). Der langgezogene Ostteil besteht hauptsächlich aus Dünen, Strand und den Salzwiesen und natürlich den zwischen Insel und Festland gelegenen Wattgebieten.
Ein großer Tel der Nordseeinsel gehört zum "Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer"

Lachmöwen fliegen auf (300mm, f/4, 1/1250sek., ISO200)

Vögel beobachten und fotografieren

könnt ihr im Herbst auf Langeoog sehr gut. Nicht nur deshalb waren wir im Oktober für eine Woche auf der "Insel für`s Leben". In diesem Beitrag möchte ich meinen Lesern ein paar Tipps zur Vogelbeobachtung und Fotografie geben.


Anreise nach Langeoog

Zunächst muss Langeoog ja erst mal erreicht werden. Dazu gibt es eine Fähre, die nach einem festen Fahrplan unterwegs ist. Die Fahrrinne ist nämlich immer schiffbar und unabhängig von den Gezeiten. In Bensersiel legt sie ab und erreicht nach etwa 35 Minuten den Hafen von Langeoog. Von dort bringt die Inselbahn die Besucher und Pendler in das Dorf. Es handelt sich um eine Personenfähre. Autos gibt es auf der Insel nämlich nicht.
Wir haben noch unserer Fahrräder mit auf die Insel genommen.
 Ach ja. Einen Flugplatz gibt es auch. 

Unterwegs auf der Insel...

..waren wir zu Fuß oder mit dem eigenen Rad. Radverleihe gibt es auf Langeoog reichlich. Außerdem gibt es noch Kutschen (inkl. Kutscher), die man mieten kann. Sogar kleine Kutschen mit Ponys können gemietet werden.
Für den täglichen Gebrauch sind die Kutschen aber nicht geeignet.
Um Güter zu befördern gibt es noch zahlreiche Elektrokarren, die durch die schmalen Straßen fahren. Feuerwehr und Rettungsdienst haben natürlich Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.
Die Inselbahn könnt ihr natürlich auch nutzen, um zum Hafen zu kommen.
Die Entfernungen zu den meisten der touristischen Ziele ist gering und zu Fuß machbar. Vom Dorf zum Hafen gehen wir ca. 25 Minuten. Aber bis zum Ostende sind es dann schon über 10km. Da wird es zu Fuß schon etwas mühsam.

Leihfahrräder sind zahlreich vorhanden

Vögel beobachten und fotografieren

Nun zum eigentlichen Thema dieses Beitrages. Den Vögeln. Unser Wattenmeer bietet den heimischen aber auch den Zugvögeln reichlich Nahrung. Deshalb ist das Wattenmeer auch besonders geschützt. Für zahlreiche Vogelarten ist der Zwischenstopp an der Nordsee überlebenswichtig. Sollte das Watt irgendwann mal verloren gehen, bedeutet das den Tot für Millionen von Vögeln.
Für uns Menschen bedeutet die Abgeschiedenheit und der besondere Schutz der Landschaft die Möglichkeit viele verschiedene Piepmäze entdecken zu können.
zahreiche Gänse, Enten, Singvögel, Watvögel, Möwen und auch Greifvögel halten sich auf Langeoog auf bzw. im Watt.

Ausrüstung

Brennweite ist durch nichts zu ersetzten. Das gilt besonders für die Vogelfotografie. Auch auf Langeoog sind die Entfernungen zu den gefiederten Motiven relativ groß. Wir wollen die Vögel ja nicht großartig stören und im Nationalpark gilt ohnehin das Wegegebot. Das unnötige Aufscheuchen der Vögel kann beispielsweise den Bruterfolg im Brutgebiet verhindern, weil gerade die nötige Energie verpulvert wurde, die hinterher fehlt. Im Extremfall kann der unnötiger Energieverbauch zum Tot der Vögel während des Zuges führen!

Ein gutes Fernglas oder gar ein Spektiv ist also notwendig. Als Kamera hatte ich die Olympus OMD E-M 1.1 dabei. Als längste Brennweite das Teleobjektiv m.Zuiko ED 300/f4 mit dem 2x Telekonverter dabei. Das sind immerhin 600mm. Durch den Cropfaktor 2 des MFT-Sensors entspricht das einer Brennweite von 1200mm an einer Kleinbildkamera!
Außerdem hatte ich noch das Telezoom 40-150/f2.8, das 12-40/f2.8 und den 1,4x Telekonverter dabei. Das alles passt in den Rucksack Lowepro Flipside 300.
Der Rucksack passt genau in meine Ortlieb Packtasche für mein Fahrrad.
Auch ein Stativ hatte ich dabei. Bei der Fotografie am Ostende konnte ich es gut gebrauchen.
Auch ein dünnes Sitzkissen, Fotohandschuhe und winddichte, atmungsaktive Kleidung war wichtig.

Auf dem Hafendeich


Alle Brennweiten die ich in dem Beitrag erwähne sind die realen Brennweiten. Für die Umrechnung auf Kleinbild bitte mit 2 multiplizieren! Teilweise sind die Bilder beschnitten.


Orte und Gezeiten

Bevor ich euch erzähle, wo die gefiederten Gesellen gut zu beobachten sind ein grundsätzlicher Hinweis:

Bei Niedrigwasser sind die Vögel in den Weiten des Watts unterwegs und sind vom Strand nicht zu sehen. Also solltet ihr rund um das Hochwasser auf die "Jagd" gehen. Dann sind die Wattflächen und Sandbänke überspült und die Vögel halten sich nahe des Festlandes auf. Dazu benötigt ihr Kenntnis über die Gezeiten. Ich habe dazu die offizielle Langeoog-App genutzt.

Und nun zu meinen Empfehlungen:

Die erste Gelegenheit zur Vogelfotografie bietet sich schon auf der Fährüberfahrt von Bensersiel. Auch wenn der Wind sehr kalt sein kann, aber euer Platz ist auf dem Außendeck und dort auch eher an der Reling.

Ihr habt u.a. gute Chancen auf Eiderenten, große Brachvögel und auf Flugaufnahmen von Möwen, die dem Schiff folgen. Weiter draußen kreuzen auch schon mal Gänse im Formationsflug die Route der Fähre.

Lachmöwen im Hafen von Bensersiel (300mm, f/4, 1/2000sek., ISO200)
Lachmöwen im Hafen von Bensersiel (300mm, f/4, 1/2000sek., ISO200)

Die Bugwelle der Fähre lässt die Möwen auffliegen (300mm, f/5, 1/1000sek, ISO200)
Die Bugwelle der Fähre lässt die Möwen auffliegen (300mm, f/5, 1/1000sek, ISO200)

Ein Austernfischer im Schlick (300mm, f/5, 1/640sek., ISO200)
Ein Austernfischer im Schlick (300mm, f/5, 1/640sek., ISO200)

Eiderenten auf einer Sandbank (300mm, f/4, 1/1000sek, ISO200)
Eiderenten auf einer Sandbank (300mm, f/4, 1/1000sek, ISO200)

Ein Großer Brachvogel stochert im Watt (300mm, f/4, 1/1000sek., ISO200)
Ein Großer Brachvogel stochert im Watt (300mm, f/4, 1/1000sek., ISO200)

Ihr kommt dann am Langeooger Hafen an. Ein sehr guter Platz zur Vogelbeobachtung. Ein großer Teil des Hafenbeckens fällt bei Ebbe trocken. Es lohnt sich auf dem Deich entlang weiter zu gehen. Jenseits des Hafenbeckens habt ihr einen großartigen Blick über das Watt. Der Hafen ist vom Dorf mit der Inselbahn zu erreichen oder auch gut zu Fuß.
Die Vögel lassen sich vom Weg gut beobachten. Ich konnte dort schon Brandgänse, Austernfischer, Rotschenkel, Möwen, Kormorane und mehr beobachten.

Brandgänse im Langeooger Hafenbecken (420mm, f/5.5, 1/800sek, ISO800)
Brandgänse im Langeooger Hafenbecken (420mm, f/5.5, 1/800sek, ISO800)

Rotschenkel und Lachmöwen (420mm, f/5.6, 1/320sek., ISO500)

Langeoog; Trockengefallenes Hafenbecken
Trockengefallenes Hafenbecken

Am Nordstrand, also auf der Seeseite der Insel, gibt es natürlich die üblichen Möwen zu sehen. Wenn ihr oft genug dort seid, bekommt ihr auch irgendwann Sanderlinge zu sehen. Die laufen in kleinen Gruppen am Spülsaum entlang.
Geht ihr den Strand nach Westen zum Flinthörn entlang könnt ihr Aussternfischer entdecken. Außerdem Rabenvögel und auch Vögel, die über die offene Nordsee fliegen. Am Nordstrand kann der  Sonnenuntergang ein Erlebn is sein. Vom Dorf aus in wenigen Gehminuten erreichbar  Achtung: Wenn ihr bei Ebbe am Spülsaum entlang nach Westen geht, gelangt ihr auf die vorgelagerte Sandbank. Bei auflaufenden Wasser bildet sich ein tiefer Priel und bestenfalls müsst ihr einige Kilometer zurück gehen um ohne nasse Füße wieder an den Strand zu gelangen. Müsst ihr mit dem Hubschrauber gerettet werden bekommt ihr eine Rechnung von ca 3500€.

Möwe am Nordstrand (40mm, f/3.5, 1/40sek., ISO200)
Möwe am Nordstrand (40mm, f/3.5, 1/40sek., ISO200)

Das Westende der Insel wird auch Flinthörn genannt. Dort ist die Natur sich selbst überlassen und ihr könnt gut die verschiedenen Stadien der Dünenentwicklung sehen. In den Dünen und Salzwiesen sind Singvögel unterwegs und auch Greifvögel. Es gibt eine Beobachtungshütte und einen Lehrpfad. Vernünftige Vogelfotos sind mir dort aber noch nicht gelungen.
Aber eine Wanderung am Strand vom Dorf zum Flinthörn und über den Lehrpfad zum Flinthörndeich gehört zu einem Langeoogurlaub unbedingt dazu!

Singvogelschwarm am Flinthörn (40mm, f/6.3, 1/800sek., ISO200)
Auf dem Weg zum Ostende kommt ihr an den Binnenweiden vorbei. Dort könnt ihr Wiesenvögel sehen. Vor allem die Kiebitze haben es mir angetan. Leider habe ich sie aber nicht fotografiert. Irgendwie verpasst..
Vogel auf einer Weide im Binnenland (600mm, f/8, 1/400sek, ISO400)
In den Binnendünen werden irgendwann Fasane euren Weg kreuzen. Teilweise kommen sie den Menschen relativ nah. Dieses Jahr hatte ich aber kein Glück und konnte nur aus der Ferne einen Fasan fotografieren.

Fasan auf einer Düne (150mm, f/10, 1/400sek, ISO200)

Der Schloppsee liegt schon ein Stück vom Dorf weit entfernt. Mit dem Rad ist aber flott zu erreichen. Er liegt schon mitten im Nationalpark und ist von Grünland umgeben. Die Wasserfläche ist kaum zu sehen. Aber breite Wassergräben durchziehen den großen Schlopp. Dort halten sich zahlreiche Enten auf und auf den Wiesen konnte ich zahlreiche u.a.Weißwangänse entdecken. Im Luftraum ist aber immer viel los. Gänse ziehen am Himmel entlang. Toll war es auch einen Falken bei der Jagd zu beobachten. Die hohe Melkhörndüne ist von dort gut zu erreichen Von ihrer Spitze könnt ihr die Insel überblicken.

Weißwangengänse oder auch Nonnengänse am großen Schlopp (420mm, f/5.6, 1/1250sek, ISO320)
Weißwangengänse oder auch Nonnengänse am großen Schlopp (420mm, f/5.6, 1/1250sek, ISO320)
Der beste Beobachtungsort ist aber das Ostende (Osterhook) der Insel. Der Weg dorthin ist eigentlich nur mit dem Rad zu bewältigen. Vom Dorf sind es immerhin über 10km.
Damit ihr den besonderen Charme des Ortes erleben könnt, seid ihr am besten schon relativ früh vor Ort. Achtet aber auf die Gezeiten. Wir sind so hingefahren, dass wir bei Hochwasser dort waren. Dank Rückenwind waren wir gegen  9:30  dort. Die Fahrräder stellt man am Ende des Weges am Zaun ab. Dort befindet sich auch eine kleine Schutzhütte. (Bei einem Besuch zwei Tage vorher waren wir bei Niedrigwasser dort. Auch dann ist der Strand ein Erlebnis. Nur Vögel waren nicht zu sehen.) Am menschenleeren Strand entlang sind wir zur Beobachtungsplattform gegangen. Am Strand waren tausende Austernfischer. Von dort hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Salzwiesen, die Sandbänke und die Nachbarinsel Spiekeroog.
In der Ferne waren zahlreiche Watvögel auf einer Sandbank zu sehen, die auf das Ablaufen des Wassers warteten, um im Watt zu fressen. Auch Seehunde konnten wir erkennen. Ein Fernglas ist allerdings unbedingt nötig. Ansonsten sind nur Punkte im Meer zu erkennen. Gegen Bezahlung ist dort aber ein fest installiertes Fernrohr nutzbar. Näher an der Hütte sind auch zahlreiche Möwen, Gänse, Enten und Kormorane am rasten. Stare fliegen über die Salzwiesen. Die Vogelschwärem lassen sich mit langer Brennweite fotografieren.
Bei ablaufenden Wasser fallen die ersten Wattflächen trocken.Immer mehr Vögel fliegen ein und suchen nach Futter. Herrlich.
Langsam treffen aber auch immer mehr Menschen ein, aber es hält sich in Grenzen. Im Nationlapark ist der Mensch nur zu Gast. Das ist wohl auch allen bewußt. Jedenfalls respektieren alle die Absperrung zu den Wattflächen. Wobei die Absperrung nur aus einem Draht besteht, der an Holzpfosten befestigt ist. Von der Beobachtungsplattform gehen wir zu den Rädern zurück. Aus der Packtasche hole ich Stativ und Sitzkissen und setze mich an den Absperrzaun und mache einige Fotos.
Am Osterhook gibt es wie am Flinthörn einen Lehrpfad und auch einen Fußweg zum frei zugänglichen Strand. Sehr zu empfehlen.
Gegen den Wind fahren wir zum Dorf zurück.

Austernfischer warten auf die Ebbe (300mm, f/4, 1/1250sek, ISO200)
Austernfischer warten auf die Ebbe (300mm, f/4, 1/1250sek, ISO200)

Austernfischer am Osterhook (300mm, f/4.5, 1/640sek., ISO200)
Austernfischer am Osterhook (300mm, f/4.5, 1/640sek., ISO200)

Watvögel auf einer Sandbank. Im Hintergrund Spiekeroog. Ich vermute Brachvögel und eine Mantelmöwe (600mm, f/8, 1/250sek., ISO200)
Watvögel auf einer Sandbank. Im Hintergrund Spiekeroog. Ich vermute Brachvögel und eine Mantelmöwe (600mm, f/8, 1/250sek., ISO200)

Brandgänse, Stockenten und vorweg ein Watvogel (300mm, f/4, 1/1600sek., ISO320)
Brandgänse, Stockenten und vorweg ein Watvogel (300mm, f/4, 1/1600sek., ISO320)

Graugänse (300mm, f/4, 1/200sek., ISO320)
Graugänse (300mm, f/4, 1/200sek., ISO320)

Vögel im Watt (300mm, f/4, 1/1000sek., ISO320)

Austernfischer (300mm, 1/3200sek., f/4, ISO320)
Austernfischer (300mm, 1/3200sek., f/4, ISO320)

Vogelschwarm (300mm, f/4, 1/8000sek., ISO320)
Vogelschwarm (300mm, f/4, 1/8000sek., ISO320)

Stare (300mm, f/4, 1/1250sek, ISO320)

Brachvögel (420mm, f/5.6, 1/800sek, ISO320)
Brachvögel (420mm, f/5.6, 1/800sek, ISO320)

Sandregenpfeifer im Watt (420mm, f/5.6, 1/400sek., ISO200)
Sandregenpfeifer im Watt (420mm, f/5.6, 1/400sek., ISO200)

Limikolenschwarm (420mm, f/5.6, 1/1250sek., ISO320)
Limikolenschwarm (420mm, f/5.6, 1/1250sek., ISO320)

Limikolen im Watt (420mm, f/5.6, 1/640sek., ISO320)
Limikolen im Watt (420mm, f/5.6, 1/640sek., ISO320)

kleine Watvögel auf Nahrungssuche (420mm, f/5.6, 1/250sek., ISO200)
kleine Watvögel auf Nahrungssuche (420mm, f/5.6, 1/250sek., ISO200)
Langeoog; Strand am Ostende
Strand am Ostende


Auch im bebauten Gebiet gibt es Vögel. Meistens die Singvögel, die auch auf dem Festland heimisch sind.

Dohle (150mm, f/2.8, 1/1600sek., ISO200)
Zu guter Letzt werden auch Schiffsfahrten zu den Seehundbänken angeboten. Außer den Seehunden gibt es natürlich auch gefiederte Motive.

Möwe im Flug (300mm, f/4, 1/200sek., ISO320)
Möwe im Flug (300mm, f/4, 1/200sek., ISO320)

Nein, dass sind keine Vögel..


 Weitere Infos und Schluss


Wenn ihr die Möglichkeit habt solltet ihr einen Vortrag von Jan und/oder Birte Weinbecker besuchen.

Ihr Buch "Von Weltreisenden, Flugkünstlern, Rolling Stones - Langeooger Vögel im Portrait" beschäftigt sich mit der Vogelwelt von Langeoog.

Das waren meine Tipps zur Vogelfotografie auf Langeoog. Ich hoffe, dem ein oder anderen werden sie nützen. Ich hab den Aufenthalt dort wieder sehr genossen. Alleine die Abwesenheit von Autos entschleunigt.

Ich werde die Insel im Wattenmeer sicherlich noch öfter besuchen.

Hier sind noch weitere Beiträge über Langeoog im Blog:

KLICK!


Donnerstag, 3. Oktober 2019

Tiere im Bielefelder Zoo

Der Tierpark Olderdissen...

...auch "Bielefelder Zoo" genannt ist ein Tierpark am Stadtrand von Bielefeld. Die Stadt die es jetzt wirklich gibt.

Über 450 Tiere warten in ihren Gehegen auf die Besucher. Der 16ha große Park befindet sich am Rand es Teutoburger Waldes, etwa 4km vom Stadtzentrum entfernt.

Olderdissen Stelzenläufer
Stelzenläufer in der Watvogelanlage

Zugang rund um die Uhr

Das besondere an dem Park ist seine freie Zugänglichkeit. Das Gelände ist nicht umzäunt. Der Eintritt ist frei. Lediglich das Parkticket kostet zwei Euro. Kein Wunder, dass der Tierpark Olderdissen gut besucht ist.

Fotografieren im Tierpark

tue ich ein paar mal im Jahr. Der Park ist von großen Bäumen bestanden. Die spenden viel Schatten, aber machen auch höhere ISO-Zahlen nötig. Letzten Samstag war ich mal wieder dort. Highlight war der röhrende Hirsch. Spannend finde ich auch das Gehege mit den Watvögeln und natürlich die beiden Braunbären Max&Jule. Die Wölfe sind eher schwer zu beobachten. Eine kleine Graureiherkolonie hat sich dort angesiedelt. Die Fischotter sieht man eher selten, dafür aber die Nutrias um so besser. E gibt vieles zu entdecken. 

Den Bildern sieht man an, dass sie unter kontrollierten Bedingungen entstanden sind. Künstliche Strukturen im Bild lassen sie meistens nicht vermeiden. Finde ich auch nicht so schlimm. Ich will ja keine Welt vortäuschen, die es so nicht gibt.

An Brennweiten hatte ich 40-300mm an FourThirds zur Verfügung. 

Anhand der Bilder kann sich der ein oder andere vielleicht entscheiden, ob sich eine längere Anreise lohnt, um in Olderdissen zu fotografieren.

 
Olderdissen Nachtreiher
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