Dienstag, 4. August 2026

Besuch in Henningsvær

Heute zeige ich euch ein paar Bilder, die ich am 4. Juni 2026 in Henningsvær gemacht habe. Der wunderschön gelegene Ort ist vor allem wegen der Lage seines Fußballplatzes bekannt geworden. Der Bolzplatz ist auf einer Insel, die nur wenig größer ist als das Spielfeld. Das wird dem hübschen Ort aber nicht gerecht. Allein die Anfahrt auf einer Straße, die an der Küste entlangführt, ist ein Highlight. Immer am Wasser entlang mit spektakulärem Ausblick auf die Fjordlandschaft. Der Ort selbst liegt auf zwei kleinen Inseln, die mit einer Brücke mit der Lofoteninsel Austvågøya verbunden sind.

Ein typisches Rorbu

Anfang Juni war der Touristenansturm noch überschaubar. Einen Parkplatz zu bekommen war problemlos möglich. Stichwort "Touristenansturm": Ich gehöre ja selber zu den Verursachern und verstehe, wenn die lokale Bevölkerung irgendwann genervt ist. Auf der anderen Seite bringen die Besucher auch viel Geld in die Touristengegenden. Das passiert natürlich weniger, wenn sich die Besucher -und hier besonders die Wohnmobilisten- schon in Deutschland mit Lebensmitteln eindecken. Dazu kommen noch die WoMo-Besatzungen, die irgendwo am Straßenrand oder sogar auf Privatgrund übernachten, um sich die Übernachtungsentgelte für den Campingplatz zu sparen. Dazu fallen jedem bestimmt noch mehr Beispiele ein, wie man sich als Tourist unbeliebt machen kann. Nicht nur in Norwegen, sondern überall auf der Welt.

Freitag, 24. Juli 2026

Kabelvåg – Das historische Herz der Lofoten

 Besuch in Kabelvåg

Anfang Juni machten wir während unserer Fahrt durch Lofoten auch einen Stop in Kabelvåg.
Wir verbrachten zwei Nächte auf einem Campingplatz in der Nähe der kleinen Stadt.

Nachdem wir die Nächte vorher eher auf Campingplätzen mit nicht so großzügigen Sanitäranlagen verbracht hatten, kam uns dieser CP vor, wie der reine Luxus. Ebene Stellplätze und großzügige Sanitäranlagen. Ein größerer See war bequem zu Fuß erreichbar. Bis in die Stadt war es allerdings zu Fuß zu weit. Deshalb fuhren wir mit unseren Camper in die Stadt.

Am Tag vorher besuchten wir übrigens die Hauptstadt der Lofoten: Svolvær.

Die Stadt hat zwar Geschäfte und eine hübsche Umgebung, hat uns aber nicht gerade begeistert. Aber zumindest ein Foto möchte ich zeigen:


Svolvær: von Wasser und Bergen umgeben

Nun aber etwas zu Kabelvåg:

Das älteste Fischerdorf der Lofoten versprüht eine wunderbar nostalgische Gemütlichkeit: Bunte Holzhäuser säumen das Meeresufer, während im Hintergrund imposante Felsformationen emporragen. Hier, wo der Kabeljaufang einst den Grundstein für den Wohlstand der Region legte, trifft nordische Geschichte auf eine entspannte Künstlerszene. Ein absoluter Blickfang ist die imposante Lofoten-Kathedrale (Lofotkatedralen) – eine riesige Holzkirche, die stolz über dem Ort wacht. 

Montag, 13. Juli 2026

Unser Skandinavientrip ::: Tiere!

 Tiere die wir gesehen haben

Auf unserem Roadtrip von Malmö nach Andenes auf Vesterålen und zurück konnten wir viele Tiere beobachten und fotografieren.
Auslöser für unsere Reise mit dem Wohnmobil in den Norden war der Wunsch, Wale zu beobachten. Nachdem wir im letzten Jahr in der Bretagne bereits Delfine erleben durften, sollten es jetzt Wale sein.
 
Und wo ist ein guter Spot für die Walbeobachtung in Europa? Genau, in Andenes auf Vesterålen. 
Es heißt übrigens nicht "die" Vesteralen oder "die" Lofoten". 

Die Wal-Safari hatten wir schon lange vor unserem Aufenthalt im Mai/Juni auf Andoya - die nördlichste Vesteralen-Insel - gebucht und ein paar Tage Puffer eingeplant. Was auch gut war, denn aufgrund des hohen Seeganges wurde die Fahrt auf einem RIB-Boot mehrfach verschoben.

 Pilotwale beobachten im Europäischen Nordmeer

 
Auf der Tour konnten wir zwar nicht die erhofften Potwale beobachten, aber Pilot-Wale.
 

Auch wenn der Bootsführer es vermeiden will. Die Tiere kommen nahe..

Samstag, 27. Juni 2026

Saltstraumen - Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Auf unserer Rückreise von Lofoten nach Süden stießen wir während unserer Recherche zum nächsten Campingplatz in der Nähe von Bodø auf eine faszinierende Information über den Saltstraumen.  Dieser liegt in der Nähe der Stadt, wo auch die Fähre aus Moskenes anlegt, die Lofoten mit dem Festland verbindet. Der Saltstraumen ist ein starker Gezeitenstrom, der entsteht, wenn bei Flut sich die Wassermassen zwischen zwei Fjorden durch eine Meerenge zwängen müssen. Von einer Brücke aus kann man die Verwirbelungen, Wellen und Strudel gut beobachten.  In der Nähe gibt es sogar einen Campingplatz.


Die Brücke über die Meerenge. Von dort hatten wir einen super Blick auf den Gezeitenstrom



Am 8. Juni 2026 fuhren wir vom Fähranleger in Bodø zum Saltstraumen.  Die mächtigsten Strudel entstehen bei Flut, und wir hatten online den idealen Zeitpunkt für unseren Besuch herausgesucht.  Praktischerweise fiel dieser genau mit unserer geplanten Überquerung der Brücke zu unserem Campingplatz zusammen. Wir parkten unseren Camper in der Nähe der Brücke und konnten so von oben die wilden Wasser beobachten. Die Wasseroberfläche veränderte ihr Aussehen im Sekundentakt.  Viele Möwen nutzten den Strom zur Jagd, was ein beeindruckendes Spektakel bot. Wenn ihr auch mal in der Nähe seid ist der Saltstraumen sicher einen Abstecher wert. 

Und Elche sind dort übrigens auch unterwegs. Wir konnten jedenfalls am Abend welche direkt vor dem Campingplatz beobachten.


Freitag, 19. Juni 2026

Unterwegs in Schweden und Norwegen

Drei Wochen Skandinavien im Kastenwagen – was für eine Reise! 🚐🌲 Von Schweden ging's rauf nach Norwegen, zu den Vesterålen und Lofoten und wieder zurück. Eine Tour voller Abwechslung, atemberaubender Landschaften, tierischer Begegnungen und unvergesslicher Eindrücke. 🤩 Heute gibt's schon mal einen kleinen Vorgeschmack mit ein paar frisch bearbeiteten Bildern. Haltet die Augen offen, hier im Blog wird es bald noch mehr zu sehen geben! 📸

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