Samstag, 27. Juni 2026

Saltstraumen - Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Auf unserer Rückreise von Lofoten nach Süden stießen wir während unserer Recherche zum nächsten Campingplatz in der Nähe von Bodø auf eine faszinierende Information über den Saltstraumen.  Dieser liegt in der Nähe der Stadt, wo auch die Fähre aus Moskenes anlegt, die Lofoten mit dem Festland verbindet. Der Saltstraumen ist ein starker Gezeitenstrom, der entsteht, wenn bei Flut sich die Wassermassen zwischen zwei Fjorden durch eine Meerenge zwängen müssen. Von einer Brücke aus kann man die Verwirbelungen, Wellen und Strudel gut beobachten.  In der Nähe gibt es sogar einen Campingplatz.


Die Brücke über die Meerenge. Von dort hatten wir einen super Blick auf den Gezeitenstrom



Am 8. Oktober 2026 fuhren wir vom Fähranleger in Bodø zum Saltstraumen.  Die mächtigsten Strudel entstehen bei Flut, und wir hatten online den idealen Zeitpunkt für unseren Besuch herausgesucht.  Praktischerweise fiel dieser genau mit unserer geplanten Überquerung der Brücke zu unserem Campingplatz zusammen. Wir parkten unseren Camper in der Nähe der Brücke und konnten so von oben die wilden Wasser beobachten. Die Wasseroberfläche veränderte ihr Aussehen im Sekundentakt.  Viele Möwen nutzten den Strom zur Jagd, was ein beeindruckendes Spektakel bot. Wenn ihr auch mal in der Nähe seid ist der Saltstraumen sicher einen Abstecher wert. 

Und Elche sind dort übrigens auch unterwegs. Wir konnten jedenfalls am Abend welche direkt vor dem Campingplatz beobachten.


Freitag, 19. Juni 2026

Unterwegs in Schweden und Norwegen

Drei Wochen Skandinavien im Kastenwagen – was für eine Reise! 🚐🌲 Von Schweden ging's rauf nach Norwegen, zu den Vesterålen und Lofoten und wieder zurück. Eine Tour voller Abwechslung, atemberaubender Landschaften, tierischer Begegnungen und unvergesslicher Eindrücke. 🤩 Heute gibt's schon mal einen kleinen Vorgeschmack mit ein paar frisch bearbeiteten Bildern. Haltet die Augen offen, hier im Blog wird es bald noch mehr zu sehen geben! 📸

Sonntag, 10. Mai 2026

Hoch in die Luft

Neue Perspektiven

Nun bin ich auch unter die Fernpiloten gegangen und habe mir eine Drohne gekauft. Weil mir die Fotografie wichtig ist, habe ich mich für die DJI Mini 5 Pro entschieden. Das Fluggerät wiegt unter 250 Gramm. Deshalb kann ich mit der Drohne ohne große Einschränkungen fliegen. Wichtig ist natürlich die Kamera. Ihr Sensor hat die stattliche Größe von einem Zoll. Ist schon toll, was mittlerweile technisch so möglich ist. Schade nur, dass die ganzen Innovationen, was die Fotografie angeht, aus Asien kommen und die Europäer nur die Luxusnische (Leica, Hasselblad) besetzen.
 
Eine Luftaufnahme die Äcker und Rapsfelder zeigt.
Blick über Heipke

 
 
Meine ersten Versuche 
zeige ich euch in diesem Blog. Nun ja, nicht ganz die ersten Versuche. Bevor ich mir die Mini 5 Pro zugelegt habe, probierte ich mit der DJI Neo, ob die Fliegererei und Luffotografie etwas für mich ist. Nach nur wenigen Flügen war ich überzeugt und kaufte die DJI Mini 5 Pro.
Das Steuern einer Drohne ist schnell zu erlernen. Und auch das Fotografieren ist nicht weiter schwierig. Jedenfalls, wenn schon einige Erfahrung in der "normalen" Fotografie vorhanden ist. Hier zeige ich euch nun meine ersten Bilder, bei denen ich nicht nur getestet habe, sondern schon ernsthaft vor hatte, zeigenswerte Bilder anzufertigen. Es zeigt die Gegend in der Nähe unseres Hauses bei Leopoldshöhe. Die Landschaft ist eigentlich umspektakulär, aber von oben sieht es dann doch so ganz anders aus, wie vom Boden aus.
 
Hinweis: Natürlich habe ich mir nicht einfach eine Drohne gekauft und habe sie gestartet. Vorher habe ich mich natürlich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt!
 

Dienstag, 5. Mai 2026

Frühlingserwachen im Detail: Makro-Magie aus dem eigenen Garten

Frühlingserwachen

Der Frühling ist endlich da, und mit ihm explodiert die Natur förmlich in allen Farben. Für uns Fotografen ist das natürlich die schönste Zeit des Jahres – überall öffnen sich kleine Wunderwerke, die man oft erst auf den zweiten Blick so richtig würdigt.
Ich habe die letzten sonnigen Tage genutzt, um mich mit der Kamera in den Garten zu begeben und die ersten Frühlingsboten ganz genau unter die Lupe zu nehmen. 

 

Da ich ohnehin gerade den neu eingesäten Rasen gewässert hatte, habe ich die Blüten mit kleinen Wassertropfen benetzt.

 Focus Stacking

Um die gesamte Blüte – vom zarten Stempel bis zum äußeren Blütenblatt – knackscharf abzubilden, habe ich mit Focus Stacking gearbeitet. 

Das bedeutet, ich nehme eine ganze Serie von Fotos mit jeweils minimal versetztem Fokuspunkt auf. In der Nachbearbeitung werden diese Einzelbilder dann zu einem Gesamtkunstwerk verschmolzen. 

Mein Werkzeug für die Winzlinge

 
Für diese Serie kam mein aktuelles Lieblings-Duo zum Einsatz:

Besonders das 90mm-Objektiv ist für solche Aufnahmen ein Traum, da es eine unglaubliche Vergrößerung ermöglicht und der Bildstabilisator im Zusammenspiel mit der OM-1 extrem präzise arbeitet.Bei den Bildern habe ich aber ein Stativ benutzt und einige Blüten mit einer Pflanzenklammer fixiert. Ansonsten wären die Stacks vom Winde verweht worden...

Der Workflow: Von der Kamera zum fertigen Post 

Nachdem die Einzelaufnahmen im Kasten waren, ging es an den Rechner. Für das Zusammenfügen der Stapel nutze ich die spezialisierte Software Zerene Stacker, um die präzisesten Übergänge zu erhalten. Die Retusche-Funktion ist mit etwas Übung, dafür sehr brauchbar.

Den finalen Schliff – also das Spiel mit Lichtern, Schatten und der Farbstimmung – habe ich dann in ON1 Photo RAW erledigt. 

Galerie der Frühlingsboten

Dienstag, 14. April 2026

Meisen im blühenden Obstbaum

 Im Zwetschgenbaum in unserem Garten habe ich zwei Nistkästen angebracht. Ich hoffe, dass beide bezogen werden und im Moment sieht es tatsächlich so aus, als würde das klappen. In einem Kasten sind Kohlmeisen eifrig am Werkeln und am zweiten Brutkasten kann ich öfter mal Blaumeisen beobachten. Die Kohlmeisen vertreiben recht aggressiv andere Artgenossen. Sie scheinen aber nach anfänglichen Kabbeleien die Blaumeisen zu dulden. Ich bin gespannt, wie sich die Situation entwickelt.

Am Sonntag hatte ich die Chance, mein Traummotiv zu verwirklichen: Meisen im blühenden Baum. Vom Dachfenster aus habe ich eine fast ideale Position, die kleinen Vögel auf Augenhöhe abzulichten. Dank des OM-Systems 150-600 habe ich ausreichend Brennweite zur Verfügung.😀 Die Meisen waren zwar nicht 
gleichzeitig im Baum unterwegs, aber das passiert auch eher selten.

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