Mittwoch, 4. Dezember 2019

Im Herbstnebel auf Fototour

Nebelsuppe

Am Sonntag war um Leopoldshöhe herum dichter Nebel. Also habe ich mir meine Kamera und zwei Objektive geschnappt und habe mich auf den Weg zum NSG Windwehetal gemacht. Ein Stativ hatte ich auch dabei.

Der Nebel verringert die Kontraste. Der Wald erscheint leicht und luftig.
Der Nebel verringert die Kontraste. Der Wald erscheint leicht und luftig.
Selbst im Wald war es noch relativ nebelig. Die Konturen lösten sich mit zunehmender Entfernung auf und die Farben wirken blass.

Die Windwehe fließt am Waldrand. Sie hat sich in den Boden eingegraben. Gegenüber ist ein Feld.
Die Windwehe fließt am Waldrand. Sie hat sich in den Boden eingegraben. Gegenüber ist ein Feld.

Ich hatte mein Olympus 12-40/2.8 Pro und das 40-150/2.8 Pro dabei. Mittlerweile gehört das Teleobjektiv zur Landschaftsfotografie dazu.

Dienstag, 26. November 2019

Herbst im Teutoburger Wald

Vom Herrmann zum Bielstein

gingen wir am Sonntag. Eine unserer Lieblingswanderungen vom Hermannsdenkmal zum Bielstein und zurück. 1-2 mal im Jahr sind wir dort unterwegs. Hier findet ihr die Beschreibung des Weges: klick!

Hier sind einige Bilder die unterwegs entstanden sind:

Das Hermannsdenkmal
Das Hermannsdenkmal

Dienstag, 19. November 2019

Sperlinge am Meisenknödel

Winterfütterung der Vögel

seit wenigen Wochen habe ich wieder angefangen die Vögle zu füttern. Dazu habe ich einige Meisenknödel und einen Futterspender für Fettfutter in einen jungen Baum gehangen. Im letzten Winter hatte ich damit angefangen.

In den angelsächsischen Ländern ist das Füttern von Wildvögeln weit verbreitet. Aber auch in Deutschland füttern immer mehr Menschen die kleinen Federballen. Ob das sinnvoll ist oder auch nicht, darüber gibt es verschiedene Ansichten. Der NABU sieht es eher kritisch. Der bekannte Vogelexperte Prof. Peter Berthold (der mit dem Rauschebart) tritt nachdrücklich für eine ganzjährige Fütterung ein. Ich habe seine Bücher gelesen und kann seine Argumente gut nachvollziehen.

Sperling mit Olympus fotografiert
Spatz an Meisenknödel

Gäste an meiner Futterstelle

An meiner Futterstelle, gelegen in einemWohngebiet, kann ich jedenfalls regelmäßig Sperlinge, Blau- und Kohlmeisen, Buchfinken und Rotkehlchen beobachten. Amseln suchen nach heruntergefallenen Futter.
Selten Schwanzmeisen und Grünfinken. Andere Arten habe ich noch nicht entdeckt.

Von unserem Balkon im ersten Stock schaue ich den gefiederten Gesellen oft zu. Gerne auch mit dem Fernglas.

Sperling wartet auf einen freien Platz am Futterplatz
Sperling wartet auf einen freien Platz am Futterplatz

Fotografieren

Und selbstverständlich versuche ich auch Fotos zu machen. Überrascht jetzt wahrscheinlich keinen Leser..

Am Sonntag habe ich vom Balkon aus dann ein paar Bilder gemacht. Die Perpektive ist nicht besonders günstig, weil der Balkon etwa drei-vier Meter hoch ist. Die Futterspender hängen aber nur in einer Höhe von ca. 1,8m.
Die Enfernung beträgt etwa 12 Meter. Um wirklich gute Aufnahmen zu machen ist das viel zu weit weg. Aber der Spaß steht im Vordergrund und die technische Qualität der Bilder ist nicht so wichtig.
Am Sonntag war es bewölkt. Entsprechend knapp war das Licht.
Die Bilder enstanden mit folgender Ausrüstung:
- ein stabiles Stativ von UNI-LOC
- Stativkopf von Novoflex
- Kamera von Olympus (OMD M 1.1)
- Objektiv von Olympus (M.Zuiko Digital ED 300mm F4 IS PRO)
- Telekonverter von Olympus (MC-20)
- Kabelfernauslöser

Das ergibt eine Brennweite von 600mm an FourThirds. Entspricht immerhin 1200mm an Kleinbild.
Leider beträgt die Offenblende dann nur noch f/8.
Um Belichtungszeiten um etwas 1/100 Sekunde zu erreichen, musste ich mit dem ISO-Wert auf bis zu 1250 gehen.
Aber lieber ein passabel schharfes Bild mit Rauschen, als ein rauschfreies Bild, das völlig unscharf ist.
Bis auf zwei sind alle Bilder unbeschnitten.

Zwei Sperlinge am Futterspender
Das gibt Ärger

Montag, 11. November 2019

Das Silberbachtal in Ostwestfalen-Lippe

Das Silberbachtal

am Fuße des Velmerstot ist ein beliebtes Wanderziel in Ostwestfalen-Lippe. Durch das enge Tal fließt der Silberbach. Steinblöcke  liegen im Wasser. In Kaskaden durchfließt der Wasserstrom das felsige Bachbett. Das Adjektiv "wildromatisch" beschreibt dieses Kleinod gut.

Fototechnik


Ende Oktober war ich mal wieder dort. Ausgesstattet mit meiner Olympus OMD, dem 12-40 und dem 40-150 Objektiven fotografierte ich am Bach. Natürlich war auch ein Stativ dabei, außerdem ein ND- und ein Polfilter.


Silberbachtal in  Ostwestfalen-Lippe

Sonntag, 27. Oktober 2019

Zeit der Pilze!

Im Herbst

ist Pilzzeit. Pilze (lat. Fungi) werden ja eigentlich das ganze Jahr über gefunden, aber im Herbst schießen sie wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Sie mögen es warm und feucht. Und im Spätsommer und frühen Herbst ist es oft genau so.

Fliegenpilze sind giftige Schönheiten. Oft in Gesellschaft mit Fichten.
Fliegenpilze sind giftige Schönheiten. Oft in Gesellschaft mit Fichten.

Pilze überall

die Fotocommunitys werden geradezu überschwemmt von Pilzbildern. Pilze geben aber auch schöne, abwechslungsreiche Motive ab. Bei einem Spaziergang durch den Wald ist es kaum möglich keine Schirmträger zu finden. Es gibt sie von winzig klein bis stattlich. Dabei ist das, was wir für Pilze halten gar nicht der eigentliche Pilz. Die hübschen Schirmchen sind lediglich der oberirdische Fruchtkörper. Der Hauptteil wächst im Boden oder beispielsweise in Holz und besteht aus sehr dünnen Fäden.
Bei den Schwammerln handelt es sich übrigens nicht um Pflanzen oder gar Tiere. Pilze bilden ein eigenes Reich.

Fakten über Pilze

- etwa 170.000 Pilzarten sind bekannt. Es gibt Schätzungen, dass es sogar eine    Million verschiedene Pilzarten existieren.
- etwa 30.000 Arten sind Ständerpilze und haben einen Hut
- Pilze verursachen Schäden in Milliardenhöhe durch Pilzkrankheiten, Zerstörung von Holz, Leder, Textilien und Lebensmitteln
- sie dienen als Rauschmittel, Genußmittel und Heilmittel
- Pilze sind wichtig für die Biotechnologie
- Hefen sind Pilze
- Pilze sind näher mit Tieren verwandt, als mit Pflanzen
- das größte Lebewesen der Welt ist ein Pilz; ein Hallimasch in den USA.
- Manche Pilze verbinden sich mit Bäumen und bilden eine Lebensgemeinschaft
- Pilze leben vom Abbau abgestorbener organischer Stoffe (z.B. Holz) oder als Parasiten auf Pflanzen, Tieren oder Menschen.
- Aus einem bestimmten Schimmelpilz wird Penicillin gewonnen
- Pilze machen etwas 40% der weltweiten Biomasse aus
- Sie säubern den Wald von Totholz und produzieren Humus
- nur ca. 2% sind Wasserbewohner
- Pilze kommen bei Temperaturen von -3°C bis +60°C vor.

Im www findet ihr natürlich noch massig weitere Informationen.


So fotografiere ich Pilze

Als Fotomotive bieten sich meistens die Schirmpilze an. Oft ragen sie nur wenige Zentimeter aus dem Boden heraus. Abblenden ist oft nötig um den Pilz möglichst scharf abzubilden. Stacking bietet sich natürlich auch an. Um die Kamera zu stabilisieren nutze ich ein selbstgemachtes Kamerakissen. Stative sind oft schon zu hoch.
Wachsen Pilze auf Baumstümpfen ist ein Stativ natürlich auch gut geeignet. Vor allem können die Motive trotz geschlossener Blende einigermaßen freigestellt werden.
Pilze freihand zu fotografieren ist schwierig. Oft wachsen sie im schattigen Wald und Licht ist knapp. Möglich ist es natürlich aber schon. Oft ergeben sich künstlerische Bilder, wegen der knappen Schärfentiefe.

Alle Bilder in diesem Post entstanden im Oktober 2019,

Pilze im Wald

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