Montag, 6. Januar 2020

Graureiher auf dem Obersee

Grey Heron

heißt der Graureiher auf Englisch. Klingt gut finde ich. Im lateinischen heißt er übrigens "Ardea cinerea". Auch elegant. Genau so wie das Erscheinungsbild des großen Schreitvogels.

Am Bielefelder Obersee entdecke ich eigentlich bei jedem Besuch mindestens einen der Vögel. Entweder am Wasser oder auf einer der umgebenden Wiesen. Dort steht er dann regungslos und lauert auf Beute.

Wenn er sich gestört fühlt, fliegt er auf und sucht sich mit langsamen Flügelschäden ein ungestörtes Plätzchen.

Auf mich wirkt das Erscheinungsbild des grauen Vogels sehr elegant und er strahlt Gelassenheit aus. Sein stechender Blick ist konzentriert.

Ein Graureiher steht mit eingezogenen Hals am Ufer
Graureiher in Ruhestellung

Silberreiher

gibt es auch am Obersee. Wenn auch nicht regelmäßig anzutreffen. Der Silberreiher heißt um englischen übrigens "Great White Heron" und auf Latein
"Ardea alba". Er tritt im vornehmen weiß auf und hält einen großen Abstand zum Menschen ein. Er ist noch mal etwas schlanker, wie der graue Verwandte.

Silberreiher steht im Wasser
Silberreiher auf der Jagd

Vor wenigen Jahren war der Silberreiher in Deutschland noch sehr selten zu finden. Mittlerweile brütet er sogar bei uns.

Graureiher am Ufer
Graureiher auf einer Insel im Obersee

Sonntag, 29. Dezember 2019

Stockenten auf dem Obersee

In den letzten zwei Wochen  war ich zwei Mal am Bielefelder Obersee, um zu fotografieren.
Stockenten (Anas platyrhynchos) sind eigentlich immer dort zu beobachten. Sie sind so häufig, dass ich sie kaum noch wahrnehme. Dabei sind es sehr hübsche Entenvögel mit einem bunten Gefieder. Im Flug sind sie so schnell, dass ich nur wenige Flugbilder von ihnen habe.
Also dachte ich mir, ich zeige heute nur Bilder von Stockenten auf dem Obersee in Schildesche. Sozusagen als Ausgleich...

Natürlich sind dort zur Zeit noch viel mehr Arten zu entdecken. Auf naturgucker.de gibt es eine Artenliste.

Stockente auf einem Stein

Montag, 23. Dezember 2019

Weihnachten

Die Kirche in Leopoldshöhe in Lippe


Die evangelische Kirche in Leopoldshöhe. Davor eine Krippe und ein Weihnachtsbaum
Die evangelische Kirche in Leopoldshöhe

Sonntag, 8. Dezember 2019

Fotografieren im Schwarzweiß-Modus

Tristes Dezemberwetter

hatten wir gestern. Dichte Wolken, Regen und kalt. Genau das passende Wetter für schwarzweiß.
Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten wollte ich nur in JPG fotografieren und auf das Aufzeichnen der RAW-Dateien verzichten.

Bilder im Maschendrahtzaun
Blätter im Maschendrahtzaun

Schwarz-Weiß-Modus

Als besondere fotografische Herausforderung fotografierte ich im Schwarzweiß-Modus meiner Olympus OMD M10. Den digitalen Farbfilter passte ich an das jeweilige Motiv an. Zur Erklärung ein (digitaler) Rotfilter hellt alles Rote auf und dunkelt die Komplementärfarbe ab (blaugrün). Ich denke die meisten Digitalkameras bieten diese Möglichkeit an.
Sehr viel exakter kann man ein Schwarzweißbild natürlich aus einer RAW-Datei am PC entwickeln. Aber darum sollte es bei meinem Fotospaziergang nicht  gehen, sondern um das fertige Ergebnis aus der Kamera.
Den Kontrast habe ich so weit hoch gedreht, wie es geht. Die Olympus OMD bietet darüber hinaus auch noch die Möglichkeit die Gradationskurve anzpassen. Damit habe ich die Kontraste dann oft noch mal verstärkt.

Die gezeigten Bilder sind unbearbeitete JPGs aus der Kamera. Nur verkleinert und etwas nachgeschärft.

Kamera: Olympus OM-D E-M 10.1, Objektiv: Panasonic Leica DG Summilux 25mm/F1.4 Asph


Kaputtes Gatter
Kaputtes Gatter

Alter Baum bei Leopoldshöhe
Alter Baum bei Leopoldshöhe

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Im Herbstnebel auf Fototour

Nebelsuppe

Am Sonntag war um Leopoldshöhe herum dichter Nebel. Also habe ich mir meine Kamera und zwei Objektive geschnappt und habe mich auf den Weg zum NSG Windwehetal gemacht. Ein Stativ hatte ich auch dabei.

Der Nebel verringert die Kontraste. Der Wald erscheint leicht und luftig.
Der Nebel verringert die Kontraste. Der Wald erscheint leicht und luftig.
Selbst im Wald war es noch relativ nebelig. Die Konturen lösten sich mit zunehmender Entfernung auf und die Farben wirken blass.

Die Windwehe fließt am Waldrand. Sie hat sich in den Boden eingegraben. Gegenüber ist ein Feld.
Die Windwehe fließt am Waldrand. Sie hat sich in den Boden eingegraben. Gegenüber ist ein Feld.

Ich hatte mein Olympus 12-40/2.8 Pro und das 40-150/2.8 Pro dabei. Mittlerweile gehört das Teleobjektiv zur Landschaftsfotografie dazu.

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