Sonntag, 10. Mai 2026

Hoch in die Luft

Neue Perspektiven

Nun bin ich auch unter die Fernpiloten gegangen und habe mir eine Drohne gekauft. Weil mir die Fotografie wichtig ist, habe ich mich für die DJI Mini 5 Pro entschieden. Das Fluggerät wiegt unter 250 Gramm. Deshalb kann ich mit der Drohne ohne große Einschränkungen fliegen. Wichtig ist natürlich die Kamera. Ihr Sensor hat die stattliche Größe von einem Zoll. Ist schon toll, was mittlerweile technisch so möglich ist. Schade nur, dass die ganzen Innovationen, was die Fotografie angeht, aus Asien kommen und die Europäer nur die Luxusnische (Leica, Hasselblad) besetzen.
 
Eine Luftaufnahme die Äcker und Rapsfelder zeigt.
Blick über Heipke

 
 
Meine ersten Versuche 
zeige ich euch in diesem Blog. Nun ja, nicht ganz die ersten Versuche. Bevor ich mir die Mini 5 Pro zugelegt habe, probierte ich mit der DJI Neo, ob die Fliegererei und Luffotografie etwas für mich ist. Nach nur wenigen Flügen war ich überzeugt und kaufte die DJI Mini 5 Pro.
Das Steuern einer Drohne ist schnell zu erlernen. Und auch das Fotografieren ist nicht weiter schwierig. Jedenfalls, wenn schon einige Erfahrung in der "normalen" Fotografie vorhanden ist. Hier zeige ich euch nun meine ersten Bilder, bei denen ich nicht nur getestet habe, sondern schon ernsthaft vor hatte, zeigenswerte Bilder anzufertigen. Es zeigt die Gegend in der Nähe unseres Hauses bei Leopoldshöhe. Die Landschaft ist eigentlich umspektakulär, aber von oben sieht es dann doch so ganz anders aus, wie vom Boden aus.
 
Hinweis: Natürlich habe ich mir nicht einfach eine Drohne gekauft und habe sie gestartet. Vorher habe ich mich natürlich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt!
 

Dienstag, 5. Mai 2026

Frühlingserwachen im Detail: Makro-Magie aus dem eigenen Garten

Frühlingserwachen

Der Frühling ist endlich da, und mit ihm explodiert die Natur förmlich in allen Farben. Für uns Fotografen ist das natürlich die schönste Zeit des Jahres – überall öffnen sich kleine Wunderwerke, die man oft erst auf den zweiten Blick so richtig würdigt.
Ich habe die letzten sonnigen Tage genutzt, um mich mit der Kamera in den Garten zu begeben und die ersten Frühlingsboten ganz genau unter die Lupe zu nehmen. 

 

Da ich ohnehin gerade den neu eingesäten Rasen gewässert hatte, habe ich die Blüten mit kleinen Wassertropfen benetzt.

 Focus Stacking

Um die gesamte Blüte – vom zarten Stempel bis zum äußeren Blütenblatt – knackscharf abzubilden, habe ich mit Focus Stacking gearbeitet. 

Das bedeutet, ich nehme eine ganze Serie von Fotos mit jeweils minimal versetztem Fokuspunkt auf. In der Nachbearbeitung werden diese Einzelbilder dann zu einem Gesamtkunstwerk verschmolzen. 

Mein Werkzeug für die Winzlinge

 
Für diese Serie kam mein aktuelles Lieblings-Duo zum Einsatz:

Besonders das 90mm-Objektiv ist für solche Aufnahmen ein Traum, da es eine unglaubliche Vergrößerung ermöglicht und der Bildstabilisator im Zusammenspiel mit der OM-1 extrem präzise arbeitet.Bei den Bildern habe ich aber ein Stativ benutzt und einige Blüten mit einer Pflanzenklammer fixiert. Ansonsten wären die Stacks vom Winde verweht worden...

Der Workflow: Von der Kamera zum fertigen Post 

Nachdem die Einzelaufnahmen im Kasten waren, ging es an den Rechner. Für das Zusammenfügen der Stapel nutze ich die spezialisierte Software Zerene Stacker, um die präzisesten Übergänge zu erhalten. Die Retusche-Funktion ist mit etwas Übung, dafür sehr brauchbar.

Den finalen Schliff – also das Spiel mit Lichtern, Schatten und der Farbstimmung – habe ich dann in ON1 Photo RAW erledigt. 

Galerie der Frühlingsboten

Dienstag, 14. April 2026

Meisen im blühenden Obstbaum

 Im Zwetschgenbaum in unserem Garten habe ich zwei Nistkästen angebracht. Ich hoffe, dass beide bezogen werden und im Moment sieht es tatsächlich so aus, als würde das klappen. In einem Kasten sind Kohlmeisen eifrig am Werkeln und am zweiten Brutkasten kann ich öfter mal Blaumeisen beobachten. Die Kohlmeisen vertreiben recht aggressiv andere Artgenossen. Sie scheinen aber nach anfänglichen Kabbeleien die Blaumeisen zu dulden. Ich bin gespannt, wie sich die Situation entwickelt.

Am Sonntag hatte ich die Chance, mein Traummotiv zu verwirklichen: Meisen im blühenden Baum. Vom Dachfenster aus habe ich eine fast ideale Position, die kleinen Vögel auf Augenhöhe abzulichten. Dank des OM-Systems 150-600 habe ich ausreichend Brennweite zur Verfügung.😀 Die Meisen waren zwar nicht 
gleichzeitig im Baum unterwegs, aber das passiert auch eher selten.

Donnerstag, 9. April 2026

Bummel durch den Eutiner Schlosspark

Über Ostern waren wir auf einem super schönen Campingplatz am Kellersee. Der See liegt in der Holsteinischen Schweiz. Die sehenswerte Stadt Eutin ist ganz in der Nähe, und wir waren oft dort. Rund um den Marktplatz stehen einige hübsche alte Gebäude, und auch die Gassen in der historischen Altstadt lohnen einen Besuch. Eine große Kirche rundet das Stadtbild ab.
Highlight von Eutin ist aber sicherlich – neben den vielen Wasserflächen – das aus roten Backsteinen errichtete Schloss und der große Schlosspark und der Küchengarten.
Dorthin möchte ich euch mitnehmen. Während eines ausgiebigen Spaziergangs durch den Küchengarten und den Park habe ich mit meiner Olympus Pen-F versucht, die Strukturen in Bildern festzuhalten. Viel Farbe gab es dort noch nicht. Deshalb habe ich den Monochrommodus der Kamera genutzt und quasi vor dem Motiv entschieden, wie ich den Augenblick in Graustufen ablichten wollte.

Im Küchengarten

Dienstag, 31. März 2026

Erstbezug

In unserem Zwetschgenbaum befindet sich seit einigen Jahren ein großer Nistkasten, in dem bereits mehrere Generationen von Meisen geschlüpft und ausgeflogen sind.



Dieses Jahr habe ich zusätzlich einen weiteren, eher ovalen Nistkasten aus Holzbeton weiter oben im Baum angebracht. Dieser hängt sicher an einem Bügel an einem Ast und ist somit vor Katzen geschützt.

Am Wochenende konnte ich mich erfreulicherweise darüber freuen, dass eine Meise großes Interesse an dieser neuen Unterkunft zeigte.

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