Posts mit dem Label Technik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Technik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 10. Mai 2026

Hoch in die Luft

Neue Perspektiven

Nun bin ich auch unter die Fernpiloten gegangen und habe mir eine Drohne gekauft. Weil mir die Fotografie wichtig ist, habe ich mich für die DJI Mini 5 Pro entschieden. Das Fluggerät wiegt unter 250 Gramm. Deshalb kann ich mit der Drohne ohne große Einschränkungen fliegen. Wichtig ist natürlich die Kamera. Ihr Sensor hat die stattliche Größe von einem Zoll. Ist schon toll, was mittlerweile technisch so möglich ist. Schade nur, dass die ganzen Innovationen, was die Fotografie angeht, aus Asien kommen und die Europäer nur die Luxusnische (Leica, Hasselblad) besetzen.
 
Eine Luftaufnahme die Äcker und Rapsfelder zeigt.
Blick über Heipke

 
 
Meine ersten Versuche 
zeige ich euch in diesem Blog. Nun ja, nicht ganz die ersten Versuche. Bevor ich mir die Mini 5 Pro zugelegt habe, probierte ich mit der DJI Neo, ob die Fliegererei und Luffotografie etwas für mich ist. Nach nur wenigen Flügen war ich überzeugt und kaufte die DJI Mini 5 Pro.
Das Steuern einer Drohne ist schnell zu erlernen. Und auch das Fotografieren ist nicht weiter schwierig. Jedenfalls, wenn schon einige Erfahrung in der "normalen" Fotografie vorhanden ist. Hier zeige ich euch nun meine ersten Bilder, bei denen ich nicht nur getestet habe, sondern schon ernsthaft vor hatte, zeigenswerte Bilder anzufertigen. Es zeigt die Gegend in der Nähe unseres Hauses bei Leopoldshöhe. Die Landschaft ist eigentlich umspektakulär, aber von oben sieht es dann doch so ganz anders aus, wie vom Boden aus.
 
Hinweis: Natürlich habe ich mir nicht einfach eine Drohne gekauft und habe sie gestartet. Vorher habe ich mich natürlich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt!
 

Samstag, 14. März 2026

Mehr als nur „Ungeziefer“: Eine Wanze auf Augenhöhe

Eine Wanze auf Augenhöhe (und warum genau hinschauen lohnt)

Kürzlich fand ich beim Spaziergang durch meinen Garten eine tote Wanze. Für die meisten vielleicht ein Moment zum Wegschauen, für mich als Makrofotografen jedoch eine seltene und faszinierende Gelegenheit. Ein unbewegliches Motiv, das nicht wegfliegt, wenn man ihm mit der Kameraausrüstung bis auf wenige Zentimeter auf die Pelle rückt. Ich habe die Chance genutzt, um diesen kleinen Kerl einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen – oder besser gesagt: vor die Linse. 
 
Porträt der Marmorierten Baumwanze

Samstag, 4. Januar 2025

Extreme Makrofotografie ::: Eine Fliege

Extreme Makrofotografie

Makrofotografie ab einem Abbildungsmaßstab (AM) 1:1 oder darüber hinaus nennt man auch Extreme Makrofotografie. Ein AM 1:1 bedeutet das Motiv wird in Originalgröße auf dem Sensor der Kamera abgebildet. Ich nutze Kameras mit einem Sensor im Format 17x13mm (Four Thirds). Wenn ich ein Objekt in dieser Größe auf dem Sensor in Originalgröße abbilde habe ich einen AM von 1:1. Ein AM 2:1 bedeutet das Motiv wird um 100% vergrößert, etc.
 
Der Kopf einer Fliege im Detail. An der breitesten Stelle ist der Kopf ca. 2mm breit. Das Bild könnte man auch als großes Wandbild drucken lassen. Muss man aber nicht...

 

Sonntag, 19. Mai 2024

Frisch geschlüpft ::: Eine Plattbauch-Libelle

Ein Plattbauch im Gartenteich

Darüber habe ich mich sehr gefreut; neben vielen kleinen Libellen ist aus meinem kleinen Gartenteich endlich auch mal eine große Libelle geschlüpft. Ein Plattbauch. Vemutlich ein Weibchen.Sehr dekorativ saß sie zum aushärten an einem Halm. Die Exuvie daneben.

 

Wie fotografieren?

Die schöne Segellibelle saß an einem Halm und ich musste sie über den kleinen Teich hinweg fotografieren. Mein 90mm makro ist dazu zu kurz. Deshalb habe ich zuerst das Olympus M.Zuiko 40-150/2.8 an die Olympus EM 1 MkII montiert. Das war schon fast perfekt, aber noch etwas zu kurz. Deshalb habe ich auch noch das Olympus 300/4 genutzt. Das war dann einen Tacken zu lang, aber zwang mich zu (hoffentlich) interessanten Ausschnitten.
Selbstverständlich habe ich ein Stativ genutzt. Um Verwacklungen zu vermeiden ist bei diesen langen Brennweiten ein Fernauslöser oder der Selbstauslöser nötig. Schwingungsarm ist auch das Auslösen über den Touchbildschirm. Da eine leichte Berührung ausreicht, kommt es kaum zu Erschütterungen. In Kombi mit den Selbstauslöser sicherlich das Mittel der Wahl.
 
Damit das ganze Tier scharf auf den Bildern wird und idealerweise auch die Exuvie nutze ich die Stackingfunktion.
 

Fokusstacking Out of Cam vs. Zerene

Weil ich ein Preset zum Freihandstacken in der Olympus mit 10 Bildern eingestellt habe, bestehen die Bilder aus 10 Einzelbilden. Ich hatte nicht daran gedacht, die Einstellung zu ändern. Passte für die Libelle aber sehr gut. Die meisten Olympus bzw. OM-System Kameras können ja bis zu 15 Bilder eines Stacks direkt in der Kamera verarbeiten und daraus ein fertigen JPG generieren. Zusätzlich habe ich die Bilder der Stacks aber auch noch mal mit Zerene Stacker entwickelt. Die fertigen Bilder habe ich dann verglich und war doch einigermaßen überrascht, dass die OoC- Bilder fast genauso detailreich waren, wie die mit Zerene angefertigten. Nur in der 100%-Ansicht ist zu erkennen, dass die Zerene-Bilder etwas feiner auflösen. Erkennbar an den feinen Härchen am Rücken der Libelle. Außerdem hat das Zerene-Bild etwas weniger Artefakte. Wenn es nicht so drauf ankommt, sind die Stacks aus der Kamera also durchaus sehr schön. Außerdem sind die Bilder Sekunden nach dem Auslöser fertig. Das Bearbeiten am PC nimmt inkl. Retusche doch einige Zeit in Anspruch.
 

 Die Bilder der Großlibelle

 Viele Perspektiven waren nicht möglich. Und näher ran ging auch nicht. Es war auch schon relativ spät. Aber das sind bis jetzt meine besten Bilder einer Libellen. Erst die Polarlichter und nun die Libelle. Bis jetzt war der Mai ein sehr guter Fotomonat :-)

Dienstag, 28. November 2023

Die Süßkartoffel ins rechte (Blitz-) Licht gerückt

Im Keller

lag noch vergessene Knolle einer Süßkartoffel. Die Bedingungen im Heizungskeller haben ihr wohl gefallen. Jedenfalls hat ein paar Triebe produziert. Daran sogar ein paar sehr zarte Blätter.
 
Triebe einer Süßkartoffel. Stack mit Zerene entwickelt


Ein prima Fotomotiv. Die Knolle habe ich auf einer Hohlkehle platziert und mit drei Blitzen ausgeleuchtet. Zwei Blitze für die Batate und ein Blitz für den Hintergrund.
Den weißen Hintergrund habe ich bei einigen Bildern mithilfe eine Folie vor dem Blitz eingefärbt. Die Blitze habe ich mit der Kamera angesteuert. Bei den Blitzen handelt es sich um zwei Olympus FL-36R und einem Olympus FL-300R. Die 36R sind zwar noch aus der Spiegelreflexphase von Olympus funktionieren aber noch tadellos mit den neueren MFT-Systemkameras von Olympus und bestimmt auch Panasonic und OM-System. Die Blitze werden mit optischen Signalen gesteuert, die der Blitz der Kamera aussendet. Sehr komfortabel.

Die Bilder sind nur wenig bearbeitet. Außnahme ist ein Stack, den ich mit Zerene generiert habe. Außer den Blitzen kam noch meine Olympus OM-D E-M 1 MkII und die M.Zuikos 12-40/2.8 und 90/3.5 Makro zum Einsatz. Dazu noch diverse Stative.
Am Ende der Fotostrecke zeige ich dir noch ein Bild des Aufbaus. Die Bilder unterschieden sich teilweise nur in der Beleuchtung und der Schärfeebene.


Die komplette Knolle mit den Trieben

Freitag, 7. April 2023

Fokusstacking ::: Eine Wespe

Wespe im Porträt

Heute zeige ich einen Stackingversuch mit einer Wespe. 

Zum Einsatz kam meine Olympus OM-D M2 mit dem OM-System 90/3.5 Makro. Bei einigen Bildern hatte ich den Telekonverter MC-20 montiert um einen größeren Abbildungsmaßstab zu erreichen. Ein Bild kommt direkt aus der Kamera. Die anderen hat Zerene Stacker zusammengesetzt. Die Anzahl der Einzelbilder pro Stack variiert zwischen 15 und 114 Bildern. Mittlerweile hat sich eine Schrittweite von 3 für mich als universell einsetzbar herausgestellt. Aber natürlich ist das nicht in Stein gemeißelt.

Am optimalen Licht muss ich aber noch arbeiten. Das gefällt mir noch nicht.

Nach meiner bisherigen Erfahrung ist es besser sehr knapp zu belichten und dann noch mal etwas weniger...

Die Wespe war übrigens in der Regentonne ertrunken..

 

Die Bilder sind praktisch unbeschnitten. Manche habe ich nur auf das Format 3:2 gebracht.

 

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Das Bild besteht aus 114 Einzelbildern. Zusammengefügt mit Zerene Stacker

Extreme Makroaufnahme eines Wespenkopfes
90 Einzelbilder

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
83 Bilder wurden zu einem zusammengesetzt

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Für dieses Bild einer Wespe hat die OMD 74 Bilder produziert

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Nur 36 Bilder.

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Kleinerer Abbildungsmaßstab; 29 Einezlbilder

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Von der Seite werden weniger Bilder benötigt: 31

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
30 Bilder

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Fokusstack aus der Olympus; maximal 15 Bilder sind möglich. Hierzu habe ich auch noch die EXIF-Daten: 180mm, f/11


Das OM-System 90mm/f3.5 Macro eröffnet tatsächlich ganz neue Möglichkeiten.

Das ist ech ein "Wow"-Produkt..

 

     

Sonntag, 19. März 2023

Makrofotografie ::: Bilder mit dem 90/3.5 Makro von OM-System

M.Zuiko ED 90mm F3.5 Macro IS PRO OM-System

Auch Outdoor macht das neue Makroobjektiv von OM-System einen prima Job.
Besonders die Möglichkeit im Abbildungsmaßstab 2:1 Stacks "out of Cam" zu produzieren, erweitern das Potential des Pro-Objektives enorm. Ohne Stack ist der scharfe Bereich doch etwas knapp. Mit der Funktion des Focus-Stacking auf Knopfdruck aus der Kamera ist der große AM aber sehr gut nutzbar und das Bild steht ohne großen Aufwand zur Verfügung. Diese Funktion in den Olympus (bzw. OM-System) Kameras war schon bisher ein Game Changer in der Makrofotografie. Die neue Linse setzt noch mal einen oben drauf.

Die Bilder habe ich vor einigen Tagen gemacht. Es sind nur leicht nachbearbeitete JPGs aus der Kamera. Die Bilder sind nicht beschnitten.

Natur-Makroaufnahme mit dem M.ZUIKO ED 90mm F3.5 Makro
Das Bokeh ist cremig zart

Auch dafür ist der Autofokus schnell genug




Durch die eingebaute Fokus-Stacking Funktion bei Olympus ist der große AM gut nutzbar


Die winzigen Pollen sind gut erkennbar.

Hummel mit Milben.

Die Hummel ist durchnässt und klammert sich an einem Blütenblatt fest


 Und hier das verwendete Setup:

Die Stativschelle des Olympus 40-150/2.8 passt perfekt


Sonntag, 12. März 2023

OM-System M.Zuiko Digital ED 90mm F3.5 Macro IS Pro ::: Extreme Makros

 Juchu - endlich ist es da 😀

Das auch von mir lang erwartete Telemakroobjektiv von OIympus, ich meine natürlich OM-System ist endlich nicht mehr ein Wunsch, sondern ist Bestandteil meiner Kamerausrüstung.
 
Bestellt hatte ich es am Tag der Veröffentlichung am 08.02.23 und am vergangenen Donnerstag habe ich es dann bekommen.
 
Edelteil schlicht verpackt

 
 

Samstag, 14. Januar 2023

Stacking: Vergleich Zerene und Olympus

Ausreichende Schärfentiefe..

...fehlt mir in der Makrofotografie eigentlich immer. 
 
Jeder Fotograf der Makros fotografiert kennt das Problem: Je höher der Abbildungsmaßstab und je länger die Brennweite, um so knapper ist der im Bild scharf abgebildete Bereich. Auch das Erweitern des akzeptabel scharfen Bereiches durch abblenden hilft nur bedingt weiter.
 
Makroaufnahme einer toten Fliege
Makroaufnahme aus mehren Bildern zusammengesetzt

 
 
Die Lösung ist die Kombination von mehreren Bildern bei denen der scharfe Bereich leicht versetzt ist, zu einem Bild mit einem großen .Schärfebereich. Das wird dann Fokus-Stacking genannt oder kurz "stacken".
 
Olympus bzw. OM System bietet in vielen Kameras  schon seit Jahren dazu eine hilfreiche Funktion:
 
Der "Stack" wird automatisiert durch die Kamera aufgenommen. Das heißt dann "Focus-Bracketing".  Dabei wandert der Schärfebereich von Bild zu Bild durch das Motiv. Mit einer speziellen Software werden die Bilder dann am PC zusammen gerechnet. Dabei können bis zu 999 Bilder aufgenommen werden.
Es geht aber noch besser: "Focus-Stacking"! Ist die Funktion aktiviert berechnet die Olympus-Kamera das fertige Bild bereits in der Kamera. Allerdings sind dann nur max. 15 Einzelbilder möglich. Für mich war das damals bei der Einführung ein "GameChanger" für meine Fotografie.
Mittlerweile bieten auch andere Hersteller eine ähnliche Funktion an.
 
 
In diesem Post möchte ich einen kleinen Vergleich zeigen:

Montag, 19. Dezember 2022

Gartenvögel

 Fotografieren im eigenen Garten

hat den Vorteil, dass ich in einem gewissen Rahmen Einfluss auf die Gestaltung der Location habe und ich verschieden Sachen in Ruhe ausprobieren kann. Der Nachteil ist, dass die Location immer gartenmäßig aussieht. Außerdem ist die Artenvielfalt der gefiederten Motive eingeschränkt.
 
Ich habe mir aus  Ästen ein Dreibein gebastelt um dort Winterfutter für die Vögel anzubringen. Wenn das Futter im Baum hängt, dann ist es eher selten, dass sich die Vögel in einer guten Fotoposition befinden. Es gibt einfach zu viele Sitzgelegenheiten. Außerdem ähneln sich die Bilder auf Dauer. Das Dreibein ist außerdem mobil.
 
Für die Fotosession habe ich ein Tarnnetz vor einem Unterstand aufgehängt und mich gemütlich an dem windgeschützen Platz in einen relativ gemütlichen Stuhl gesetzt. Die Sonne stand mir gegenüber am Himmel. Allerdings wintertypisch relativ niedrig über dem Horizont. Sanftes Winterlicht bei frostigen Temperaturen.
 
Das m.Zuiko 300/4 hat an der Olympus OM-D M 1mk II mal wieder sehr gut funktioniert.
 
Das Dreibein. Sieht nicht sehr stabil aus, aber hält.

"Make of"
Ich musste sogar die Entferung zur Kamera vergrößern, damit die Meisen nicht das Fotoformat sprengten.

Mittwoch, 19. Oktober 2022

Weberknecht

Heute gibt es nur ein Bild. Einen Weberknecht fotografiert mit der Olympus OM-D EM 1 MkII und dem m.Zuiko 60/2.8 Makro, einem Stativ und einem Einstellschlitten.

Es handelt sich um einen Stack, den die Kamera bereits zu einem Bild zusammengerechnet hat (Focus Stacking). Das Bild habe ich in AfterShot Pro noch nachbearbeitet, aber nicht beschnitten. Der Abbildungmaßstab müsste etwa bei 1:1 liegen.

Hier noch ein paar Daten: 15 Einzelbilder, 60mm, 1/30s, ISO 500, f/5

Ich glaube die Schrittweite lag bei 3.

 

Weberknecht
Weberknecht an einem Holzpfahl

 

 

 


Montag, 17. Januar 2022

Birds in Flight - Gedanken dazu

 Birds in Flight oder BIF

oder auf deutsch "Vögel im Flug" ist eine besondere Disziplin im Genre der Naturfotografie. 
Ich selber versuche mich immer mal wieder darin. Mit mäßigem Erfolg allerdings. BIF ist allerdings auch nicht einfach. Neben Erfahrung des Fotografen spielt in diesem Fall auch die Technik eine wichtige Rolle.
 
Ein Schwarm Stare

 
 
Wenn jemand mit BIF beginnt ist es natürlich erst mal wichtig geeignete Motive in einer geeigneten Umgebung zu finden. Was sind geeignete Motive aus meiner Sicht? Und die Umgebung?

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Sylt ::: Kegelrobben auf der Sandbank

 Keggelrobben

sind die größten Beutegreifer in Deutschland. Deutlich größer und schwerer als Wölfe. Trotzdem finden die meisten Menschen Robben eher niedlich und Wölfe sind vielen ein Dorn im Auge.. merkwürdig.
 
Wie auch immer. Ich sehe mir gerne unsere heimischen Robben in freier Wildbahn an. Mit einem Ausflugsboot ist das auch ohne großen Aufwand möglich.
Während unserer letzten Tour, die zu einer Sandbank nahe Sylt führte war auch ein Nationalparkranger an Bord, der über das Bordmikro viele spannende Informationen lieferte. 
Die Robben lassen sich durch das Boot übrigens nicht weiter stören.

Keggelrobben auf einer Sandbank
Kegelrobben auf Sand


 

Robben fotografieren

Ich hatte schon von Langeoog Robben und Seehunde fotografiert.

Montag, 16. August 2021

Larve der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina) im Detail

 Larve der Grünen Stinkwanze

leben auf meiner Wildblumenwiese. Meistens sehe ich sie sie auf den Blättern der kleinen Sonnenblumen. Sie stzen oft in  einer Gruppe von bis zu fünf Tieren zusammen. Wanzen haben normalerweise eine sehr geringe Fluchdistanz und bewegen sich eher selten.

Larven der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina)
Larven der Grünen Stinkwanze

 

Also ein sehr geeignetes Motiv für die Makrofotografie. Vor allem auch wenn Stacks angefertigt werden sollen. Das klappt mit eher statischen Motiven prinzipiell besser als mit bewegten Motiven. Logisch.

Stacks out of Cam

Meine Olympus OM-D E-M 1 Mk II ist sogar in der Fotostacks direkt in der Kamera anzufertigen. Das funktioniert mit bis zu 15 Bildern. Die Qualität ist überraschend gut.

Ich habe bei meiner OM-D übrigens eine Schrittweite von Drei eingestellt. Meistens nutze ich dann eine Blende zwischen 5,6 und 8. Fokussiert wird in der Regel manuell und auch Blende und Belichtungszeit stelle ich selber ein. 

Gerne setzt ich auch den Zangenblitz STF-8 von Olympus ein. Natürliches Licht ist leider oft Mangelware oder das Sonnenlicht sorgt für ausgefressene Lichter.

Bei den folgenden Bildern kam außer der Kamera und dem Blitz noch das M.Zuiko 60/2.8 Makroobjektiv zum Einsatz. Montiert auf einem Einstellschlitten befestigt auf Kugelkopf auf einem Stativ von Uni-Loc. Das Uniloc exakt einzurichten ist schon ein Geduldsspiel. Im eigenen Garten ist das dann aber doch sehr bequem😉

Fast vergessen: Ein Abschatter und ein Kabelfernauslöser hatte ich auch noch genutzt.

Die Bilder sind teilweise gestackt aus der Kamera.

Larve der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina)

Larve der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina)

Larve der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina)

Larve der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina)

Larve der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina)

Larve der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina)

Larve der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina)




Sonntag, 25. Juli 2021

Eine Springspinne

Eine Springspinne

ist ein spannendes Tierchen. Sie halten sich oft auf glatten Oberfächen, wie Holz, Metall oder Backsteinen auf und sind gut zu beobachten. Allerding sind sie oft nur wenige Millimeter klein und leicht zu übersehen.
 
Eine Springspinne schaut in die Kamera
Schau mir in die Augen...

 
 

Dienstag, 25. Mai 2021

BIF - Flugshow am Bielefelder Obersee

Birds in Flight

oder auf BIF genannt ist eine Spezialdisiplin innerhalb der Vogelfotografie.
Auf deutsch: Vögel im Flug fotografieren. Bei großen und eher langsamen  Vögeln wie Gänsen, Reihern oder Kranichen ist es relativ einfach zu ordentlichen Bildern zu kommen. Sehr schwierig sind Singvögel im Flug. Deshalb habe ich auch nur vorzeigbare Bilder von den eher behäbig dahinfliegenden Federgetier.
Aber auch da ist Übung nötig. Außerdem spielt die Leistungsfähigkeit und die passende Einstellung der Kamera eine wichtige Rolle. Speziell für Flugbilder habe ich ein Einstellungsset in meiner Olympus OM-D EM II angelegt.
 
Kanadagans im Flug
 Kanadagans - ein dankbares Motiv für BIF

 

Meine Einstellungen für BIF

an einer Olympus OMD EM 1 II:

ISO: Auto (max 6400)
Blende: möglichst Offenblende
Zeit: 1/1250 Sek
Modus: S (Zeitworwahl) 
Belichtungskorrektur: +0,7
Auslösemodus: elektronischer Veschluss mit 18 Bilder/Sekunde (L), Auslöseprio auf "Aus"
Autofokus: CAF
AF-Scanner: mode3
C-AF Empfindlichkeit: +2
C-AF Mitte Start
C-AF Mitte Priorität
5x5 Autofokusfelder
Aufnahme nur in JPG

Die Belichtungskorrektur habe ich auf +7, weil ich meisten gegen den Himmel fotografiere. Das führt umgekehrt bei "normal" hellen Hintergründen zu Überbelichtungen. ISO 6400 ist für mich noch ok. Die Rauschunterdrückung bei Olympus bzw. OMDS ist mittlerweile auf einem hohen Niveau.
Für Singvögel ist die Belichtungszeit von 1/1250sek noch viel zu lang, aber für Gänse, Möwen und ähnliche Vögel ok.
 
Im Gegensatz zur Olympus OMD M 1 der ersten Generation ist der Autofokus der Mark II sehr viel besser. Aber mir sind auch schon mit der OMD M 10 gute Flugbilder gelungen 😉

Früher habe ich hohe ISO-Zahlen gescheut. Das hat mir so manches Bild versaut, weil dann die Belichtungszeit zu lang wurde. Mein wichigster Tipp für Vögel-im-Flug-Fotografie: Eine kurze Verschlusszeit. 

Die Bilder enstanden Ende April am Bielefelder Obersee. Als Objektiv hatte ich das M.ZUIKO ED 300/f4 an der Kamera. Teilweise mit einem der beiden Telekonverter MC-14 bzw. MC-20:

Mittwoch, 24. März 2021

Olympus OM-D EM1 II + M.ZUIKO ED300/4 + MC-20

Schon wieder

zeige ich ein paar Bilder mit Singvögeln, die meine Fütterung im Garten besuchen.
Beim letzten Post habe ich noch über die Fotografie aus dem Tarnzelt geschrieben. Meisen, Sperlinge und Amseln sind aber so zutraulich, dass ich mich auch in wenigen Metern Entfernung hinstellen kann und die Vögel kommen trotzdem. Mittlerweile kommen immer mehr der kleinen Federbälle.
 
Blaumeise mit dem Oly 300/4+MC-20

 

Dienstag, 16. Februar 2021

Kleine Helden - Singvögel im Wintersturm

Wintersturm

Am 07. Februar 21 wurden die Menschen in Ostwestfalen-Lippe von einem heftigen Wintersturm überrascht. Er war natürlich angekündigt worden, aber die Wucht hat zumindest mich dann doch überrascht. Mehrere Stunden blies der Ostwind und häufte mächtige Scheewehen auf.

Für die meisten Menschen in Deutschland ist so ein Wintersturm eher ein Naturspektakel und es gibt ein paar Unannehmlichkeiten.

Singvögel in Not

Für kleine Vögel beginnt bei Schnee und Eis allerding der Kampf ums Überleben. Damit die winzigen Körper in der Winterkälte nicht erfrieren benötigen die Tiere viele Kalorien. Das rettende Fettdepot muss jeden Tag wieder neu aufgefüllt werden. Ansonsten überleben die kleinen Fedebälle die kalte Nacht nicht. Deshab ist es auch wichtig täglich Futter anzubieten.

Ein Bergfink sitzt auf einer Schneedecke
Bergfink im Winter

 

Sie müssen also auch im heftigsten Sturm nach Nahrung suchen. 

In unserem Garten biete ich mehrere Futterquellen an: Meisenknödel, eine Futtersäule und Streufutter. Die werden mal mehr mal weniger intensiv genutzt. Bisher konnte ich Haussperlinge, Blau- und Kohlmeisen, Buch- und Bergfinken, Ringeltauben, Rotkehlchen, Grün- und Buntspechte, Amseln und Rabenkrähen beobachten. Und natürlich fotografiere ich die Tiere auch. Das geht sehr bequem aus einem Fenster im Haus heraus.

Verwendete Technik

Die Bilder habe ich während des Sturms aus dem Fenster heraus aufgenommen. Es befindet sich an der Westseite. Der Wind kam aus Osten. So konnte ich teilweise bei geöffnetten Fenster fotografieren.

Fotografiert habe ich mit eine Olympus OM-D E-M 1 Mk II und dem M. Zuiko ED 300/4 und den Telekonvertern MC 14+20. Beim MC 20 habe ich zusätzlich einen Aufsteckblitz benutzt.

Wegen der vielen kleinen Schneeflocken in der Luft können die kleinen Motive nur schwer knackscharf auf den Sensor gebannt werden. Darauf kam es mir aber auch nicht an.

Blaumeise in Bewegung

Montag, 8. Februar 2021

Vögel in Action - mit Olympus ProCapture

ProCapture...

 ...eine praktische Funktion, wenn ihr den "richtigen" Augenblick einfangen möchtet, der aber sehr plötzlich kommt. Im meinem Beispiel Anflüge von Singvögeln auf ein paar Futterknödel oder Rangeleien der Sperlinge um die beste Stelle am Futter.
 
Ein Sperling fliegt eine Futterstelle an
Ein Spatz im Anflug wird schon erwartet.
Die Funktion gab es früher schon in Kompaktkameras von Casio, aber in Systemkameras war meines Wissens Olympus der erste Hersteller, der die Funktion auf den Markt gebracht hat.
 
Auch ein Grund, weshalb ich mir die Olympus OM-D E-M 1 II im September gekauft habe.

Back to Future..

Und so funktioniert es: Wenn der Auslöser halb gedrückt wird, nimmt die Kamera Bilder auf und schreibt sie in den Pufferspeicher der Kamera.  Wird der Auslöser vollständig durchgedrückt, speichert die Kamera die vorher in den Puffer gespeicherten Bilder auf die Speicherkarte. Natürlich werden auch die folgenden Bilder gespeichert solange der Auslöser gedrückt wird.
Ich drücke also den Auslöser durch wenn ich die gewünschte Szene im Sucher sehe. Trotz meiner Reaktionszeit, habe ich dann  die vergangene Szene auf dem Sensor.
 
Die Anzahl der Bilder die vor dem Durchdrücken gespeichert werden und noch einige andere Einstellungen lassen sich im Kameramenü einstellen. 
Die ProCapture Funktion lässt sich schnell aufrufen. Sie liegt auf der Taste, wo auch die Auslösemodi (Einelaufnahme, Serienaufnahme, etc.) gewählt werden.

Die Funktion habe ich am Samstag (vor dem Wintereinbruch) getestet. Vor unserem Küchenfenster hängt ein gut besuchter Futterknödel. Ich kann von innen bequem durchs Fenster fotografieren. Für Vögel in Bewegung sind natürlich kurze Verschlusszeiten nötig. Das und das trübe Wetter haben die ISO-Wedrte nach oben gedrückt.

Mit den Ergebnissen bin ich ganz zufrieden. Die OM-D hatte ich fest auf einem Stativ montiert. Das verwendete Objektiv war das Olympus m.Zuiko 40-150/2.8.
 
Ein Nobrainer ist ProCapture aber nicht; es ist schon Übung nötig.  Aber ich bin sicher, dass ich in Zukunft noch viel Spaß mit dem "Blick in die Vergangenheit" haben werde.
 
Aus derselben Serie, wie das Aufmacherbild. Auch ganze Bewegungsabläufe können sichtbar gemacht werden

Sonntag, 23. August 2020

Makrofotografie ::: Grüne Fliege mit roten Augen mit Olympus STF-8 Zangenblitz

 Grüne Fliegen mit roten Augen..

...sehen durch das Makroobjektiv schon spannend aus. Außerdem sind sie häufig und relativ träge. Damit eignen sie sich gut für die Makrofotografie.
In der Wohnung mag ich sie allerdings nicht haben.

Das Exemplar in diesem Beitrag saß an der Hauswand und war sehr entspannt. Ich konnte mit dem Olympus M.Zuiko ED 60mm F2.8 Macro plus Zwischenring sehr nah an das Insekt ran. Bis an die Naheinstellgrenze.
Die Beleuchtung stammt vom Olympus STF-8 Zangenblitz.
 
Makroaufnamhme einer Fliege
 

Olympus STF-8 Zangenblitz

Den Olympus Zangenblitz habe ich vor ein paar Wochen gekauft. Er ersetzt Metz-Makroblitz .

Der Blitz kostet zwar eine Stange Geld, aber ich bin mit der Anschaffung zufrieden.

Olympus STF-8 Zangenblitz
Olympus STF-8 Zangenblitz (Bild: Olympus)

Ich nutze ihn meistens zusammen mit dem M.Zuiko ED 60mm 2.8 Macro. Oft noch in Kombination mit einem Zwischenring.
Im Gegensatz zum Metz Makroblitz schließt der Olympus STF-8 mit der Vorderkante des Objektives ab. Deshalb kann ich dann sehr nah an das Motiv dran.
Mit dem Metzt war das nicht möglich (s. Bild hier).
Olympus liefert für jeden der beiden Blitze eine Diffusor mit. Das führt im absoluten Nahbereich (ABM 1:1 oder größer) zu einem relativ weichen Licht. Das liegt daran das die Leuchtfläche durch die Nähe zum Motiv relativ groß ist.
Außerdem lassen sich die Blitze auf dem Ring frei verschieben. 
Gute Ergebnisse erziele ich, wenn ich die Blende und Zeit manuell einstelle und der Blitz im TTL-Modus arbeitet. 
Die Blitzbelichtungskorrektur regel ich an der Kamera. Das geht zwar auch am Steuergerät des Blitzes, aber über die Kamera sind die Schritte feiner einstellbar.
Die Montage an das Objektiv gelingt mir mittlerweile flott. Obwohl die Blitzeinheit relativ klein und kompakt ist, macht sie aber einen ausreichend robusten Eindruck.
Insgesamt ist die Beleuchtung in der Makrofotografie eine große Herausforderung.
Jedenfalls wenn die Motive lebendig sind und aktiv. 

Blog-Archiv