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Montag, 24. Februar 2020

Die Kathedrale von Salisbury

Die Kathdrale von Salisbury

im Süden von England ist ein Paradebeispiel für den Baustil der frühen englischen Gotik. Sie wurde in kurzer Zeit (Grundsteinlegung 1220) erbaut. Deshalb haben sich auch keine Baustile vermischt.

Während unserer Tour durch Südengland 2017 (mehr darüber hier) besichtigten wir das Bauwerk.

Gestern habe ich mal wieder einige Bilder angesehen und mit Franzis Photo Projekts bearbeitet. Viele Bilder habe ich mit einem Fisheye (Samyang 7,5mm/f3.5) aufgenommen. Gerade in Kirchen mag ich die Bildwirkung dieses Objektives.

Gesamtansicht der Kathedrale von Salisbury
Die Kathedrale von Salisbury

Sonntag, 13. August 2017

St. Ives ::: Schillerndes Juwel Cornwalls

Auf nach St. Ives


Noch einmal ein Bericht über unsere Südenglandtour im Juni. St. Ives liegt fast am westlichen Ende von Cornwall in England. Blumen, Palmen, Sandstrand und blaues Wasser werden mit dem Ort in Verbindung gebracht.
Solche Beschreibungen machten uns neugierig, so dass wir einem Besuch von St. Ives einem Ausflug nach Penzance vorzogen.
Wir fuhren mit dem Topless-Doppeldecker-Bus. Der Bus hält direkt an der Einfahrt zum Campingplatz Sennen-Cove vom Camping and Caravanning Club
Schon die Busfahrt war ein schönes Erlebnis. Bei besten Wetter hatten wir ein herrliche Aussicht über die Hecken hinweg über die Landschaft. Wenn wir sonst mit dem Bulli unterwegs waren säumten ja dichte, hohe Hecken die schmale Fahrbahn. Aussicht gleich null (aber nervenkitzel)..
St Ives Cornwall England
Blick auf St. Ives vom Busparklplatz aus

Schillerndes Juwel in Cornwalls Krone

Der Busbahnhof in St. Ives liegt hoch über die der Bucht auf der gegenüberliegenden Seite der Altstadt. Die Aussicht von dort ist wunderbar. Die Stadt war in ein wunderschönes Licht getaucht. So stelle ich mir eher das Mittelmeer vor. Kein Wunder, dass sich viele Künstler in St. Ives angesiedelt haben.
Mit St. Tropez kann man St. Ives natürlich nicht vergleichen. Ein enttäuschter Wohnmobilist hatte sich am Vortag entsprechend geäußert. Aber wer südfranzösische Verhältnisse in Cornwall erwartet hat vielleicht seinen Urlaubsort falsch gewählt..

St. Ives Telefonzelle
eine zweckentfremdete Telefonzelle nahe des Busbahnhofes.

Enge Gassen und bunte Häuser

St. Ives liegt -wie fast alle Küstenorte- an einer felsigen Bucht. In der Regel geht es relativ steil hinunter zum Meer. So auch hier, so dass es zunächst bergrunter geht. Bis zur quirligen Innenstadt sind es ein paar Meter. An der Kirche ist noch mal eine gute Gelegenheit zur Rast. Auf einer Grünfläche sind ein paar Bänke und die Aussicht ist klasse.

Kirche in St. Ives
Die Kirche liegt oberhalb der Ortschaft.

Als wir am 19 Juni dort waren schien die Sonne schon seit vielen Tagen ununterbrochen in Südengland. Entsprechend hoch war der Besucherandrang in dem beliebten Ort. Zahlreiche Restaurants, Imbisse und Läden haben sich auf die Touristen eingestellt. Sogar ein Sandstrand ist direkt im Ort vorhanden.

Stadtstrand in St. Ives
Bei sonnigen Wetter ist der Stadtstrand gut besucht.

Essen im Pub

Gegessen haben wir in einem Pub. Dort gibt es meist relativ günstiges, aber gutes Essen. Auf den Tischen sind zwar Speisekarten, bestellt wird aber an der Theke und auch gleich bezahlt. Wert am Tisch wartet, bis jemand kommt um eine Bestellung aufzunehmen verhungert (-;

The Sloop Innn St_Ives
"The Sloop Inn" Draußen war kein Platz mehr zu finden. Innen aber war genug Platz und es war angenehm kühl.

Das Sloop Inn von vorn.
Das Sloop Inn von vorn.

Bilder aus St. Ives

St_Ives Cornwall
Die Bebauung reicht fast bis an das Meer

Freitag, 4. August 2017

Rye in Südengland

Mittelalterliche Stadt


Gleich nach unserer Ankunft in Dover machten wir uns auf dem Weg nach Rye.
Die Kleinstadt liegt in der Grafschaft East Sussex und ist ein beliebter Touristenort.
Der mittelalterliche Charakter prägt den Ort. Fachwerkhäuser und das Kopfsteinpflastergassen laden zu ein Spaziergang ein.
Die bekannteste Gasse ist die Mermaid Street und das Lokal Mermaid Inn eines der berühmtesten in England.

Mermaid Street sussex england Rye
Die Mermaid Street

Schlendern durch Gassen

Direkt von Dover fuhren wir nach Rye. Wir hatten uns schon zu Hause Rye als erste Station ausgewählt. Geparkt hatten wir auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Kleingeld für den Parkautomaten hatten wir noch nicht. Ein paar nette Engländer halfen uns aber.
Vom Parkplatz gingen wir zur Altstadt. Wir hielten uns ein paar Stunden in Rye auf und genossen unsere ersten Fish & Chips der Reise.
Unsere erste Station in England hat uns sehr gut gefallen und ich kann einen Besuch sehr empfehlen.
Später fuhren wir zum Campingplatz "Normans Bay" an der Kanalküste wo wir unsere erste Nacht in England verbrachten.

Pup am Anfang der Mermaid Street
Pup am Anfang der Mermaid Street

Montag, 24. Juli 2017

Abschluss in Folkestone

Letzte Station: Folkestone


Unsere letzte Station in England war Folkestone. Die Nachbarstadt von Dover bietet sich für eine letzte Übernachtung in England an. Bis zur Fähre nach Dover ist es nicht weit.

 
Hafen von Folkestone
Trockengefallene Fischerboote

Campingplatz am Meer


Der Campingplatz liegt in einem Gebiet namens "The Warren". Zwischen den steilen Kreidefelsen und dem Sandstrand wachsen Büsche und das Land ist zerklüftet. Die Zufahrt zur Campside ist steil und schmal, aber mit dem Campingbus gut zu erreichen. Auch große Wohnmobile standen auf dem Platz.
Der Strand war nicht weit von unserem "Pitch" (Stellplatz) entfernt. Bei Flut trennten uns eigentlich nur 20 Höhenmeter von der Brandung.
Entsprechend laut war es in der Nacht.
Wir waren schon gegen 13 Uhr am Platz und hatten noch viel Zeit.
nach Folkestone führt ein schöner Weg am Strand entlang und durch Buschland.
Nach ca 40 Minuten waren wir in der Stadt und es hat sich wirklich gelohnt.

Montag, 17. Juli 2017

Die Kathedrale von Salisbury

 Eine der bedeutendsten Kathedralen Englands

 Die Kathedrale von Salisbury (The Cathedral Church of St Mary) sollte während einer Südenglandtour unbedingt zum Programm gehören.
Das Bauwerk gilt als Perle der englischen Frühgotik. Der Kirchturm ragt 123m in die Höhe.
Eine große Rasenfläche umgibt die Kathedrale. Ähnlich wie in Pisa.
Die Grundsteinlegung war am 28. April 1220. Schon im September 1258 war ein großer Teil des Gebäudes fertig.
Und noch mal acht Jahre später war die Anlage inklusive Nebegebäuden vollendet. Eine große Leistung für die damalige Zeit. Deshalb ist der Baustil der Kirche aber auch einheitlich.

Kathedrale Salisbury

 Auf zur Besichtigung

Wir machten uns an einem sehr sonnigen Vormittag zu Fuß vom Campingplatz auf den Weg in die Altstadt. Ein großer Teil des Weges führt am Fluss Avon entlang und dann quer durch die Innenstadt bis zur Kathedrale.
Aufgrund der große, unbebauten Umgebung des Sakralbaues konnten wir zunächst das Gebäude von außen genießen. Für Bilder war das Licht etwas ungünstig, aber wir kamen am Nachmittag noch mal zurück.
Der Eintritt war relativ hoch (7,50Pfund), aber sehr gut angelegt. Wir hielten uns mehrere Stunden im Innern auf.


Die Magna Charta


Absolut sehenswert ist auch die originale Magna Charta. Dabei handelt es sich um ein Dokument von 1215. Davon existieren nur noch 4 Exemplare. Die Magna Charta verbrieft grundsätzliche Rechte des Adels gegenüber dem König und ist die Quelle des englischen Verfassungsrechtes. Im Kapitelhaus kann man sie besichtigen.

Kathedrale Salisbury Magna Charta
Magna Charta

Lebendige Kirchen


Zum Zeitpunkt unseres Besuches waren auch 300 Schulkinder da. Aufgeteilt in vielen Gruppen unternehmen sie allerhand.
Während unseres Aufenthaltes in England besuchten wir mehrere Kirchen. Was uns auffiel war, dass die Kirchen wirklich lebendig waren. Überall gibt es Sitzecken für Schüler, Irgendwelche Handarbeiten (Sitzkissen, o.ä.) und viele Ehrenamtlich in den Shops oder als Guides.

Bilder der Kathedrale

Nun aber zu den Bildern. Alle entstanden Freihand. Das Kircheninnere ist überaus raffiniert beleuchtet. Die meisten Bilder machte ich mit ISO 400. maximal haben ISO 1000 gereicht. Die Blende bewegt sich zwischen 2.8-4.0.

Menschen sind fast auf allen Bildern zu sehen. Das entspricht aber auch der Wirklichkeit. Die Kirche ist schließlich belebt und wird genutzt.  Das sollen die Fotos auch zeigen.
Die strengen Strukturen des Bauwerkes verzeihen keinen Fehler beim Fotografieren. Auch ein leichtes verkannten der Kamera fällt sofort auf. Ich habe fast bei jedem Bild versucht etwas gerade zu rücken.


Montag, 10. Juli 2017

Am Land`s End in Cornwall

Der westlichste Punkt Englands

Der landschaftliche Höhepunkt unserer Südengland/Cornwall Tour mit dem VW California war die Wanderung am Land`s End. Land`s ist der westlichste Punkt Englands. Entsprechend beliebt ist die Landzunge bei den Touristen.
Ein Hotel und mehrere andere touristische Einrichtungen wurden dort erbaut.
Viele Reisebusse machen dort Station.
Trotzdem lohnt sich ein Besuch. Die rauhe Küstenlandschaft zog uns schnell in ihren Bann.

Küste bei Sennen Cove

Rauhe Küste und Brandungswellen

Teilweise sind die zerklüfteten Klippen bis zu 60 Meter hoch. Zahlreiche Klippen und Felsen ragen aus dem Meer. Die Brandungswellen erzeugen weiße Wellenverläufe auf dem Wasser und an den Klippen brechen die Wellen und die Gischt spritzt hoch
Natürlich erzeugen die Wellen auch eine entsprechende Geräuschkulisse. Die müsst ihr euch beim betrachten der Bilder vorstellen.
Sogar ein Wrack liegt unten an den Felsen.

Wanderung entlang der Klippen

Wir fuhren mit dem Linienbus vom Campingplatz nach Sennen Cove. Dort schauten wir uns kurz die Fischerboote an und wanderten dann zum Land`s End. Zahlreiche Pfade weisen den Weg und natürlich waren auch viele andere Menschen unterwegs. Es ist aber Platz genug da.
Die Sonne brannte vom Himmel, aber der frische Küstenwind kühlte uns ausreichend ab.
Die Landspitze ist relativ flott erreicht. Erst wenige Kilometer hinter ihr wird es einsamer und wir trafen nur noch wenig Menschen.
Die Hitze forderte aber doch ihren Tribut und so entschlossen wir uns irgendwann kehrt zu machen und wanderten zurück nach Land`s End und fuhren von dort mit dem Bus zurück zum Campingplatz.

Sennen Cove Cornwall
Imbiss in Sennen Cove. Cornische Pastete sollte man probieren

Ein kleiner lebendiger Hafen in Sennen Cove Cornwall
Ein kleiner lebendiger Hafen in Sennen Cove

Sennen Cove
Blick zurück nach Sennen Cove

Dienstag, 4. Juli 2017

The Dodman Point in Cornwall

 Wanderung zum Dodman Point

 Heute zeige ich euch ein paar Bilder, die bei unserer Wanderung zum Dodman Point enstanden sind.
Vom Campingplatz California Cross fuhren wir zum hübschen Küstenort Gorran Haven um dort zu parken. Von dort führt die Wanderung zum Dodman Point, fast immer entlang der Küste mit schönen Ausblicken und wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Einzelheiten zur Wanderung findet ihr hier. Orientiert haben wir uns aber am Wanderführer "Cornwall" aus dem Conrad Stein Verlag (Amazon-Link). Und zwar die Wanderung Nr. 28.

Hemmick Beach Cornwall beach dodman
Hemmmick Beach

 Beschwerliche Anfahrt nach Gorran Haven

 Spannend war die Fahrt durch das schöne Mevagissey mit dem Camper nach Gorran Haven. Mit dem VW-Bus sind die schmalen Gassen noch so einnigermaßen zu bewältigen. Mit einem großen Wohnmobil stelle ich es mir fast unmöglich vor. Auch den Parkplatz in Gorran Haven haben wir zuerst nicht gefunden, weil das Navi die Koordinaten nicht in der nötigen Genauigkeit akzeptierte. Wer dem Navi das planen von Routen ohne Einschränkungen überlässt (wie wir) sollte bedenken, dass die Straßen oft sehr eng sind. Das betrifft besonders die Orte unten an der Küste.

 Hoch über dem Meer und am Strand

 Der Dodman Point ist der höchste Punkt an der cornischen Südküste. Ist man erst mal dort, befindet man sich 114m über dem Meer. Verfehlen kann man das Head nicht. Ein großes Steinkreuz wurde dort 1896 aufgestellt.
Aber auch Sandstrände liegen am Weg. Ein paar Höhenmeter mussten wir also schon überwinden. Wir wanderten bei sonnigem Wetter. Ideales Fotolicht herrschte sicherlich nicht, aber zum Wandern war es toll. Am Meer herrscht immer eine kühlende Brise. Dadurch unterschätzte ich aber auch die Kraft der Sonne.

 Diesmal gibt es 25 Bilder. Viel Spaß damit und vielleicht erlebt der ein oder andere die Gegend mal live!


Zu Anfang ist die Wanderung unspektakulär

Hemmick Beach Gorran Haven Dodman Point Cornwall
Aber nach wenigen Kilometern beginnt der Genuss-Hemmick Beach

Sonntag, 2. Juli 2017

Das Dartmoor und Princetown

 Moorlandschaft und Legenden

 Das Dartmoor befindet sich in der Grafschaft Devon. Der Nationalpark umfasst etwa 950qkm. Die Hügel erreichen ein Höhe von bis zu 600m. Heide- und Moorflächen bedecken das Gebiet. Die flachen Hügel werden Tors genannt und sind oft von großen Granitfelsen bedeckt.
Dort soll der kopflose Reiter unterwegs gewesen sein und auch der Hund von Baskerville ist bekannt. Ein riesiges Gefängnis (in Princetown)  trägt zum unheimlichen Ruf der Gegend bei.

Dartmoor Schafe Stinmauer Tor Weide
Schafe ziehen ohne Hast über die Weide

Mit dem Auto durch das Dartmoor

Wir hatten urspünglich vor auf einem Campingplatz in der Nähe von Tavistock zu übernachte, der aber schon voll war. So entschlossen wir uns mit dem Bully durch Teile des Dartmoors zu fahren und Princetown einen Besuch abzustatten.
Sobald man ein "Cattle Grid" überfährt muss man damit rechnen, dass Schafe, Rinder oder Pferde die Fahrbahn kreuzen. Es gibt zahlreiche Parkplätze um dort zu halten und die Aussicht über die karge, hügelige Landschaft zu genießen. Das haben wir auch ausgiebig getan.
Zahlreiche Flüsse durchziehen die Landschaft. Alles ist frei zugänglich. Ein Wegegebot gibt es trotz Nationalpark nicht. Das dient dazu die empfindlichen Flächen vor Trittschäden zu schützen. Von daher nutzten viele Briten die Wiesen an den Flüßen für ein Picknick. Auch wir haben unsere Füße im klaren Flußwasser abgekühlt. Das Wetter war sonnig und warm.

Dartmoor Fluss Picknick
Ein naturbelassener Flusslauf im Dartmoor


Princetown

In Princetown (höchstgelegener Ort im Moor) fuhren wir auf den Parkplatz und sahen uns etwas um. Dort befindet sich ein Besucherzentrum und auch das berühmte Gefängnis mit Museum. Das riesige Gefängnis konnten wir von der Zufahrtstraße gut sehen, aber im Ort selbst blieb es fast unsichtbar. Auf einen Besuch haben wir verzichtet. Nur die Kirche haben wir ausführlich erkundet.
In der Kirche "St Michael and All Angels" wird an die Kriegsgefangenen erinnert, die im Gefängnis einsaßen. Um 1812 gab es einen Krieg zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA. Kriegsgefangene Amerikaner wurden in das Gefängnis gebracht und auch einige Franzosen. Die Gefangenen haben die Kirche zwischen 1812 und 1814 erbaut.
Ansonsten hat der Ort nicht viel zu bieten und wirkt etwas trostlos. Das passt aber prima zur Moorlandschaft.

Die Kirche St. Michael in Princetown Church
Die Kirche St. Michael in Princetown

Die Bilder aus dem Dartmoor

Das Wetter war während unseres Besuches sonnig und warm. Die Weiter der Landschaft in Bildern widerzuspiegeln ist nicht einfach. Zudem war das Licht eher unfotogen.
Ich hoffe, dass die Bilder trotzdem einen kleinen Eindruck vermitteln. Solltet ihr mal in Südengland unterwegs sein, empfehle ich einen Besuch des Dartmoor.

Einige Brücken müssen überquert werden. Aber auch von unten spannend

Donnerstag, 29. Juni 2017

Die Kreidefelsen von Beachy Head in Südengland

 An der Südküste Englands

"Beachy Head" werden die Kreidefelsen an der Südküste Englands genannt. Mit 162m über dem Meeresspiegel die höchsten in Großbritannien.
Die Stadt Eastbourne ist nur wenige Kilometer entfernt. Von dort kann man mit einem Bus zu den Felsen fahren. Natürlich gibt es auch Parkplätze dort.

Beachy Head Kreidefelsen England
Beachy Head


Spaziergang entlang der Felsen

Eine Wanderungen an den Felsen entlang ist beeindruckend. Auf dem Weg sieht man ein paar kleine Denkmäler und auch einige Kreuze. Bis zu 80 Menschen stürzen sich jährlich dort in den Tod. Deshalb sind immer Seelsorger vor Ort.
Vom Parkplatz am Pub bis zum alten Leuchtturm "Belle Tout Lighthouse" sind es etwas 2km. Man geht über Gras und es gebt genug Platz.

Zwei Leuchttürme

Es gibt gleich zwei Leuchttürme. Einmal das "Belle Tout Lighthouse" von 1831 der oben auf den Klippen steht (heute in Privatbesitz) und den neueren Turm von 1902, der sich vor den Felsen im Meer befindet

Beachy Head Pub

Als wir am 12.Juni dort waren blies zunächst der Wind heftig, aber auch die Sonne schien, so dass es ziemlich angenehm war. Nach dem Weg zu alten Leuchtturm und zurück zum Parkplatz beim Beachy Head Pub kehrten wir dort ein. Von der Außenterrasse hatten wir eine schöne Aussicht.
Das Visitors Center befindet sich nebenan.

Die Bilder

Bilder gibt es natürlich auch. Für eine größere Ansicht, bitte auf ein Bild klicken (wie immer im Blog).

Beachy Head Eastborne England Kreidefelsen
Blick nach Eastbourne

Dienstag, 27. Juni 2017

An der Strandpromenade in Dünkirchen

Dünkirchen

Bevor wir am nächsten Tag nach Dover übersetzten hatten wir noch einen Abend in Dünkirchen in Nordfrankreich. Eine lange Promenade führt am sehr breiten (zumindest bei Ebbe) Strand entlang.

Häuser und Cafés mit Meerblick

Vom Campingplatz bis zum Ende der Promenade ist es ein kurzweiliger Spaziergang. Auf der einen Seite viele hübsche Häuser und auf der anderen Seite der Sandstrand und der Ärmelkanal.
Das Wetter war schön und wir freuten uns auf den Sonnenuntergang. Mit uns viele andere Menschen die die zahlreichen Bistros und Cafeś bevölkerten.

Bilder vom Spaziergang

Auf dem Weg habe ich natürlich einige Fotos gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte - ist ja schließlich ein Fotoblog...





Ein Hotel am Rande der Dünen
Ein Hotel am Rande der Dünen

Samstag, 24. Juni 2017

Mit dem Campingbus durch Südengland

Mit dem VW T5 unterwegs von Zandvoort bis Land`s End in Cornwall

Nach fast drei Wochen im VW T5 California sind wir wieder zu Hause angekommen. Zunächst waren wir zum Ausruhen in Zandvoort und dann ging die Reise über Dünkirchen nach Dover und von dort zum westlichen Ende von England. In diesem Artikel möchte ich ein paar Hinweise zur Planung und Durchführung der Fahrt geben. Natürlich habe ich auch viele Bilder gemacht die ich dann später mal zeigen werde.

Auf dem Campingplatz bei Veryan


Erste Vorbereitungen

Seit wir vor fast drei Jahren einen Campingbus kauften , wollten wir die erste große Rundfahrt nach Cornwall unternehmen. Im März fällten wir dann die endgültige Entscheidung. Bevor es nach Cornwall gehen sollte, wollten wir gerne ein paar Tage entspannen. Dazu fiel die Fahrt auf Zandvoort in den Niederlanden.
Weil es die günstigste Lösung ist wollten wir dann von Dünkirchen nach Dover übersetzen.

Fährhafen Dover

Um der Hauptsaison aus dem Weg zu gehen sollte die Reisezeit außerhalb der Ferien in NL und GB liegen. Also sollte es im Juni los gehen.
Im März buchten wir den Campingplatz in Zandvoort und die Überfahrt nach England.
Außerdem entschlossen wir uns "Overseas Members" im "Camping and Caravanning Club" zu werden. Der Club betreibt eigene Plätze in Großbritannien. Mitglieder bekommen eine Ermäßigung. Außerdem kann man auf den Plätzen schon die nächsten Campingplätze buchen. Einen dünnen Campingführer gibt es für die Planung auch schon vorher per Post.

Zur Vorbereitung des Urlaubes haben wir uns folgende Bücher gekauft:

Einen Wanderführer, der uns sehr geholfen hat und den ich empfehlen kann:



 

Und einen Reiseführer, der auf Wohnmobilreisende zugeschnitten sind.









(Hinweis: Die Bilder führen zu Amazon)

Auch Klebefolien für die Scheinwerfer habe ich gekauft, aber nicht aufgeklebt, weil wir nur tagsüber gefahren sind (gibt es auch auf der Fähre).

Außerdem hatte ich zwei Straßenkarten gekauft. Hauptsächlich haben wir uns aber auf unser TomTom verlassen.
Eine große Hilfe war auch mein Tablet und die App OsmAnd.

Salcombe


Die Campingplätze

Wir waren auf folgenden Campingplätzen (mit einer subjektiven Einschätzung):

Niederlande, Zandvoort:  "Strandcamping De Branding"
Der Platz liegt in den Dünen. Die Stellplätze für Wohnmobile sind relativ klein, Markisenaufbau eher nicht möglich. Die Sanitäranlagen sind noch ok. Duschen kostet extra. Zandvoort ist gut zu Fuß erreichbar und zum Strand ist es nicht weit. Die Rennstrecke ist gleich nebenan. Hat uns ganz gut gefallen.

Frankreich, Dünkirchen:  "La Licorne"
Unweit des Fährhafens gelegen (ca. 20km). Große Plätze, nettes Bistro, günstiger Übernachtungspreis. Bis zum Strand sind es ein paar Meter durch die Dünen. Vom Strand geht es über eine breite Promenade nach Dünkirchen. Sehr schön. Aber die Sanitäranlagen sind eher zum Abgewöhnen; keine Klobrillen, kein Klopapier, teilweise schmutzig).
Aufgrund der Sanitäranlagen hat es uns nicht gefallen.

England; erst mal nenne ich alle von uns genutzten Campingplätze:
Norman`s Bay, Chichester, Moreton, California Cross, Veryan, Sennen Cove, Salisbury, Folkestone
Blick auf den Atlantik vom Campingplatz Sennen Cove

Näheres zu den Plätzen auf der Seite des Clubs.
Die von uns besuchten Plätze des "Camping und Caravanning Club" sind alle sehr ähnlich ausgestattet: Es gibt einfache sanitäre Anlagen, die aber sehr sauber sind. Mischbatterien für Wasser gibt es nicht. Nur jeweils einen Wasserhahn für kaltes und heißes(!) Wasser. Bei den Duschen gibt es (bis auf eine Außnahme) nur warmes Wasser.
Schmutzwasser am besten in einem Eimer/Behälter auffangen. Gitter zum drauffahren fanden wir nicht.
Im Prinzip handelt es sich um eine große Grasflächen. Teilweise gibt es grob geschotterte Stellplätze ("Pitches"). Die Parzellen sind gekennzeichnet. Zwischen den WoMos, Wohnwagen oder Zelten muss ein Abstand von 6 Metern eingehalten werden ("6 Meter Rule").
Es gibt eine Rezeption und einen sehr kleinen Shop. Früheste Ankunftszeit ist 13 Uhr, Abfahrt bis 11 Uhr. Die Mitarbeiter sind sehr nett und bemüht.
Das Plätze sind gut organisiert. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.

St Ives

Autofahren in Südengland und Cornwall

Es wird links gefahren! Nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt. Trotzdem muss man sich immer konzentrieren. Der Beifahrer muss quasi "mitfahren" und aufpassen. Kreuzungen sind eher selten, stattdessen gibt es Kreisverkehre. Die Vorfahrt ist durch Schilder geregelt. Es gibt Autobahnen (M-Straßen), teilweise mehrspurigen A-Straßen und B-Straßen. Sie B-Straßen sind oft sehr eng. Besonders in Cornwall handelt es sich oft um einspurige Straßen. Dazu kommen noch hohe Hecken, manchmal auch bewachsene Mauern. Teilweise sind auch die Büsche oder Bäume über der Straße zusammengewachsen. Dann fährt man wie durch einen Tunnel. Es gibt aber Ausweichstellen. Mit dem VW-Bus waren die Single Road Tracks gut zu bewältigen. Aber manchmal war es schon knapp..
Auch die Ortsdurchfahrten sind oft sehr eng.

Single Road mit Hecken

Also eher langsam fahren und bremsbereit sein. Im Zweifel sollte man bei Gegenverkehr amhalten und sich per Handzeichen, Lichthupe abstimmen.
Selberständlich bedankt man sich bei dem Fahrer der Platz macht.
Die erzielbare Durchschnittsgeschwindigkeit ist geringer als bei uns. Also keine zu langen Etappen planen. Für 30km kann man schon mal eine Stunde brauchen. Tankstellen gibt es genug.
Parkplätze ("Car Parks")  gab es eigentlich genug.  Die Parkscheinautomaten möchten mit Münzen gefüttert werden! Oft gibt es aber Beschränkungen was die Fahrzeughöhe angeht.
Eine Busfahrt in Cornwall im Doppeldeckerbus ist eine Empfehlung. Dann sieht man während der Fahrt mal über die Hecken.

Kühe auf der Fahrbahn

Besichtige Orte und Wanderungen

In Südengland gibt es unzählige schöne Orte und Landschaften. Im oben genannten Reiseführer sind hunderte Sehenswürdigkeiten aufgefüht. Aber mehr als ein oder zwei Dinge sind an einem Tag schwer machbar.
Hier eine Liste der von uns besuchten Sehenswürdigleiten/Wanderungen:

- Promenade von Dünkirchen (super) Update: (Bilder -->)
- Rye (toller, alter Ort) UPDATE: (Bilder -->)
- Eastbourne (nett)
- Beachy Head (ein Muss) Update: (Bilder -->)
- Exbury Gardens (sehenswert, leider war die Blütezeit der Rhododendron fast vorbei)
- Fahrt durch das Dartmoor nach Princetown (beeindruckend) UPDATE: (Bilder -->)
- Salcombe (Klasse)
- Wanderung über den Dodman Point UPDATE: Bilder --> (herrlich)
- Wanderung Narehead (tolle Landschaft)
- Truro (schöne Kathedrale)
- Wanderung Land`s End (absolutes Highlight) UPDATE: Bilder -->
bei Land's End

- Fahrt mit dem Doppeldeckerbus vom Campingplatz (ohne Dach) nach St. Ives (tolle Aussicht, weil über den Hecken)
- St. Ives (fast wie am Mittelmeer) UPDATE: Bilder -->
- Avebury (nett)
- Salisbury ( die Kathedrale ist wunderbar) UPDATE: Bilder -->
Salisbury

- Folkesstone (nette Stadt) UPDATE BILDER -->


Bezahlen und Einkaufen

Bezahlt haben wir meistens mit Kreditkarte. Bei kleinen Beträgen reicht es die Karte über das Lesegerät zu halten. Ernährt hat uns die Campingküche. In den Pubs kann man aber auch relativ günstig essen (an der Theke bestellen). Auf den CP kommen ab und zu Imbisswagen (Fish & Chips). Bei TESCO bekommt man Lebensmittel, aber natürlich gibt es auch Dorfläden. Das Preisniveau (auch Diesel) ist höher als in Deutschland.


Meine Fotoausrüstung

Ich hatte meine Olympus M 1 dabei und das 2.8/12-40. Außerdem das Fisheye und das Panasonic 4-5.6/12-35. Außerdem ein Reisestativ und etliche Verlaufsfilter und ND- sowie Polfilter.
Gebraucht habe ich fast nur die Kamera und das 12-40.

Fazit 

Der Urlaub war supertoll. Das Wetter war hervorragend, die Landschaft ist grandios. Städte und Orte sind klasse. Wir haben viele nette Menschen getroffen.
Vor dem Linksverkehr sollte man Respekt haben, aber keine Angst.
Die Auffahrt auf die Fähre ist narrensicher.
Bestimmt kehren wir noch mal auf die Insel zurück.

Natürlich habe ich viele Bilder gemacht. In den nächsten Wochen werde ich sicherlich einige von ihnen hier zeigen!


Leuchtturm am Beachy Head





             




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