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Sonntag, 18. Januar 2026

Vögel im Paderquellgebiet in Paderborn

 Vögel im Paderborner Paderquellgebiet

Heute habe ich das Paderquellgebiet in der Paderborner Innenstadt besucht. Im Winter sind dort verschiedene Wasservögel anzutreffen. Die Paderquellen führen reichlich Wasser, und die Paderquellflüsse weisen bereits an ihrem Ursprung eine beträchtliche Breite auf. Das Wasser ist klar und sauber. Das Ufer bietet dem Eisvogel diverse Ansitzmöglichkeiten; auch die Mauern, die die Quellen umgeben, werden hierfür genutzt. Die Eisvögel zeigen sich gegenüber den zahlreichen Fotografen weitgehend unbeeindruckt. Es hat sich etabliert, dass die Besucher auf den Wegen entlang einer Flussseite verweilen, während die Vögel auf den gegenüberliegenden Ästen sitzen, teilweise nur 4-5 Meter entfernt. Auch Wasseramseln sind in Paderborn zu beobachten, wobei ich heute lediglich ein Exemplar gesichtet habe.



Für Eisvögel besteht in den Wintermonaten nahezu eine Sichtungsgarantie, sofern man um ihre Präsenz weiß. Andernfalls können sie trotz ihres auffälligen blauen Gefieders leicht übersehen werden.
Die Vögel hab ich mit meiner OM-System OM-1 und dem M.Zuiko 150-600 fotografiert. Die Reichweite vom Objektiv macht fast formatfüllende Bilder von den kleinen Vögeln möglich. Das Objektiv liefert detailreiche Bilder. Es hapert aber etwas am Mikrokontrast. Irgendwas ist halt immer...

Donnerstag, 24. April 2025

Fehmarn

 Ostern verbrachten wir auf der Insel Fehmarn.

 Mit unserem Camper standen wir auf dem Campingplatz Miramar. Der CP liegt nicht weit entfernt von der Fehmarnsundbrücke. Vom Strand hatten wir die Brücke gut im Blick und am Strand entlang ist das Bauwerk zu Fuß schnell erreichbar. 
 
Die Fehmarnsundbrücke verbindet die Insel mit dem Festland.
Die Fehmarnsundbrücke. Von der Brück aus hat man eine prima Aussicht.

 
In den zwei Tagen hatten wir natürlich nicht die Möglichkeit die Ostseeinsel ausgiebig zu erkunden. Aber für einen ersten Eindruck hat es gereicht. Uns hat es gut gefallen. Mit dem Rad kamen wir gut voran, die Hauptstadt Burg bietet die übliche touristische Infrastruktur, die Küste ist oft relativ naturbelassen und die Dörfer nett anzusehen.
Heute zeige ich eine paar Bilder, die ich mit der Olympus PEN-F im Monochrom-Modus aufgenommen habe. Außer das Bild der Brücke oben. Das ist ein (nicht besonders gutes) Panorama, das mein RAW-Konverter fabriziert hat und das ich in sw bearbeitet habe.
 

Mittwoch, 16. April 2025

Krentruperhagen

Krentruperhagen ist der Name der kleinen Ortschaft in der ich wohne. Dort gibt es nur wenige Wohnhäuser, ein paar Gehöfte und ansonsten Felder und ein paar kleine Wälder.
Die Landschaft ist nicht gerade spektakulär. Dort bin ich natürlich häufig mit der Kamera unterwegs. Meistens mit dem Tele oder dem Makroobjektiv. Im Moment habe ich aber Lust mal die Landschaft dort zu fotografieren. Hier mal ein paar Versuche in Schwarzweiss. Out of Cam, also direkt aus der Kamera, ohne Nachbearbeitung. Die Kamera ist übrigens eine Olympus PEN-F. Das Schmuckstück habe ich mir vor kurzem zugelegt. Die Kamera ermöglicht es eine Vielzahl  von Bildlooks zu erzeugen.



Samstag, 4. Januar 2025

Extreme Makrofotografie ::: Eine Fliege

Extreme Makrofotografie

Makrofotografie ab einem Abbildungsmaßstab (AM) 1:1 oder darüber hinaus nennt man auch Extreme Makrofotografie. Ein AM 1:1 bedeutet das Motiv wird in Originalgröße auf dem Sensor der Kamera abgebildet. Ich nutze Kameras mit einem Sensor im Format 17x13mm (Four Thirds). Wenn ich ein Objekt in dieser Größe auf dem Sensor in Originalgröße abbilde habe ich einen AM von 1:1. Ein AM 2:1 bedeutet das Motiv wird um 100% vergrößert, etc.
 
Der Kopf einer Fliege im Detail. An der breitesten Stelle ist der Kopf ca. 2mm breit. Das Bild könnte man auch als großes Wandbild drucken lassen. Muss man aber nicht...

 

Dienstag, 26. November 2024

Mit der Spielzeuglinse unterwegs

Jahrelang lag meine "Spielzeuglinse", die SLR Magic Toylens 26mm F1.4 unbenutzt im Schrank herum. Das Objektiv hatte ich vor vielen Jahren angeschafft und seinerzeit gerne genutzt. Im Blog gibt es irgendwo noch einen Post über das gute Stück. Zusammen mit meiner auch schon 10 Jahre alten Olympus OMD EM 10, eine nette Kombination. Die Toy Lens ist ein manuelles, winziges Objektiv ohne irgendwelchen Schnickschnack. Das Bokeh ist sehr speziell und die Schärfe gar nicht mal so schlecht. Jedenfalls im Zentrum. Die Vignetierung ist heftig. Das schreit gerade zu danach die Bilder gleich in der Olympuskamera mit den Olympusartfilter "Lochkamera" in quadratischen Format mit Rahmen aufzunehmen. Die Bilder sind also "Out of Cam".
Aufgenommen übrigens in der Nähe von Oerlinghausen an der Nahtstelle Teutoburger Wald und Senne.

Sonntag, 9. Juni 2024

Makrobilder aus dem Garten

 Der eigene Garten - ein tolles Makrorevier

 

Hier sind mal wieder einige Makroaufnahmen aus dem Garten. Aufgenommen mit dem OM-System M.Zuiko 90/3.5 Makroobjektiv. Bei fast allen Bildern habe ich ein Stativ benutzt.

 

Eine Regenbremse. Aufgrund der auseianderliegenden Augen leicht als Weibchen zu erkennen.

Manche Bilder sind gestackt. Entweder stammen die fertigen Stacks aus der Olympus OMD-M 1 MkII oder ich habe sie mit Zerene entwickelt. 
 
Unseren Garten haben wir relativ naturnah eingerichtet. Von daher finde ich dort bei jeder Fotosession immer spannende Makromotive. Wer die Chance hat kann mit der Einrichtung einer zumindest naturnahen Ecke im Garten viele verschiedene Insekten anlocken.
 

Sonntag, 19. Mai 2024

Frisch geschlüpft ::: Eine Plattbauch-Libelle

Ein Plattbauch im Gartenteich

Darüber habe ich mich sehr gefreut; neben vielen kleinen Libellen ist aus meinem kleinen Gartenteich endlich auch mal eine große Libelle geschlüpft. Ein Plattbauch. Vemutlich ein Weibchen.Sehr dekorativ saß sie zum aushärten an einem Halm. Die Exuvie daneben.

 

Wie fotografieren?

Die schöne Segellibelle saß an einem Halm und ich musste sie über den kleinen Teich hinweg fotografieren. Mein 90mm makro ist dazu zu kurz. Deshalb habe ich zuerst das Olympus M.Zuiko 40-150/2.8 an die Olympus EM 1 MkII montiert. Das war schon fast perfekt, aber noch etwas zu kurz. Deshalb habe ich auch noch das Olympus 300/4 genutzt. Das war dann einen Tacken zu lang, aber zwang mich zu (hoffentlich) interessanten Ausschnitten.
Selbstverständlich habe ich ein Stativ genutzt. Um Verwacklungen zu vermeiden ist bei diesen langen Brennweiten ein Fernauslöser oder der Selbstauslöser nötig. Schwingungsarm ist auch das Auslösen über den Touchbildschirm. Da eine leichte Berührung ausreicht, kommt es kaum zu Erschütterungen. In Kombi mit den Selbstauslöser sicherlich das Mittel der Wahl.
 
Damit das ganze Tier scharf auf den Bildern wird und idealerweise auch die Exuvie nutze ich die Stackingfunktion.
 

Fokusstacking Out of Cam vs. Zerene

Weil ich ein Preset zum Freihandstacken in der Olympus mit 10 Bildern eingestellt habe, bestehen die Bilder aus 10 Einzelbilden. Ich hatte nicht daran gedacht, die Einstellung zu ändern. Passte für die Libelle aber sehr gut. Die meisten Olympus bzw. OM-System Kameras können ja bis zu 15 Bilder eines Stacks direkt in der Kamera verarbeiten und daraus ein fertigen JPG generieren. Zusätzlich habe ich die Bilder der Stacks aber auch noch mal mit Zerene Stacker entwickelt. Die fertigen Bilder habe ich dann verglich und war doch einigermaßen überrascht, dass die OoC- Bilder fast genauso detailreich waren, wie die mit Zerene angefertigten. Nur in der 100%-Ansicht ist zu erkennen, dass die Zerene-Bilder etwas feiner auflösen. Erkennbar an den feinen Härchen am Rücken der Libelle. Außerdem hat das Zerene-Bild etwas weniger Artefakte. Wenn es nicht so drauf ankommt, sind die Stacks aus der Kamera also durchaus sehr schön. Außerdem sind die Bilder Sekunden nach dem Auslöser fertig. Das Bearbeiten am PC nimmt inkl. Retusche doch einige Zeit in Anspruch.
 

 Die Bilder der Großlibelle

 Viele Perspektiven waren nicht möglich. Und näher ran ging auch nicht. Es war auch schon relativ spät. Aber das sind bis jetzt meine besten Bilder einer Libellen. Erst die Polarlichter und nun die Libelle. Bis jetzt war der Mai ein sehr guter Fotomonat :-)

Freitag, 3. Mai 2024

Müritz - Die Big Three

Der Nationalpark Müritz ist bekannt für Fischadler. Aber auch Seeadler und Milane konnten wir dort bobachten. Die Fischadler könnt ihr eigenlich sogar live während der Brut und der Aufzucht der Küken beobachten. Eigentlich, weil die neue Beobachtungkamera, die am Horst auf einem Strommast installiert wurde einfach nicht an den Start gebracht werden konnte. Nachdem die Fischadler wieder den Horst besetzt hatten, wurde die Arbeiten an der Kameranlage für diese Saison natürlich eingestellt. Das erfuhren wir während einer empfehlenswerten Fischadlersafari.
Während unsere Touren im Nationalpark Müritz konnten wir zahlreiche Rot- und Schwarzmilane beobachten. Aber auch den König der Lüfte, den Seeadler und die auch die kleineren Fischadler. Wie bei allen Naturbeobachtungen ist natürlich etwas Glück und vor allem auch Geduld notwendig.
Bei den Adlern sind die Distanzen relativ hoch. Ein Fernglas hilft da weiter. Wenn ihr die schönen Vögel fotografieren möchtest ist ein langes Teleobjektiv notwendig.
Ich habe das Olympus MZuiko 40-150/2.8 mit einem 2-fach Telekonverter an der Olympus OMD M1 Mk II benutzt. Die Bilder sind aber zudem noch stark gecroppt und taugen eher als Belegfoto. Aber die majestätischen Greifvögel zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis.

Der Fischadler ist wegen seines kontrastreichen Federkleides kaum zu verwechseln. Er benötigt klares Wasser und eine möglichst glatte Wasseroberfläche, damit die begehrten Fische aus der Luft erkennen kann. Das ist das einzige brauchbare Foto, das mir gelungen ist.



Den Seeadler konnte ich aus großer Entfernung fotografieren. Die Bilder vom Angriff auf einen Fisch im Wasser sind leider nichts geworden.




Der Seeadler fliegt nach einem erfolglosen Angriff davon




Ein Rotmilan am Himmel. Von ihnen haben wir zahlreiche Exemplare beobachten können. Ein gutes Foto ist mir aber nicht gelungen.




in Schwarzmilan. Bei denen hatte ich Glück und konnte gleich mehrere Vögel aus einer guten Entfernung fotografieren. Aber auch da wäre natürlich noch mehr Brennweite besser gewesen.




Bis auf das Bild mit dem Rotmilan sind die anderen Bilder am Beobachtungspunkt Schnakenburg innerhalb von 90 Minuten gelungen. Ich war vom Campingplatz Ecktannen mit dem Rad in wenigen Minuten dort und habe einfach gewartet und die Natur genossen.

Sonntag, 24. März 2024

Frühlingswald ::: Wenn die Natur langsam erwacht

Der Wald bei Oerlinghausen

Vergangenen Sonntag war ich mit  Fotokamera und einem Makroobjektiv in einem Waldstück bei Oerlinghausen auf Motivsuche

In den letzten Monaten habe ich meine Motive fast nur im heimischen Garten oder Tabletopstudio fotografiert. Aber nun möchte ich wieder mehr im Wald unterwegs sein und dort (nicht nur) Makromotive sichen und finden. Am Sonntag war ich ein kleinen Waldstück in der Nähe vom Flugplatz in Oerlinghausen unterwegs. Am Flugplatz gibt es gute Parkmöglichkeiten und bis in den Wald ist es nur ein Katzensprung.
Ich war in dem Gebiet zwischen Stukenbroker Weg und den Rosenteichen unterwegs. Im Gegensatz zur Wistinghauser Senne sind dort kaum Menschen unterwegs.
 
Der Ast hat einen Bart.

 
 
Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich kaum Motive entdeckte. Aber nachdem ich meinen Blick neu "kalibriert" hatte, konnte ich viele Motive finden. "Achtsamkeit" ist hier das Stichwort.
Kameratechnisch hatte ich meine Olympus OM-D E-M 1 Mk II und das OM-System m.zuiko
ED 90mm/f3.5 Macro dabei. Hier kannst du meinen ersten Eindruck über das "Supermakro" nachlesen.
Vergleichbar ist die Brennweite von 90mm an MFT mit 180mm an Kleinbild. Also schon ganz schön telelastig. In der Makrofotografie für mich eine sehr schöne Brennweite. Für nicht Nahbereichsbilder eher eine Herausforderung. Im Gegensatz zu früheren Zeiten nehme ich aber auf eine Fototour meistens nur noch ein Objektiv mit. Das führt dann dazu, dass ich versuchen muss mit dem Objektiv auch Motive außerhalb der "Wohlfühlzone" der Linse auf den Sensor zu bannen. Das führt dann wiederum zu für mich ungewohnten Bildern.

Jetzt aber viel Freude mit meinen Bildern.


Zwei Zunderschwämme

Leben auf der Baumrinde

Frühlingszauber in Weiß

Schwebfliege im Paradies

Tanz der Blüten

Überbleibsel aus dem Vorjahr

Blüten im Schattenreich

Zum Dahinschmelzen

Da geht noch was..

Nadelbaum immmer noch im Winterschlaf

Frühlingserwachen

Es grünt im Waldteich

Tausendundein Pilz

Mooszauber am Bach

Zitronenfalter sind früh im Jahr aktiv

Birken spiegeln sich im Rosenteich

Überlebenskünstler


 

Sonntag, 28. Januar 2024

Blässhühner ::: Ein Hingucker mit roten Augen

Nach längerer Zeit war ich gestern am Bielefelder Obersee um Wasservögel zu fotografieren. Das Wetter war sehr angenehm und auch viele Vögel am, über und im See. Natürlich auch viele Menschen, die ebenfalls das schöne Wetter genießen wollten.

In diesem Beitrag beschränke ich mich auf Blässhühner. Auf den ersten Blick sind die guten Schwimmer unscheinbar. Aber bei genauerer Betrachtung sind ihre leuchtend roten Augen und ihr im Sonnenlicht in zahlreichen Grautönen schillerndes Gefieder echte Hingucker.

Die Bilder habe ich mit meiner Olympus OMD 1 Mk II und dem m.zuiko 300/4 Objektiv fotografiert.

Sonntag, 14. Januar 2024

Bilder der Grünen Stinkwanze

In unserem alten Gewächshaus hatte ich vor einiger Zeit eine grüne Stinkwanze gefunden. Ich habe sie dort in einem Plastiktopf liegen gelassen und mir vorgenommen, die Wanze mal zu fotografieren. Vermutlich ist das Tier gestorben und nicht in der Winterstarre oder so.

 

Eine grüne Stinkwanze

Dienstag, 28. November 2023

Die Süßkartoffel ins rechte (Blitz-) Licht gerückt

Im Keller

lag noch vergessene Knolle einer Süßkartoffel. Die Bedingungen im Heizungskeller haben ihr wohl gefallen. Jedenfalls hat ein paar Triebe produziert. Daran sogar ein paar sehr zarte Blätter.
 
Triebe einer Süßkartoffel. Stack mit Zerene entwickelt


Ein prima Fotomotiv. Die Knolle habe ich auf einer Hohlkehle platziert und mit drei Blitzen ausgeleuchtet. Zwei Blitze für die Batate und ein Blitz für den Hintergrund.
Den weißen Hintergrund habe ich bei einigen Bildern mithilfe eine Folie vor dem Blitz eingefärbt. Die Blitze habe ich mit der Kamera angesteuert. Bei den Blitzen handelt es sich um zwei Olympus FL-36R und einem Olympus FL-300R. Die 36R sind zwar noch aus der Spiegelreflexphase von Olympus funktionieren aber noch tadellos mit den neueren MFT-Systemkameras von Olympus und bestimmt auch Panasonic und OM-System. Die Blitze werden mit optischen Signalen gesteuert, die der Blitz der Kamera aussendet. Sehr komfortabel.

Die Bilder sind nur wenig bearbeitet. Außnahme ist ein Stack, den ich mit Zerene generiert habe. Außer den Blitzen kam noch meine Olympus OM-D E-M 1 MkII und die M.Zuikos 12-40/2.8 und 90/3.5 Makro zum Einsatz. Dazu noch diverse Stative.
Am Ende der Fotostrecke zeige ich dir noch ein Bild des Aufbaus. Die Bilder unterschieden sich teilweise nur in der Beleuchtung und der Schärfeebene.


Die komplette Knolle mit den Trieben

Donnerstag, 24. August 2023

Kartoffelkäfer - hübsch, aber unbeliebt

 Der Kartoffelkäfer..

...ist schon vor langer Zeit aus Zentralmexiko nach Europa eingewandert
In meiner Gegend tritt er aktuell massenhaft auf. Eine Kartoffelpflanze ist schnell von den hübschen Käfern aufgefressen. Leider )-:
 
Wie auch immer; die Streifen stehen den Käfern gut und sie geben ein gutes Fotomotiv ab.
 
Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata – etwa: „Zehnstreifen-Leichtfuß“)
Kartoffelkäfer auf Kartoffelblatt

 
 
Ich habe einige befallene Blätter inkl. Stengel von einer befallenen Pflanze abgekniffen und auf dem Rand eines Hochbeetes platziert. Die Käfer sind relativ träge und haben eine Fluchtdistanz von 0. Mal bewegen sie sich und dann verharren sie wieder für längere Zeit. Also gute Motive.
Es blieb genug Zeit um vom Stativ aus sogar einige Bildfolgen für einen Stack aufzunehmen.  Hier nun die Ergebnisse des Shootings mit den gestreiften Käfern.

Samstag, 24. Juni 2023

Löffler ::: exotisch anmutende Vögel an der Nordsee

Löffler sind anmutige, etwas exotisch aussehende Vögel. Sie gehören zur Familie der Ibisse und Löffler. Vertreter dieser Familie kommen hauptsächlich in tropischen und subtropischen Gegenden vor. In unseren Breitengraden sind sie selten und wirken deshlab exotisch. Von den Löfflern kommt bei uns nur der fast reinweiße Löffler "Platalea leucorodia" vor. Und das auch nur sehr lokal. In den Niederlanden und mittlerweile auch in Norddeutschland. Hauptsächlich auf Inseln in der Nordsee.

 

fliegender Löffler mit Nistmaterial
Löffler; eine anmutige Erscheinung


Im Mai/Juni waren wir auf der niederländischen Nordseeinsel Texel. Dort hofften wir die schönen Vögel zu Gesicht zu bekommen. Das hat auch gut geklappt. Eigentlich konnten wir fast jeden Tag die großen Vögel mit dem namensgebenden löffelförmigen Schnabel beobachten. Oft aus großer Entfernung aber auch beispielsweise in der seichten Nordsee direkt am Radweg am Deich aus geringer Entfernung.

Natürlich hoffte ich auch ein paar vorzeigenswerte Bilder von Löfflern auf den Chip bannen zu können.

Freitag, 7. April 2023

Fokusstacking ::: Eine Wespe

Wespe im Porträt

Heute zeige ich einen Stackingversuch mit einer Wespe. 

Zum Einsatz kam meine Olympus OM-D M2 mit dem OM-System 90/3.5 Makro. Bei einigen Bildern hatte ich den Telekonverter MC-20 montiert um einen größeren Abbildungsmaßstab zu erreichen. Ein Bild kommt direkt aus der Kamera. Die anderen hat Zerene Stacker zusammengesetzt. Die Anzahl der Einzelbilder pro Stack variiert zwischen 15 und 114 Bildern. Mittlerweile hat sich eine Schrittweite von 3 für mich als universell einsetzbar herausgestellt. Aber natürlich ist das nicht in Stein gemeißelt.

Am optimalen Licht muss ich aber noch arbeiten. Das gefällt mir noch nicht.

Nach meiner bisherigen Erfahrung ist es besser sehr knapp zu belichten und dann noch mal etwas weniger...

Die Wespe war übrigens in der Regentonne ertrunken..

 

Die Bilder sind praktisch unbeschnitten. Manche habe ich nur auf das Format 3:2 gebracht.

 

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Das Bild besteht aus 114 Einzelbildern. Zusammengefügt mit Zerene Stacker

Extreme Makroaufnahme eines Wespenkopfes
90 Einzelbilder

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
83 Bilder wurden zu einem zusammengesetzt

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Für dieses Bild einer Wespe hat die OMD 74 Bilder produziert

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Nur 36 Bilder.

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Kleinerer Abbildungsmaßstab; 29 Einezlbilder

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Von der Seite werden weniger Bilder benötigt: 31

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
30 Bilder

Extreme Makroaufnahme einer Wespe
Fokusstack aus der Olympus; maximal 15 Bilder sind möglich. Hierzu habe ich auch noch die EXIF-Daten: 180mm, f/11


Das OM-System 90mm/f3.5 Macro eröffnet tatsächlich ganz neue Möglichkeiten.

Das ist ech ein "Wow"-Produkt..

 

     

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