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Donnerstag, 9. April 2026

Bummel durch den Eutiner Schlosspark

Über Ostern waren wir auf einem super schönen Campingplatz am Kellersee. Der See liegt in der Holsteinischen Schweiz. Die sehenswerte Stadt Eutin ist ganz in der Nähe, und wir waren oft dort. Rund um den Marktplatz stehen einige hübsche alte Gebäude, und auch die Gassen in der historischen Altstadt lohnen einen Besuch. Eine große Kirche rundet das Stadtbild ab.
Highlight von Eutin ist aber sicherlich – neben den vielen Wasserflächen – das aus roten Backsteinen errichtete Schloss und der große Schlosspark und der Küchengarten.
Dorthin möchte ich euch mitnehmen. Während eines ausgiebigen Spaziergangs durch den Küchengarten und den Park habe ich mit meiner Olympus Pen-F versucht, die Strukturen in Bildern festzuhalten. Viel Farbe gab es dort noch nicht. Deshalb habe ich den Monochrommodus der Kamera genutzt und quasi vor dem Motiv entschieden, wie ich den Augenblick in Graustufen ablichten wollte.

Im Küchengarten

Sonntag, 18. Januar 2026

Vögel im Paderquellgebiet in Paderborn

 Vögel im Paderborner Paderquellgebiet

Heute habe ich das Paderquellgebiet in der Paderborner Innenstadt besucht. Im Winter sind dort verschiedene Wasservögel anzutreffen. Die Paderquellen führen reichlich Wasser, und die Paderquellflüsse weisen bereits an ihrem Ursprung eine beträchtliche Breite auf. Das Wasser ist klar und sauber. Das Ufer bietet dem Eisvogel diverse Ansitzmöglichkeiten; auch die Mauern, die die Quellen umgeben, werden hierfür genutzt. Die Eisvögel zeigen sich gegenüber den zahlreichen Fotografen weitgehend unbeeindruckt. Es hat sich etabliert, dass die Besucher auf den Wegen entlang einer Flussseite verweilen, während die Vögel auf den gegenüberliegenden Ästen sitzen, teilweise nur 4-5 Meter entfernt. Auch Wasseramseln sind in Paderborn zu beobachten, wobei ich heute lediglich ein Exemplar gesichtet habe.



Für Eisvögel besteht in den Wintermonaten nahezu eine Sichtungsgarantie, sofern man um ihre Präsenz weiß. Andernfalls können sie trotz ihres auffälligen blauen Gefieders leicht übersehen werden.
Die Vögel hab ich mit meiner OM-System OM-1 und dem M.Zuiko 150-600 fotografiert. Die Reichweite vom Objektiv macht fast formatfüllende Bilder von den kleinen Vögeln möglich. Das Objektiv liefert detailreiche Bilder. Es hapert aber etwas am Mikrokontrast. Irgendwas ist halt immer...

Freitag, 26. Dezember 2025

Praxistest im Garten: Meisen-Porträts mit dem OM System 150-600mm

 

Praxistest im Garten: Meisen-Porträts mit dem OM System 150-600mm

Vögel im Flug oder flinke Singvögel im Geäst sind immer eine Herausforderung für das Equipment. Heute hatte ich die Gelegenheit, einige Meisen in meinem Garten zu fotografieren und dabei das OM System 150-600mm f/5.0-6.3 IS unter realen Bedingungen zu testen.

In diesem Beitrag teile ich meine Eindrücke zur Handhabung und zur Bildqualität dieses Super-Teleobjektivs.


 

Der Workflow: Von der Aufnahme zum fertigen Bild

Alle gezeigten Aufnahmen wurden mit dem 150-600mm erstellt. Da die Lichtverhältnisse wechselhaft waren, habe ich die RAW-Dateien einer zweistufigen Bearbeitung unterzogen:

  1. Entrauschen: Zuerst wurden die Bilder mit DxO PureRAW behandelt, um das Sensorrauschen bei höheren ISO-Werten zu minimieren.

  2. Finishing: Die finale Bearbeitung und Farbkorrektur erfolgte in ON1 Photo RAW.

Das Objektiv in der Handhabung

Das OM System 150-600mm ist ein beeindruckendes Stück Technik, aber es verlangt dem Fotografen physisch einiges ab. Es ist relativ groß und schwer, was besonders beim längeren Fotografieren aus der Hand spürbar wird.

Die Verarbeitung ist durchweg solide, wie man es von OM System erwartet. Besonders interessant ist die Mechanik zur Veränderung der Brennweite. Hier gibt es zwei Optionen:

  • Über den Zoomring: Dies ist sehr präzise, allerdings ist der Ring recht schwergängig.

  • Push-Pull-Verfahren: Man kann direkt am Tubus ziehen oder schieben. Das geht wesentlich schneller und ist ideal, wenn man flinke Motive wie Meisen verfolgt.

Autofokus und Schärfe

Der Autofokus arbeitet angenehm schnell. Eine interessante Beobachtung konnte ich jedoch bei der Präzision machen:

  • Der Single AF (S-AF) liefert meiner Erfahrung nach konstanter schärfere Ergebnisse als der kontinuierliche Autofokus (C-AF).

  • Um die bestmögliche Bildqualität aus der Optik herauszuholen, empfehle ich zwei Dinge: Kurze Verschlusszeiten, um Mikroverwacklungen (besonders am langen Ende) zu vermeiden, und ein leichtes Abblenden, was die Detailzeichnung merklich verbessert.

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