Posts mit dem Label Makro werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Makro werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 5. Mai 2026

Frühlingserwachen im Detail: Makro-Magie aus dem eigenen Garten

Frühlingserwachen

Der Frühling ist endlich da, und mit ihm explodiert die Natur förmlich in allen Farben. Für uns Fotografen ist das natürlich die schönste Zeit des Jahres – überall öffnen sich kleine Wunderwerke, die man oft erst auf den zweiten Blick so richtig würdigt.
Ich habe die letzten sonnigen Tage genutzt, um mich mit der Kamera in den Garten zu begeben und die ersten Frühlingsboten ganz genau unter die Lupe zu nehmen. 

 

Da ich ohnehin gerade den neu eingesäten Rasen gewässert hatte, habe ich die Blüten mit kleinen Wassertropfen benetzt.

 Focus Stacking

Um die gesamte Blüte – vom zarten Stempel bis zum äußeren Blütenblatt – knackscharf abzubilden, habe ich mit Focus Stacking gearbeitet. 

Das bedeutet, ich nehme eine ganze Serie von Fotos mit jeweils minimal versetztem Fokuspunkt auf. In der Nachbearbeitung werden diese Einzelbilder dann zu einem Gesamtkunstwerk verschmolzen. 

Mein Werkzeug für die Winzlinge

 
Für diese Serie kam mein aktuelles Lieblings-Duo zum Einsatz:

Besonders das 90mm-Objektiv ist für solche Aufnahmen ein Traum, da es eine unglaubliche Vergrößerung ermöglicht und der Bildstabilisator im Zusammenspiel mit der OM-1 extrem präzise arbeitet.Bei den Bildern habe ich aber ein Stativ benutzt und einige Blüten mit einer Pflanzenklammer fixiert. Ansonsten wären die Stacks vom Winde verweht worden...

Der Workflow: Von der Kamera zum fertigen Post 

Nachdem die Einzelaufnahmen im Kasten waren, ging es an den Rechner. Für das Zusammenfügen der Stapel nutze ich die spezialisierte Software Zerene Stacker, um die präzisesten Übergänge zu erhalten. Die Retusche-Funktion ist mit etwas Übung, dafür sehr brauchbar.

Den finalen Schliff – also das Spiel mit Lichtern, Schatten und der Farbstimmung – habe ich dann in ON1 Photo RAW erledigt. 

Galerie der Frühlingsboten

Samstag, 14. März 2026

Mehr als nur „Ungeziefer“: Eine Wanze auf Augenhöhe

Eine Wanze auf Augenhöhe (und warum genau hinschauen lohnt)

Kürzlich fand ich beim Spaziergang durch meinen Garten eine tote Wanze. Für die meisten vielleicht ein Moment zum Wegschauen, für mich als Makrofotografen jedoch eine seltene und faszinierende Gelegenheit. Ein unbewegliches Motiv, das nicht wegfliegt, wenn man ihm mit der Kameraausrüstung bis auf wenige Zentimeter auf die Pelle rückt. Ich habe die Chance genutzt, um diesen kleinen Kerl einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen – oder besser gesagt: vor die Linse. 
 
Porträt der Marmorierten Baumwanze

Montag, 7. Juli 2025

Eine Libelle vor ihrem Jungfernflug

Vor dem Abflug

 Ich freue mich immer wieder, wenn eine Großlibelle ihre Zeit als Larve in meinem kleinen Gartenteich erfolgreich hinter sich gebracht hat. Oft zeugt nur noch die leere Hülle -die Exuvie- davon, dass eine Libelle im Teich herangewachsen ist und nun durch die Lüfte fliegt.
Selten erlebe ich es, dass die Libelle noch zum aushärten am Halm einer Pflanze sitzt und ich sie ausgiebig fotografieren kann.
Neulich hatte ich wieder das Glück. In meiner Mittagspause (im Homeoffice) entdeckte ich die Blaugrüne Mosaikjungfer und konnte ein paar Bilder machen.
 

 
 Diese Libellenart ist nicht sehr anspruchsvoll und besiedelt deshalb auch kleine Gewässer, wie meinen nur 500 Liter fassenden kleinen Gartenteich.
 
 Die Bilder habe ich mit meiner OM-System OM-1 und dem genialen OM-System M.Zuiko 90/3.5 Makro gemacht. Bei den meisten gezeigten Bildern handelt es sich um Stack. Um die vier Bilder haben schon ausgereicht. Die Entwicklung in Zerene war aber trotz der geringen Bildanzahl relativ aufwändig. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war es windig und deshalb musste ich bei allen Bildern ausgiebig retuschieren.
Aber das Ergebnis ist den Aufwand wert, finde ich.

Sonntag, 23. März 2025

Auf dem Leberblümchenberg

Leberblümchen

gehören für mich zu den schönsten Frühblühern. Das instensive Blau finde ich wunderschön. Der Blauton variiert je nach Licht und so sehen die hübschen Blümchen immer wieder anders aus.
 
Eine Gruppe von Leberblümchen in voller Blüte

 
Das Problem an den dekorativen Hahnenfußgewächsen ist nur, das sie relativ selten vorkommen. Dann bilden die Blümchen allerdings größere Bestände. In Deutschland ist das Leberblümchen "besonders geschützt".
Bis vor einigen Tagen habe ich Leberblümchen erst einmal entdecken können. Das war vor einigen Jahren im Harz. 
Nun habe ich herausgefunden, dass nur eine halbe Autostunde entfernt von meinem Wohnort das gesuchte Blümchen in Massen vorkommt. Im Volksmund wird der Fundort "Leberblümchenberg" genannt. Hier findest du weitere Informationen: KLICK
 
Da die Blumen nicht sehr lange blühen habe ich mich auf den (kurzen) Weg gemacht und die Blumen fotografiert. Als "Beifang" habe ich auch noch ein paar Buschwindröschen fotografiert. 
Dabei hatte ich meine OM-System OM-1 und die beiden Makroobjektive M.Zuiko 90/3.5 und 30/3.5. Die beiden Brennweiten ergänzen sich sehr gut und mit beiden haeb ich schönde Bilder machen können. Außerdem hatte ich noch ein kleines Staiv dabei, einen Blitz samt Diffusor und (ganz wichtig) einen Reflektor zum abschatten. 
Hier im Blog zeige ich ein paar Bilder und auch auf meiner Homepage habe ich eine Serie veröffentlicht: KLICK.



 

Freitag, 21. Februar 2025

Schneeglöckchen

Endlich ist es warm

Heute war es nach langer Zeit warm. Nicht heiß, aber angenehm warm. Februar eben. Nach Feierabend (im Homeoffice) habe ich meine kleine Olympus OMD E-M 10 mit dem M.Zuiko 30/3.5 Makro genommen und habe ein paar Schneeglöckchen fotografiert. Die wachsen in der Nähe in Hülle und Fülle.
Vor einigen Tagen hat OM-System die OM 3 vorgestellt. Davon inspiriert habe ich mal den "Color Creator" benutzt.Die Funktion gibt es schon lange bei Olympus OM-System, aber bisher habe ich den Effekt eigentlich nie so richtig ausprobiert. 
Die Olympus OM-D E-M 10 habe übrigens kurz nach erscheinen 2014 gekauft. Sie hat also aktuell 10 jähriges Jubiläum! Und sol lange läuft sie bei mir ohne irgendwelche Ausfälle.
 
Hier nun die Bilde von heute Nachmittag. JPGs aus der Kamera ohne weitere Bearbeitung (natürlich verkleinert).
 















 
 
 

Sonntag, 16. Februar 2025

Ein Käfer

Focus-Stacking

ist eine Aufnahmetechnik die mich sehr fasziniert. Das fertige Bild kann ich erst sehen, wenn die Stacking Software (in nutze Zerene Stacker) die einzelnen Bilder des Stacks zusammengesetzt hat Die Ergebnisse sind eigentlich immer spannend. Ich kann Details erkennen, die ich vorher am Motiv gar nicht vermutet hätte.
 
Natürlich werden auch Details sichtbar auf die ich gut verzichten könnte. Staub zum Beispiel..
Deshalb habe ich mir für das fertige Bild auch viel Zeit für die nötige Retusche genommen.
 
Das Bild besteht aus 21 Einzelbilder. Aufgenommen mit meiner OM-System OM-1 und dem M.Zuiko 90/3.5 Makroobjektiv.  

Ein großer Käfer vor einem schwarzen Hintergrund. In Teilen wird das Insekt andeutungsweise gespiegelt
Das fertige Bild des schönen Käfers.


 

Samstag, 4. Januar 2025

Extreme Makrofotografie ::: Eine Fliege

Extreme Makrofotografie

Makrofotografie ab einem Abbildungsmaßstab (AM) 1:1 oder darüber hinaus nennt man auch Extreme Makrofotografie. Ein AM 1:1 bedeutet das Motiv wird in Originalgröße auf dem Sensor der Kamera abgebildet. Ich nutze Kameras mit einem Sensor im Format 17x13mm (Four Thirds). Wenn ich ein Objekt in dieser Größe auf dem Sensor in Originalgröße abbilde habe ich einen AM von 1:1. Ein AM 2:1 bedeutet das Motiv wird um 100% vergrößert, etc.
 
Der Kopf einer Fliege im Detail. An der breitesten Stelle ist der Kopf ca. 2mm breit. Das Bild könnte man auch als großes Wandbild drucken lassen. Muss man aber nicht...

 

Sonntag, 9. Juni 2024

Makrobilder aus dem Garten

 Der eigene Garten - ein tolles Makrorevier

 

Hier sind mal wieder einige Makroaufnahmen aus dem Garten. Aufgenommen mit dem OM-System M.Zuiko 90/3.5 Makroobjektiv. Bei fast allen Bildern habe ich ein Stativ benutzt.

 

Eine Regenbremse. Aufgrund der auseianderliegenden Augen leicht als Weibchen zu erkennen.

Manche Bilder sind gestackt. Entweder stammen die fertigen Stacks aus der Olympus OMD-M 1 MkII oder ich habe sie mit Zerene entwickelt. 
 
Unseren Garten haben wir relativ naturnah eingerichtet. Von daher finde ich dort bei jeder Fotosession immer spannende Makromotive. Wer die Chance hat kann mit der Einrichtung einer zumindest naturnahen Ecke im Garten viele verschiedene Insekten anlocken.
 

Sonntag, 19. Mai 2024

Frisch geschlüpft ::: Eine Plattbauch-Libelle

Ein Plattbauch im Gartenteich

Darüber habe ich mich sehr gefreut; neben vielen kleinen Libellen ist aus meinem kleinen Gartenteich endlich auch mal eine große Libelle geschlüpft. Ein Plattbauch. Vemutlich ein Weibchen.Sehr dekorativ saß sie zum aushärten an einem Halm. Die Exuvie daneben.

 

Wie fotografieren?

Die schöne Segellibelle saß an einem Halm und ich musste sie über den kleinen Teich hinweg fotografieren. Mein 90mm makro ist dazu zu kurz. Deshalb habe ich zuerst das Olympus M.Zuiko 40-150/2.8 an die Olympus EM 1 MkII montiert. Das war schon fast perfekt, aber noch etwas zu kurz. Deshalb habe ich auch noch das Olympus 300/4 genutzt. Das war dann einen Tacken zu lang, aber zwang mich zu (hoffentlich) interessanten Ausschnitten.
Selbstverständlich habe ich ein Stativ genutzt. Um Verwacklungen zu vermeiden ist bei diesen langen Brennweiten ein Fernauslöser oder der Selbstauslöser nötig. Schwingungsarm ist auch das Auslösen über den Touchbildschirm. Da eine leichte Berührung ausreicht, kommt es kaum zu Erschütterungen. In Kombi mit den Selbstauslöser sicherlich das Mittel der Wahl.
 
Damit das ganze Tier scharf auf den Bildern wird und idealerweise auch die Exuvie nutze ich die Stackingfunktion.
 

Fokusstacking Out of Cam vs. Zerene

Weil ich ein Preset zum Freihandstacken in der Olympus mit 10 Bildern eingestellt habe, bestehen die Bilder aus 10 Einzelbilden. Ich hatte nicht daran gedacht, die Einstellung zu ändern. Passte für die Libelle aber sehr gut. Die meisten Olympus bzw. OM-System Kameras können ja bis zu 15 Bilder eines Stacks direkt in der Kamera verarbeiten und daraus ein fertigen JPG generieren. Zusätzlich habe ich die Bilder der Stacks aber auch noch mal mit Zerene Stacker entwickelt. Die fertigen Bilder habe ich dann verglich und war doch einigermaßen überrascht, dass die OoC- Bilder fast genauso detailreich waren, wie die mit Zerene angefertigten. Nur in der 100%-Ansicht ist zu erkennen, dass die Zerene-Bilder etwas feiner auflösen. Erkennbar an den feinen Härchen am Rücken der Libelle. Außerdem hat das Zerene-Bild etwas weniger Artefakte. Wenn es nicht so drauf ankommt, sind die Stacks aus der Kamera also durchaus sehr schön. Außerdem sind die Bilder Sekunden nach dem Auslöser fertig. Das Bearbeiten am PC nimmt inkl. Retusche doch einige Zeit in Anspruch.
 

 Die Bilder der Großlibelle

 Viele Perspektiven waren nicht möglich. Und näher ran ging auch nicht. Es war auch schon relativ spät. Aber das sind bis jetzt meine besten Bilder einer Libellen. Erst die Polarlichter und nun die Libelle. Bis jetzt war der Mai ein sehr guter Fotomonat :-)

Sonntag, 24. März 2024

Frühlingswald ::: Wenn die Natur langsam erwacht

Der Wald bei Oerlinghausen

Vergangenen Sonntag war ich mit  Fotokamera und einem Makroobjektiv in einem Waldstück bei Oerlinghausen auf Motivsuche

In den letzten Monaten habe ich meine Motive fast nur im heimischen Garten oder Tabletopstudio fotografiert. Aber nun möchte ich wieder mehr im Wald unterwegs sein und dort (nicht nur) Makromotive sichen und finden. Am Sonntag war ich ein kleinen Waldstück in der Nähe vom Flugplatz in Oerlinghausen unterwegs. Am Flugplatz gibt es gute Parkmöglichkeiten und bis in den Wald ist es nur ein Katzensprung.
Ich war in dem Gebiet zwischen Stukenbroker Weg und den Rosenteichen unterwegs. Im Gegensatz zur Wistinghauser Senne sind dort kaum Menschen unterwegs.
 
Der Ast hat einen Bart.

 
 
Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich kaum Motive entdeckte. Aber nachdem ich meinen Blick neu "kalibriert" hatte, konnte ich viele Motive finden. "Achtsamkeit" ist hier das Stichwort.
Kameratechnisch hatte ich meine Olympus OM-D E-M 1 Mk II und das OM-System m.zuiko
ED 90mm/f3.5 Macro dabei. Hier kannst du meinen ersten Eindruck über das "Supermakro" nachlesen.
Vergleichbar ist die Brennweite von 90mm an MFT mit 180mm an Kleinbild. Also schon ganz schön telelastig. In der Makrofotografie für mich eine sehr schöne Brennweite. Für nicht Nahbereichsbilder eher eine Herausforderung. Im Gegensatz zu früheren Zeiten nehme ich aber auf eine Fototour meistens nur noch ein Objektiv mit. Das führt dann dazu, dass ich versuchen muss mit dem Objektiv auch Motive außerhalb der "Wohlfühlzone" der Linse auf den Sensor zu bannen. Das führt dann wiederum zu für mich ungewohnten Bildern.

Jetzt aber viel Freude mit meinen Bildern.


Zwei Zunderschwämme

Leben auf der Baumrinde

Frühlingszauber in Weiß

Schwebfliege im Paradies

Tanz der Blüten

Überbleibsel aus dem Vorjahr

Blüten im Schattenreich

Zum Dahinschmelzen

Da geht noch was..

Nadelbaum immmer noch im Winterschlaf

Frühlingserwachen

Es grünt im Waldteich

Tausendundein Pilz

Mooszauber am Bach

Zitronenfalter sind früh im Jahr aktiv

Birken spiegeln sich im Rosenteich

Überlebenskünstler


 

Sonntag, 14. Januar 2024

Bilder der Grünen Stinkwanze

In unserem alten Gewächshaus hatte ich vor einiger Zeit eine grüne Stinkwanze gefunden. Ich habe sie dort in einem Plastiktopf liegen gelassen und mir vorgenommen, die Wanze mal zu fotografieren. Vermutlich ist das Tier gestorben und nicht in der Winterstarre oder so.

 

Eine grüne Stinkwanze

Dienstag, 9. Januar 2024

Amaryllis leicht welk

Vor einigen Tagen hatte ich unsere Amaryllis in voller Blüte fotografiert. Mittlerweile ist die Blüte welk und eigentlich noch fotogener als in der Vollblüte.

Es sind viel mehr Strukturen sichtbar und die Farbigkeit ist eine andere. Als Fotomotiv finde ich die welke Pflanze viel spannender als die Blüte auf dem Höhepunkt ihres Daseins.

Die welke Amaryllisblüte in ihrer Gesamtheit
Die welke Blüte in ihrer Gesamtheit

Dienstag, 2. Januar 2024

Amaryllis sind eigentlich Rittersterne

Zur Weihnachtszeit werden in den Gärtnereien viele Amaryllis verkauft. Eigentlich sind es ja Rittersterne, aber unter Amaryllis kennen die beeindruckenden Blütenpflanze die meisten.

Die große Zwiebel ist von Wachs umschlossen und werden auf die Fensterbank gestellt und irgendwann kommt ein Keim und der entwickelt sich dann zu mehreren großen Blüten. Sieht echt prima aus. Natürlich habe ich eine Pflanze fotografiert. Hier sind ein paar Bilder der schönen Blüte.

Ich plane auch noch Bilder von der verwelkten Blüte zu machen, aber aktuell haben wir nur die in voller Blüte stehende Amaryllis bzw. Knospen.


Amaryllisblüte bzw. Ritterstern

Dienstag, 28. November 2023

Die Süßkartoffel ins rechte (Blitz-) Licht gerückt

Im Keller

lag noch vergessene Knolle einer Süßkartoffel. Die Bedingungen im Heizungskeller haben ihr wohl gefallen. Jedenfalls hat ein paar Triebe produziert. Daran sogar ein paar sehr zarte Blätter.
 
Triebe einer Süßkartoffel. Stack mit Zerene entwickelt


Ein prima Fotomotiv. Die Knolle habe ich auf einer Hohlkehle platziert und mit drei Blitzen ausgeleuchtet. Zwei Blitze für die Batate und ein Blitz für den Hintergrund.
Den weißen Hintergrund habe ich bei einigen Bildern mithilfe eine Folie vor dem Blitz eingefärbt. Die Blitze habe ich mit der Kamera angesteuert. Bei den Blitzen handelt es sich um zwei Olympus FL-36R und einem Olympus FL-300R. Die 36R sind zwar noch aus der Spiegelreflexphase von Olympus funktionieren aber noch tadellos mit den neueren MFT-Systemkameras von Olympus und bestimmt auch Panasonic und OM-System. Die Blitze werden mit optischen Signalen gesteuert, die der Blitz der Kamera aussendet. Sehr komfortabel.

Die Bilder sind nur wenig bearbeitet. Außnahme ist ein Stack, den ich mit Zerene generiert habe. Außer den Blitzen kam noch meine Olympus OM-D E-M 1 MkII und die M.Zuikos 12-40/2.8 und 90/3.5 Makro zum Einsatz. Dazu noch diverse Stative.
Am Ende der Fotostrecke zeige ich dir noch ein Bild des Aufbaus. Die Bilder unterschieden sich teilweise nur in der Beleuchtung und der Schärfeebene.


Die komplette Knolle mit den Trieben

Samstag, 18. November 2023

Extreme Makros ::: Einblicke in eine verborgene Welt

Es wird wieder kühl und nass

und früh dunkel. Draußen lohnt es sich immer weniger auf die Jagd nach fotogenen Insekten zu gehen.
Außerdem zwingt mich eine kleine Erkältung daheim zu bleiben.
 
Also habe ich mich nach längerer Pause mal wieder am Fokusstacking und größeren Abbildungsmaßstäben versucht.
 
Ein verstorbener Buchsbaumzünsler und eine ebenfalls verstorbene Fliege dienten als Motiv. Beide nicht mehr taufrisch. Aber ich bin trotzdem fasziniert von den Details, die die Makrofotografie sichtbar macht.
 
Entstanden sind die Bilder an einem Nachmittag in meinem Heimstudio; eine Spanplatte auch zwei Holzböcken. Auf die Platte habe ich zwei Halterungen montiert. Eine für die Kamera auf einem Einstellschlitten und eine, die den Motivhalter trägt. Hier ein Bild aus einem älteren Post:



Im Laufe der Zeit hat sich bei mir einiges an Zubehör angesammelt. Davon konnte ich nun einige Teile verbauen. Was auf jeden Fall praktisch ist Knetgummi und Insektennadeln. Außerdem eine Auswahl an Pinzetten um die Objekte überhaupt zu platzieren. Den Objektträger kann ich  horizontal und vertikal mit Einstellschlitten bewegen.
Herzstück ist natürlich das Objektiv. Das OM-System 90mm f/3.5 Makroobjektiv. Das Teil begeistert mich noch immer...
 
Bei den gezeigten Bildern kam bei den großen Abbildungsmaßstäben auch noch der 2-fach Telekonverter MC-20 zum Einsatz. Zusammengerechnet hat die Einzelbilder Zerene-Stacker. Mit dem Programm habe ich auch die Retusche durchgeführt. Die Bilder sind übrigens nicht beschnitten. Natürlich verkleinert für den Blog. 

Und nun wünsche ich allen Betrachtern faszinierende Einblicke in eine verborgene Welt.

Montag, 6. November 2023

Pilze, Pilze, Pilze

Herbstzeit ist Pilzzeit

Die Pilze schießen im Wald geradezu aus dem Boden oder auch aus Holz.
Bei uns in der Nähe ist ein kleines Waldstück mit vielen Buchen und einigen anderen Laubbäumen. Der Wald wird zwar forstwirtschaftlich genutzt, aber der Waldbesitzer lässt sehr viel Totholz liegen. Sehr gute Bedingungen für Pilze.
 

 

Am 01. November war ich mal wieder dort. Mein letzter Besuch in dem Wald lag schon über zwei Jahre zurück. Erwartungsgemäß hat sich in der Zeit nicht viel geändert.
Der Waldboden und viele Baumstümpfe und alte Äste waren übersät mit Pilzen. So konnte ich mich mit Kamera, Makroobjektiv, Zangenblitz und Stativ austoben.

Viel Spaß bei einem kleinen Ausflug in das Reich der Pilze.

Donnerstag, 24. August 2023

Kartoffelkäfer - hübsch, aber unbeliebt

 Der Kartoffelkäfer..

...ist schon vor langer Zeit aus Zentralmexiko nach Europa eingewandert
In meiner Gegend tritt er aktuell massenhaft auf. Eine Kartoffelpflanze ist schnell von den hübschen Käfern aufgefressen. Leider )-:
 
Wie auch immer; die Streifen stehen den Käfern gut und sie geben ein gutes Fotomotiv ab.
 
Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata – etwa: „Zehnstreifen-Leichtfuß“)
Kartoffelkäfer auf Kartoffelblatt

 
 
Ich habe einige befallene Blätter inkl. Stengel von einer befallenen Pflanze abgekniffen und auf dem Rand eines Hochbeetes platziert. Die Käfer sind relativ träge und haben eine Fluchtdistanz von 0. Mal bewegen sie sich und dann verharren sie wieder für längere Zeit. Also gute Motive.
Es blieb genug Zeit um vom Stativ aus sogar einige Bildfolgen für einen Stack aufzunehmen.  Hier nun die Ergebnisse des Shootings mit den gestreiften Käfern.

Sonntag, 19. März 2023

Makrofotografie ::: Bilder mit dem 90/3.5 Makro von OM-System

M.Zuiko ED 90mm F3.5 Macro IS PRO OM-System

Auch Outdoor macht das neue Makroobjektiv von OM-System einen prima Job.
Besonders die Möglichkeit im Abbildungsmaßstab 2:1 Stacks "out of Cam" zu produzieren, erweitern das Potential des Pro-Objektives enorm. Ohne Stack ist der scharfe Bereich doch etwas knapp. Mit der Funktion des Focus-Stacking auf Knopfdruck aus der Kamera ist der große AM aber sehr gut nutzbar und das Bild steht ohne großen Aufwand zur Verfügung. Diese Funktion in den Olympus (bzw. OM-System) Kameras war schon bisher ein Game Changer in der Makrofotografie. Die neue Linse setzt noch mal einen oben drauf.

Die Bilder habe ich vor einigen Tagen gemacht. Es sind nur leicht nachbearbeitete JPGs aus der Kamera. Die Bilder sind nicht beschnitten.

Natur-Makroaufnahme mit dem M.ZUIKO ED 90mm F3.5 Makro
Das Bokeh ist cremig zart

Auch dafür ist der Autofokus schnell genug




Durch die eingebaute Fokus-Stacking Funktion bei Olympus ist der große AM gut nutzbar


Die winzigen Pollen sind gut erkennbar.

Hummel mit Milben.

Die Hummel ist durchnässt und klammert sich an einem Blütenblatt fest


 Und hier das verwendete Setup:

Die Stativschelle des Olympus 40-150/2.8 passt perfekt


Blog-Archiv