Posts mit dem Label Reise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Reise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 13. Juli 2026

Unser Skandinavientrip ::: Tiere!

 Tiere die wir gesehen haben

Auf unserem Roadtrip von Malmö nach Andenes auf Vesterålen und zurück konnten wir viele Tiere beobachten und fotografieren.
Auslöser für unsere Reise mit dem Wohnmobil in den Norden war der Wunsch, Wale zu beobachten. Nachdem wir im letzten Jahr in der Bretagne bereits Delfine erleben durften, sollten es jetzt Wale sein.
 
Und wo ist ein guter Spot für die Walbeobachtung in Europa? Genau, in Andenes auf Vesterålen. 
Es heißt übrigens nicht "die" Vesteralen oder "die" Lofoten". 

Die Wal-Safari hatten wir schon lange vor unserem Aufenthalt im Mai/Juni auf Andoya - die nördlichste Vesteralen-Insel - gebucht und ein paar Tage Puffer eingeplant. Was auch gut war, denn aufgrund des hohen Seeganges wurde die Fahrt auf einem RIB-Boot mehrfach verschoben.

 Pilotwale beobachten im Europäischen Nordmeer

 
Auf der Tour konnten wir zwar nicht die erhofften Potwale beobachten, aber Pilot-Wale.
 

Auch wenn der Bootsführer es vermeiden will. Die Tiere kommen nahe..

Samstag, 27. Juni 2026

Saltstraumen - Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Auf unserer Rückreise von Lofoten nach Süden stießen wir während unserer Recherche zum nächsten Campingplatz in der Nähe von Bodø auf eine faszinierende Information über den Saltstraumen.  Dieser liegt in der Nähe der Stadt, wo auch die Fähre aus Moskenes anlegt, die Lofoten mit dem Festland verbindet. Der Saltstraumen ist ein starker Gezeitenstrom, der entsteht, wenn bei Flut sich die Wassermassen zwischen zwei Fjorden durch eine Meerenge zwängen müssen. Von einer Brücke aus kann man die Verwirbelungen, Wellen und Strudel gut beobachten.  In der Nähe gibt es sogar einen Campingplatz.


Die Brücke über die Meerenge. Von dort hatten wir einen super Blick auf den Gezeitenstrom



Am 8. Juni 2026 fuhren wir vom Fähranleger in Bodø zum Saltstraumen.  Die mächtigsten Strudel entstehen bei Flut, und wir hatten online den idealen Zeitpunkt für unseren Besuch herausgesucht.  Praktischerweise fiel dieser genau mit unserer geplanten Überquerung der Brücke zu unserem Campingplatz zusammen. Wir parkten unseren Camper in der Nähe der Brücke und konnten so von oben die wilden Wasser beobachten. Die Wasseroberfläche veränderte ihr Aussehen im Sekundentakt.  Viele Möwen nutzten den Strom zur Jagd, was ein beeindruckendes Spektakel bot. Wenn ihr auch mal in der Nähe seid ist der Saltstraumen sicher einen Abstecher wert. 

Und Elche sind dort übrigens auch unterwegs. Wir konnten jedenfalls am Abend welche direkt vor dem Campingplatz beobachten.


Freitag, 19. Juni 2026

Unterwegs in Schweden und Norwegen

Drei Wochen Skandinavien im Kastenwagen – was für eine Reise! 🚐🌲 Von Schweden ging's rauf nach Norwegen, zu den Vesterålen und Lofoten und wieder zurück. Eine Tour voller Abwechslung, atemberaubender Landschaften, tierischer Begegnungen und unvergesslicher Eindrücke. 🤩 Heute gibt's schon mal einen kleinen Vorgeschmack mit ein paar frisch bearbeiteten Bildern. Haltet die Augen offen, hier im Blog wird es bald noch mehr zu sehen geben! 📸

Dienstag, 17. März 2026

Geirangerfjord; Fährüberfahrt im Trüben

​Geirangerfjord: Eine monochrome Überfahrt (2024)

​Der Geirangerfjord zählt aufgrund seiner steilen Felswände und markanten Wasserfälle zu den meistfotografierten Landschaften Norwegens. Während einer Fährüberfahrt im Jahr 2024 bot sich mir jedoch eine Perspektive abseits der klassischen Postkarten-Idylle.

​An diesem Tag war der Fjord von einer dichten Wolkendecke umschlossen. Einige tiefe Wolken hingen direkt in den Felsformationen und sorgten für markante Kontraste.

Um die besondere Atmosphäre dieses Tages einzufangen, habe ich mich bei der Nachbearbeitung  für eine Schwarz-Weiß-Konvertierung entschieden, um die besondere Stimmung widerzuspiegeln.

Den Geirangerfjord mit der Autofähre zu durchfahren ist übrigens ein sehr beeindruckendes Erlebnis.


Montag, 17. November 2025

Bummel duch Hamburg

Endlich mal wieder ein Wochenende mit Freunden in einer meiner Lieblingsstädte: der stolzen Hansestadt Hamburg.




An Hamburg mag ich besonders die vielen Wasserflächen, den Hafen mitten in der Stadt, die vielen Kanäle in den Stadtteilen und auch die Binnen- und Außenalster. Die alte Architektur, wie die Speicherstadt und die vielen anderen Backsteingebäude, fasziniert mich. Ich verfolge mit großem Interesse die Entwicklung der Hafencity. In den letzten Jahren hat sich dort so viel verändert, und bei jedem meiner Besuche hat sich dieser neue Stadtteil weiterentwickelt.

Zahlreiche Restaurants, Cafés und Clubs bieten für wirklich jeden Geschmack ein passendes Angebot. In den Museen gibt es Kunst von Weltrang zu sehen. Der ÖPNV bringt mich schnell und zuverlässig ans Ziel. 

Wer noch nie in Hamburg war, hat definitiv etwas verpasst.


Montag, 3. November 2025

Quimperlé

 Quimperlé


Quimperlé. Schon der Name klingt irgendwie ...putzig. Ich weiß zwar nicht, wie der Name der kleinen bretonischen Stadt auf Französisch ausgesprochen wird, aber auch der Name war ein Grund, während unserer Bretagne-Tour im September einen kurzen Abstecher dorthin zu machen. Die Zeit reichte aber zumindest, einen Teil der zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu sehen, nämlich die Kirche „Abbaye Sainte-Croix“ und die alte Pont Fleuri, die älteste Brücke der Stadt. Auf dem Weg dorthin kamen wir natürlich auch durch die historische Altstadt.

Montag, 20. Oktober 2025

Am Pointe de Penhir

Entlang der Steilküste 

In meinem letzten Beitrag habe ich einige Bilder vom Schiffsfriedhof in Camaret-sur-Mer auf der Halbinsel Crozon, ganz im Westen Frankreichs, präsentiert. Aber auch die bezaubernde Landschaft rund um den Fischerort ist wahrhaft spektakulär. Da wir nur zwei Tage vor Ort waren, konnten wir leider nur einen kleinen Teil erkunden. Besonders sehenswert und eine Reise wert ist die Pointe de Penhir, manchmal auch Pen-Hir geschrieben. Das felsige Kap beeindruckt durch seine steile, zerklüftete Felsküste. Sehr nachdenklich stimmten mich die alten Bunkeranlagen aus der Zeit der deutschen Besatzung. Um dem opferreichen Widerstand gegen die Besatzung zu gedenken, gibt es ein monumentales Steinkreuz und ein Museum. Es ist ein großes Glück, dass wir mittlerweile friedlich zusammenleben. Die Bilder entstanden am frühen Nachmittag bei eher ungünstigen Lichtverhältnissen, aber sie vermitteln sicherlich einen Eindruck von der felsigen Küste. Am nächsten Tag waren wir bei besserem Licht dort, wovon ich vielleicht später mehr berichten werde.

Sonntag, 12. Oktober 2025

Weil Schiffe eine Seele haben

Der Schiffsfriedhof von Camaret-sur-Mer

Vor einigen Wochen waren wir in der Bretagne auf der Halbinsel Crozon. Das ist eine Halbinsel ganz in Westen Frankreichs. Die Landschaft ist atemberaubend. Mehr aus Zufall fanden wir im Hafen von Camaret-sur-Mer auch einen mystischen Schiffsfriedhof. Die Schiffswracks dürfen in Ruhe verrotten und erzählen eine Geschichte aus vergangenen Zeiten. Eine Geschichte der Fischerei die im 19 Jahrhundert ihren Höhepunkt hatte.
 
Heute liegen in der Bucht zahlreiche Freizeitboote. Alles hat seine Zeit...
 

Donnerstag, 25. September 2025

Bretagne: Fachwerkhäuser in Rennes und Vannes

Schmucke Fachwerkhäuser in Rennes und Vannes

Während unseres Bretagne-Roadtrips tauchten wir tief in die Geschichte ein. Unsere Route führte uns in die wunderschönen historischen Altstädte von Rennes – der pulsierenden Hauptstadt – und Vannes in der Süd-Bretagne. Was uns dort besonders beeindruckte, war der Anblick der prächtig erhaltenen Fachwerkhäuser! Doch aufgepasst: Das Fachwerk in der Bretagne sieht ganz anders aus, als man es aus deutschen Städten kennt. Seht euch die Bilder an und entdeckt den einzigartigen Unterschied selbst! 
 
Erst mal ein paar Bilder aus Rennes: 
 



 

Sonntag, 21. September 2025

Wohnmobiltour durch die Bretagne

Mit dem Campingbus durch die Bretagne 

An einem Abend in der Bretagne

 

Vorbereitung und Planung 

Wir waren noch nie länger in Frankreich unterwegs. Also war es höchste Zeit, unser westliches Nachbarland zu besuchen. Unsere Wahl fiel auf die Bretagne. Anfang September fuhren wir mit unserem Pössl Summit dorthin. In diesem Post fasse ich unsere Reise zusammen und gebe ein paar Tipps an dich weiter. Für den ein oder andern hoffentlich hilfreich, wenn du auch eine Tour durch die Bretagne planst.
Zur Vorbereitung diente ein WoMo Reiseführer und ein kompakter allgemeiner Reiseführer. Außerdem die App park4night. Unsere E-Bikes haben wir auch mitgenommen. Vorher checkten wir noch mal unseren Versicherungsschutz. Wenige Tage vor dem Start unserer Tour verlangte unser Jumper auch noch einen Ölwechsel, den er natürlich bekam. Auch der AdBlue Tank wurde aufgefüllt.
Den europäischen Unfallbericht druckte ich auch noch. Persos, Führerscheine und Fahrzeugscheine speicherte ich in digitaler Form. Die französische Umweltplakette bestellte ich auch und brachte sie im Fahrzeug an. Der Gasvorrat war auch ausreichend. In Frankreich ist es schwierig, passende Gasflaschen zu bekommen. Meine Frau lernte noch ein paar Brocken Französisch. Auf mein Handy lud ich noch das französische Sprachpaket für den Übersetzer.

Donnerstag, 15. Mai 2025

Schafe auf`m Deich irgendwo in Ostfriesland

 Einfach mal ein paar Schafe bei der Deichpflege




 

Donnerstag, 24. April 2025

Fehmarn

 Ostern verbrachten wir auf der Insel Fehmarn.

 Mit unserem Camper standen wir auf dem Campingplatz Miramar. Der CP liegt nicht weit entfernt von der Fehmarnsundbrücke. Vom Strand hatten wir die Brücke gut im Blick und am Strand entlang ist das Bauwerk zu Fuß schnell erreichbar. 
 
Die Fehmarnsundbrücke verbindet die Insel mit dem Festland.
Die Fehmarnsundbrücke. Von der Brück aus hat man eine prima Aussicht.

 
In den zwei Tagen hatten wir natürlich nicht die Möglichkeit die Ostseeinsel ausgiebig zu erkunden. Aber für einen ersten Eindruck hat es gereicht. Uns hat es gut gefallen. Mit dem Rad kamen wir gut voran, die Hauptstadt Burg bietet die übliche touristische Infrastruktur, die Küste ist oft relativ naturbelassen und die Dörfer nett anzusehen.
Heute zeige ich eine paar Bilder, die ich mit der Olympus PEN-F im Monochrom-Modus aufgenommen habe. Außer das Bild der Brücke oben. Das ist ein (nicht besonders gutes) Panorama, das mein RAW-Konverter fabriziert hat und das ich in sw bearbeitet habe.
 

Mittwoch, 23. Oktober 2024

Mir ist nach Meer Langeoog

Langeooger Landschaften

Langeoog ist wie alle Ostfriesischen Inseln eine Düneninsel und besteht zum großen Teil aus Sand.
Zum offenen Meer hin schützt ein Dünengürtel die Insel vor den Wassermassen der Nordsee. Zur Wattseite hin gibt es ausgedehnte Salzwiesen. Am Ostende (Osterhook) und am Westende (Flinthörn) dehen sich Sandbänke aus. Jedenfalls bei Ebbe.
Zur Wattseite hin ist die Insel eingedeicht. Oben vom Deich hat man eine schöne Aussicht und ein Spaziergang auf der Deichkrone sollte man nicht verpassen.
Langeoog ist dehnt sich von West nach Ost ca 12 km aus aber relativ schmal. Von Süd nach Nord aber nur zwischen ca. einem und vier Kilometer.
Im Westen gibt es neben dem Ort noch landwirtschaftlich genutze Flächen, bestehend aus Weiden und Wiesen. Einen Inselwald gibt es auch noch. Er wurde nach dem Krieg auf dem ehemaligen Fliegerhorst angepflanzt. Spektakuläre Landschaften sind also nicht vorhanden. Die Landschaft lebt eher durch das besondere Licht und die intensiven Farben und Kontraste. Natürlich auch der  Übergang zwischen Land und Meer machen den besonderen Reiz aus.
 
Invasiv aber schön

 

Sonntag, 13. Oktober 2024

Langeoog - Kurzurlaub auf der Insel fürs Leben

Die Insel fürs Leben

Mit dem Motto wirbt die Insel Langeoog für sich. Wir waren in der letzten Woche nach fünf Jahren mal wieder auf der ruhigen Nordseeinsel. Insgesamt war das nun der 6. Aufenthalt auf der im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer liegenden Insel.
Mittlerweile kennen wir die Insel natürlich ein bisschen und es ist spannend die kleinen Veränderungen im Ort zu beobachten. So wurde ein Teil der Kirchstraße neu gestaltet.
Außerdem gibt es an der Kirchstraße ein Neubauprojekt, um Insulanern eine finanzierbare Möglichkeit zu geben auf der Insel wohnen bleiben zu können. 
Für ältere Menschen wurde ja schon mit dem "Bliev hier" eine entsprechende Möglichkeit geschaffen, damit die älteren Insulaner nicht irgendwann in eine Seniorenheim auf das Festland müssen.
Was ist uns noch so aufgefallen:  Die Teestube am Hafen ist bewirtschaftet. Die Pächter der "Kajüte am Hafen" geben auf. Mal sehen, was aus dem schön gelegenen Restaurant wird.
Das Gebäude der alten Segelschule steht offenbar leer und das umgebende Gelände besteht nur noch aus einer schmucklosen Rasenfläche. Früher betrieb der beliebte Inselführer Arvid Männicke dort eine Segelschule.
Das Panorama-Restaurant "Seekrug" ist seit drei Jahren geschlossen. Corona soll der Grund dafür gewesen sein. Man erzählte uns für 7 Mio. wäre der Laden zu haben. Ein Investor fehlt aber noch.
Die Überfahrt von Bensersiel nach Langeoog erfolgt mit den bekannten Fähren. Das Gepäck muss seit Ende 2019 allerding mit einem extra Frachter rübergebracht werden. Für die Gäste und Gemeinde entstehen dadurch extra Kosten. Messfehler bei der Planung der Containerbrücke sind die Ursache. Außerdem muss man schon bei der Hinfahrt den Rückfahrtermin verbindlich festlegen. Gegen Gebühr ist eine Umbuchung möglich. Die Kurtaxe konnten wir auch schon gleich beim Kauf der Fahrkarte bezahlen. Früher war dazu immer ein Besuch am Rathaus nötig.
Anonsten hat sich seit unserem letzten Besuch aber nicht viel geändert. Heute zeige ich ein paar Bilder, in der die beeindruckende Natur der Insel mal keine Rolle spielt.

Vor dem Atelier am Meer des Künstlers Anselm

Freitag, 9. August 2024

Norwegen Teil 4, Vom Camper zum Hotelgast

Bis ans Ende und zurück

Das blaue Eis des Gletschers

war unser nächstes Ziel, nachdem wir den sehr schön gelegenen Campingplatz Kjornes Camping am Sognefjord verlassen hatten. Unser Tagesziel für diesen Tag (der 03.Juli 24) war Geiranger am weltberühmten Geirangerfjord gelegen. Für den 04.07. hatten wir online ein Überfahrt mit der Fähre nach Hellesylt gebucht. Kostet für ein Auto bis 6m und zwei Personen 1095 NOK.
Auf dem Weg nach Geiranger wollten wir uns zum ersten Mal in unserem Leben einen Gletscher ansehen. War das Eis wirklich blau? Eine Arm  des gewaltigen Jostedalsbreen, der Bøyabreen-Gletscher ist in der Nähe der Straße (Rv5). Vom Parkplatz ist er einfach zu erreichen. Und ja. Das Eis ist tatsächlich blau. 

Hinweisschild auf dem Pfad zum Boyabreen
Das blaue Eis. Mit dem Telezoom fotografiert.

Wenn man ältere Bilder vergleicht, sieht man deutlich, dass der Gletscher auf dem Rückzug ist.



Auch wenn der Gletscher eher bescheidene Ausmaße hatte, genossen wir den Anblick sehr.

Auf dem Weg nach Geiranger

Montag, 29. Juli 2024

Norwegentour Teil 3: Von Bergen bis zum Sognefjord

Achtung Kultur!

Von Norheimsund fuhren wir am 30.06.24 weiter nach Bergen. Zunächst zum Edvard Grieg Museum Troldhaugen. Da wir vorher an unserem geplanten Campingplatz vorbei kamen, auf dem wir die nächsten zwei Tage bleiben wollten, machten wir dort einen Stop und sicherten uns schon mal einen Stellplatz.

Für das Museum hatten wir uns schon Wochen vorher Karten gekauft und Plätze im dortigen Konzertsaal gebucht. In dem Konzertsaal werden regelmäßig Stücke des norwegischen Nationalkomponisten aufgeführt. 

Das Museum wurde in der ehemaligen Villa des Komponisten eingerichtet. Zu dem Komplex gehören aber noch mehr Gebäude. Alles ist noch so, wie zu Lebzeiten des großen Musikers. Seine Frau hatte alles so herichten lassen, wie zu seinen Lebzeiten. Nach dem Museumsbsuch hatten wir verstanden, warum Edvard Grieg so bedeutend für die norwegische Musik und Identität ist. Auch das Konzert war sehr schön.

 

Der Konzertsaal

Das Grab der Eheleute Grieg

Die Villa

Sein Arbeitsplatz in einer Hütte am Wasser

Werkstattbesuch

Früher als gedacht beendeten den Kulturteil unseres Norwegentrips und fuhren zum Campingplatz Bratland.

Mittwoch, 10. Juli 2024

Mit dem Camperbulli weiter in Norwegen unterwegs

Mittlerweile haben wir Norwegen schon wieder verlassen und sitzen im ICE von Kiel nach Bielefeld. Leider hat unser Bulli vor einigen Tagen schlapp gemacht. Er wartet jetzt in Stryn auf den Rücktransport. Aber das ist eine andere Geschichte..
Im letzten Post waren wir auf dem Weg zum Campingplatz nach Hjemeland. Das war übrigens am 27. Juni 24. Über den Campingplatz lohnt es sich nicht zu berichten. Er lag halt günstig, aber noch mal würde ich nicht zu diesem CP hin wollen.
Von dort fuhren wir über die Ryfylke-Route weiter über Odda nach Lofthus. Eine tolle Straße, die an einigen tosenden Wasserfällen vorbeikommt, an idyllische gelgenen Orten und sogar durch ein Obstanbaugebiet führt.
 
Der schöne Ort Sand in Norwegen


 

Sonntag, 30. Juni 2024

Unsere ersten Tage in Norwegen

(Aktualisierung vom 13.07.24)

Am 25.06.24 verließen wir mit unserem Bulli die Fähre in Kristiansand und waren in Norwegen (-:

Unser erster Campingplatz war in Lindesnes in der Nähe des Leuchtturmes. Der Leuchtturm Lindesnes Fyr steht am südlichsten Punkt Norwegens.
Auf dem kleinen Campingplat hatten und Freunde einen Platz frei gehalten. Ansonsten wäre es eng geworden, weil wir erst relativ spät dort eingetroffen waren. Schon die Fahrt zum CP war für uns spektakulär. Der erste Eindruck von Norwegen war schon mal sehr gut. Das Bild zeigt die Küste direkt am Campingplatz Lindesnes. Das Wetter war am Dienstag fantastisch. Sonnig und warm.

Felsenküste bei Lillehaven
 
Am nächsten Morgen wollten wir den Leuchtturm besuchen und dann das nächste Ziel ansteuern.
Am Campingplatz war es am Mittwoch sehr warm und sonnig. Am nur ca. 6km entfernten Leuchtturm (Lindesnes Fyr) dann kühl und nebelig. So schnell kann sich das Wetter ändern. Wieder was gelernt.

Auf in den Norden

 (Update vom 13.07.24)

Nach langer Zeit ist es jetzt endlich Zeit, dass wir ein Land besuchen, in dem wir noch nie waren: Norwegen!

Gestartet sind wir am 23.06.24 in Leopoldshöhe. Die Reise soll uns bis zur Vogelinsel Runde führen und von dort dann wieder gen Süden.
Aber zurück zum Anfang. Am Sonntag hatten wir Flensburg als Ziel. Da wir aber beide dann doch lieber ans Meer wollten entschieden wir uns spontan für einen Campingplatz an der Ostsee. Um genau zu sein das Ostseecamp Holnis. Der Platz hat einen direkten Zugang zur Ostsee. Am Strand kann man schön schlendern und einige Mutige wagten auch den Sprung in das kühle Nass. Wir genehmigten uns lieber ein Kaltgetränk an der Strandbar bei bestem Wetter. Am Abend dann eine superleckere Pizza im "San Remo". Weil wir aber sehr gut unterwegs waren besuchten wir vorher noch das Wikingermuseum Haithabu. Haithabu war vor über 1000 Jahren eine bedeutende Wikingerstadt an der engsten Stelle Schleswigs und kontrollierte den Weg nach Skandinavien. Seit über 100 Jahren werden Teile der Siedlung ausgegraben. Zahlreiche Funde aus der Wikungerzeit werden in einem Museum präsentiert. Auf dem weitläufigen Areal wurden auch einige Häuser wieder aufgebaut. Man muss sich bewusst machen, dass man da in über 1000 jahre alten Häusern steht. Wahnsinn! Das Museumscafe ist übrigens auch einen Besuch wert.

Ein ausgegrabenes und teilweise rekonstruiertes Boot aus der Wikingerzeit.
 
Ein sehr altes Wikingerschiff

 
 

Freitag, 3. Mai 2024

Müritz - Die Big Three

Der Nationalpark Müritz ist bekannt für Fischadler. Aber auch Seeadler und Milane konnten wir dort bobachten. Die Fischadler könnt ihr eigenlich sogar live während der Brut und der Aufzucht der Küken beobachten. Eigentlich, weil die neue Beobachtungkamera, die am Horst auf einem Strommast installiert wurde einfach nicht an den Start gebracht werden konnte. Nachdem die Fischadler wieder den Horst besetzt hatten, wurde die Arbeiten an der Kameranlage für diese Saison natürlich eingestellt. Das erfuhren wir während einer empfehlenswerten Fischadlersafari.
Während unsere Touren im Nationalpark Müritz konnten wir zahlreiche Rot- und Schwarzmilane beobachten. Aber auch den König der Lüfte, den Seeadler und die auch die kleineren Fischadler. Wie bei allen Naturbeobachtungen ist natürlich etwas Glück und vor allem auch Geduld notwendig.
Bei den Adlern sind die Distanzen relativ hoch. Ein Fernglas hilft da weiter. Wenn ihr die schönen Vögel fotografieren möchtest ist ein langes Teleobjektiv notwendig.
Ich habe das Olympus MZuiko 40-150/2.8 mit einem 2-fach Telekonverter an der Olympus OMD M1 Mk II benutzt. Die Bilder sind aber zudem noch stark gecroppt und taugen eher als Belegfoto. Aber die majestätischen Greifvögel zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis.

Der Fischadler ist wegen seines kontrastreichen Federkleides kaum zu verwechseln. Er benötigt klares Wasser und eine möglichst glatte Wasseroberfläche, damit die begehrten Fische aus der Luft erkennen kann. Das ist das einzige brauchbare Foto, das mir gelungen ist.



Den Seeadler konnte ich aus großer Entfernung fotografieren. Die Bilder vom Angriff auf einen Fisch im Wasser sind leider nichts geworden.




Der Seeadler fliegt nach einem erfolglosen Angriff davon




Ein Rotmilan am Himmel. Von ihnen haben wir zahlreiche Exemplare beobachten können. Ein gutes Foto ist mir aber nicht gelungen.




in Schwarzmilan. Bei denen hatte ich Glück und konnte gleich mehrere Vögel aus einer guten Entfernung fotografieren. Aber auch da wäre natürlich noch mehr Brennweite besser gewesen.




Bis auf das Bild mit dem Rotmilan sind die anderen Bilder am Beobachtungspunkt Schnakenburg innerhalb von 90 Minuten gelungen. Ich war vom Campingplatz Ecktannen mit dem Rad in wenigen Minuten dort und habe einfach gewartet und die Natur genossen.

Blog-Archiv