Posts mit dem Label Tiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 13. Juli 2026

Unser Skandinavientrip ::: Tiere!

 Tiere die wir gesehen haben

Auf unserem Roadtrip von Malmö nach Andenes auf Vesterålen und zurück konnten wir viele Tiere beobachten und fotografieren.
Auslöser für unsere Reise mit dem Wohnmobil in den Norden war der Wunsch, Wale zu beobachten. Nachdem wir im letzten Jahr in der Bretagne bereits Delfine erleben durften, sollten es jetzt Wale sein.
 
Und wo ist ein guter Spot für die Walbeobachtung in Europa? Genau, in Andenes auf Vesterålen. 
Es heißt übrigens nicht "die" Vesteralen oder "die" Lofoten". 

Die Wal-Safari hatten wir schon lange vor unserem Aufenthalt im Mai/Juni auf Andoya - die nördlichste Vesteralen-Insel - gebucht und ein paar Tage Puffer eingeplant. Was auch gut war, denn aufgrund des hohen Seeganges wurde die Fahrt auf einem RIB-Boot mehrfach verschoben.

 Pilotwale beobachten im Europäischen Nordmeer

 
Auf der Tour konnten wir zwar nicht die erhofften Potwale beobachten, aber Pilot-Wale.
 

Auch wenn der Bootsführer es vermeiden will. Die Tiere kommen nahe..

Montag, 16. Februar 2026

Ringeltauben gnießen die Sonne

 Vögel haben es wegen ihres Gefieders (fast) immer mollig warm und kalte Füße bekommen sie auch nicht. Aber ich denke, sie genießen trotzdem die Sonnenstrahlen im Winter. Die Ringeltauben sehen jedenfalls ganz zufrieden aus.

 

Eine Ringeltaube sitzt in einem Baum auf einem Ast in der Sonne



 

Sonntag, 18. Januar 2026

Vögel im Paderquellgebiet in Paderborn

 Vögel im Paderborner Paderquellgebiet

Heute habe ich das Paderquellgebiet in der Paderborner Innenstadt besucht. Im Winter sind dort verschiedene Wasservögel anzutreffen. Die Paderquellen führen reichlich Wasser, und die Paderquellflüsse weisen bereits an ihrem Ursprung eine beträchtliche Breite auf. Das Wasser ist klar und sauber. Das Ufer bietet dem Eisvogel diverse Ansitzmöglichkeiten; auch die Mauern, die die Quellen umgeben, werden hierfür genutzt. Die Eisvögel zeigen sich gegenüber den zahlreichen Fotografen weitgehend unbeeindruckt. Es hat sich etabliert, dass die Besucher auf den Wegen entlang einer Flussseite verweilen, während die Vögel auf den gegenüberliegenden Ästen sitzen, teilweise nur 4-5 Meter entfernt. Auch Wasseramseln sind in Paderborn zu beobachten, wobei ich heute lediglich ein Exemplar gesichtet habe.



Für Eisvögel besteht in den Wintermonaten nahezu eine Sichtungsgarantie, sofern man um ihre Präsenz weiß. Andernfalls können sie trotz ihres auffälligen blauen Gefieders leicht übersehen werden.
Die Vögel hab ich mit meiner OM-System OM-1 und dem M.Zuiko 150-600 fotografiert. Die Reichweite vom Objektiv macht fast formatfüllende Bilder von den kleinen Vögeln möglich. Das Objektiv liefert detailreiche Bilder. Es hapert aber etwas am Mikrokontrast. Irgendwas ist halt immer...

Sonntag, 13. Juli 2025

Endlich erwischt: Ein Stieglitz

Stieglitz im Garten: Ein fotografisches Highlight

 Ein lang gehegter Traum meiner fotografischen Bucket List ging gestern in Erfüllung: Ein Stieglitz (auch bekannt als Distelfink) vor der Linse! Obwohl ich die farbenfrohen Vögel schon oft gesehen habe, waren sie bisher immer zu weit entfernt oder zu flink.
 
Gestern jedoch spielte alles zusammen: Ein Stieglitz auf Nahrungssuche im Zwetschgenbaum in unserem Garten, direkt auf Höhe des Dachfensters. Genügend Zeit und die OM-1 mit M.Zuiko 150-600mm Objektiv waren schnell zur Hand. Der Vogel hatte offenbar eine ergiebige Nahrungsquelle gefunden und ich konnte in Ruhe diese wunderschönen Vogelbilder aufnehmen.
 
Ein bunter Stieglitz sitzt auf einem Zweig
Der bunte Stieglitz 

 

Sonntag, 1. Juni 2025

Teenager-Meisen: Mama und Papa haben alle Schnäbel voll zu tun!

Futterlieferdienst bei den Meisen

Der Frühling ist da und mit ihm eine neue Generation hungriger Schnäbel! Bei uns im Garten ist gerade einiges los, denn die Kohlmeisen-Eltern haben alle Schnäbel voll zu tun, um ihren Nachwuchs zu versorgen. Es ist einfach herrlich anzusehen, wie emsig sie hin- und herfliegen, um die hungrigen Mäuler ihrer Jungvögel zu stopfen.

Während meiner Mittagspause vor einigen Tagen konnte ich das muntere Treiben fotografieren.

Eine gerade ausgeflogene Meise sitzt auf einem Ast
Noch etwas zerzaust startet diese Meise in ihr neues Leben
 

 

Donnerstag, 15. Mai 2025

Schafe auf`m Deich irgendwo in Ostfriesland

 Einfach mal ein paar Schafe bei der Deichpflege




 

Freitag, 13. Dezember 2024

Die Wasseramsel - Einmalig in Europa

Die Wasseramsel (Cinclus Cinclus) ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Vertreterin der Familien der Wasseramseln. Auch, dass sie als Singvogel tauchend  jagd, macht sie zu einem sehr besonderen Vogel.

Der starengroße Vogel ist an schnellfließende, klare Gewässer gebunden. Ich wollte sie schon immer mal beobachten und hatte sie in naturnahen Gebirgsbächen vermutet.


 

Umso überraschter war ich, als ich erfahren habe, dass die schön singenden Amseln auch mitten in Paderborn gut zu beobachten sind. Das Paderquellgebiet im Herzen meiner ehemaligen Heimatstadt bietet ideale Bedingungen für die anspruchsvollen Vögel. Naturgemäß laufen dort auch viele Menschen herum. Dadurch sind die Vögel an uns gewöhnt und man kann ihnen ziemlich nahe kommen. 

Samstag, 14. September 2024

Charakterköpfe

Charakterköpfe der Vogelwelt

Greifvögel haben einen nach unten gebogenen Schnabel und ihre Augen sind von vorne gesehen nebeneinander angeordnet. Das ist wichtig für die Jagd. Deshalb machen sie auf uns Menschen den Eindruck sie währen etwas schlecht gelaunt und schauen immer etwas streng.. Das ist natürlich Quatsch. Aber wir Menschen neigen dazu unsere Erfahrugnen und Empfindungen mit unseren Artgenossen auch auf andere Lebewesen zu projizieren.

Die Bilder entstanden auf der Adlerwarte in Berlebeck.

Sonntag, 19. Mai 2024

Frisch geschlüpft ::: Eine Plattbauch-Libelle

Ein Plattbauch im Gartenteich

Darüber habe ich mich sehr gefreut; neben vielen kleinen Libellen ist aus meinem kleinen Gartenteich endlich auch mal eine große Libelle geschlüpft. Ein Plattbauch. Vemutlich ein Weibchen.Sehr dekorativ saß sie zum aushärten an einem Halm. Die Exuvie daneben.

 

Wie fotografieren?

Die schöne Segellibelle saß an einem Halm und ich musste sie über den kleinen Teich hinweg fotografieren. Mein 90mm makro ist dazu zu kurz. Deshalb habe ich zuerst das Olympus M.Zuiko 40-150/2.8 an die Olympus EM 1 MkII montiert. Das war schon fast perfekt, aber noch etwas zu kurz. Deshalb habe ich auch noch das Olympus 300/4 genutzt. Das war dann einen Tacken zu lang, aber zwang mich zu (hoffentlich) interessanten Ausschnitten.
Selbstverständlich habe ich ein Stativ genutzt. Um Verwacklungen zu vermeiden ist bei diesen langen Brennweiten ein Fernauslöser oder der Selbstauslöser nötig. Schwingungsarm ist auch das Auslösen über den Touchbildschirm. Da eine leichte Berührung ausreicht, kommt es kaum zu Erschütterungen. In Kombi mit den Selbstauslöser sicherlich das Mittel der Wahl.
 
Damit das ganze Tier scharf auf den Bildern wird und idealerweise auch die Exuvie nutze ich die Stackingfunktion.
 

Fokusstacking Out of Cam vs. Zerene

Weil ich ein Preset zum Freihandstacken in der Olympus mit 10 Bildern eingestellt habe, bestehen die Bilder aus 10 Einzelbilden. Ich hatte nicht daran gedacht, die Einstellung zu ändern. Passte für die Libelle aber sehr gut. Die meisten Olympus bzw. OM-System Kameras können ja bis zu 15 Bilder eines Stacks direkt in der Kamera verarbeiten und daraus ein fertigen JPG generieren. Zusätzlich habe ich die Bilder der Stacks aber auch noch mal mit Zerene Stacker entwickelt. Die fertigen Bilder habe ich dann verglich und war doch einigermaßen überrascht, dass die OoC- Bilder fast genauso detailreich waren, wie die mit Zerene angefertigten. Nur in der 100%-Ansicht ist zu erkennen, dass die Zerene-Bilder etwas feiner auflösen. Erkennbar an den feinen Härchen am Rücken der Libelle. Außerdem hat das Zerene-Bild etwas weniger Artefakte. Wenn es nicht so drauf ankommt, sind die Stacks aus der Kamera also durchaus sehr schön. Außerdem sind die Bilder Sekunden nach dem Auslöser fertig. Das Bearbeiten am PC nimmt inkl. Retusche doch einige Zeit in Anspruch.
 

 Die Bilder der Großlibelle

 Viele Perspektiven waren nicht möglich. Und näher ran ging auch nicht. Es war auch schon relativ spät. Aber das sind bis jetzt meine besten Bilder einer Libellen. Erst die Polarlichter und nun die Libelle. Bis jetzt war der Mai ein sehr guter Fotomonat :-)

Freitag, 3. Mai 2024

Müritz - Die Big Three

Der Nationalpark Müritz ist bekannt für Fischadler. Aber auch Seeadler und Milane konnten wir dort bobachten. Die Fischadler könnt ihr eigenlich sogar live während der Brut und der Aufzucht der Küken beobachten. Eigentlich, weil die neue Beobachtungkamera, die am Horst auf einem Strommast installiert wurde einfach nicht an den Start gebracht werden konnte. Nachdem die Fischadler wieder den Horst besetzt hatten, wurde die Arbeiten an der Kameranlage für diese Saison natürlich eingestellt. Das erfuhren wir während einer empfehlenswerten Fischadlersafari.
Während unsere Touren im Nationalpark Müritz konnten wir zahlreiche Rot- und Schwarzmilane beobachten. Aber auch den König der Lüfte, den Seeadler und die auch die kleineren Fischadler. Wie bei allen Naturbeobachtungen ist natürlich etwas Glück und vor allem auch Geduld notwendig.
Bei den Adlern sind die Distanzen relativ hoch. Ein Fernglas hilft da weiter. Wenn ihr die schönen Vögel fotografieren möchtest ist ein langes Teleobjektiv notwendig.
Ich habe das Olympus MZuiko 40-150/2.8 mit einem 2-fach Telekonverter an der Olympus OMD M1 Mk II benutzt. Die Bilder sind aber zudem noch stark gecroppt und taugen eher als Belegfoto. Aber die majestätischen Greifvögel zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis.

Der Fischadler ist wegen seines kontrastreichen Federkleides kaum zu verwechseln. Er benötigt klares Wasser und eine möglichst glatte Wasseroberfläche, damit die begehrten Fische aus der Luft erkennen kann. Das ist das einzige brauchbare Foto, das mir gelungen ist.



Den Seeadler konnte ich aus großer Entfernung fotografieren. Die Bilder vom Angriff auf einen Fisch im Wasser sind leider nichts geworden.




Der Seeadler fliegt nach einem erfolglosen Angriff davon




Ein Rotmilan am Himmel. Von ihnen haben wir zahlreiche Exemplare beobachten können. Ein gutes Foto ist mir aber nicht gelungen.




in Schwarzmilan. Bei denen hatte ich Glück und konnte gleich mehrere Vögel aus einer guten Entfernung fotografieren. Aber auch da wäre natürlich noch mehr Brennweite besser gewesen.




Bis auf das Bild mit dem Rotmilan sind die anderen Bilder am Beobachtungspunkt Schnakenburg innerhalb von 90 Minuten gelungen. Ich war vom Campingplatz Ecktannen mit dem Rad in wenigen Minuten dort und habe einfach gewartet und die Natur genossen.

Sonntag, 14. Januar 2024

Bilder der Grünen Stinkwanze

In unserem alten Gewächshaus hatte ich vor einiger Zeit eine grüne Stinkwanze gefunden. Ich habe sie dort in einem Plastiktopf liegen gelassen und mir vorgenommen, die Wanze mal zu fotografieren. Vermutlich ist das Tier gestorben und nicht in der Winterstarre oder so.

 

Eine grüne Stinkwanze

Donnerstag, 24. August 2023

Kartoffelkäfer - hübsch, aber unbeliebt

 Der Kartoffelkäfer..

...ist schon vor langer Zeit aus Zentralmexiko nach Europa eingewandert
In meiner Gegend tritt er aktuell massenhaft auf. Eine Kartoffelpflanze ist schnell von den hübschen Käfern aufgefressen. Leider )-:
 
Wie auch immer; die Streifen stehen den Käfern gut und sie geben ein gutes Fotomotiv ab.
 
Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata – etwa: „Zehnstreifen-Leichtfuß“)
Kartoffelkäfer auf Kartoffelblatt

 
 
Ich habe einige befallene Blätter inkl. Stengel von einer befallenen Pflanze abgekniffen und auf dem Rand eines Hochbeetes platziert. Die Käfer sind relativ träge und haben eine Fluchtdistanz von 0. Mal bewegen sie sich und dann verharren sie wieder für längere Zeit. Also gute Motive.
Es blieb genug Zeit um vom Stativ aus sogar einige Bildfolgen für einen Stack aufzunehmen.  Hier nun die Ergebnisse des Shootings mit den gestreiften Käfern.

Sonntag, 6. August 2023

Kiebitze ::: spektakuläre Flugshow

Kiebitze sind Flugkünstler

Wer mal Gelegenheit hat die schönen Vögel während ihrer Balzflüge zu beobachten wird meine Einschätzung bestimmt teilen. Leider wird der Lebensraum der "Gaukler der Lüfte" immer mehr eingeschränkt. Mittlerweile sind sie aus unserer -durch die Landwirtschaft meist sehr intensiv genutzten- Landschaft weitgehend verschwunden. Nur noch in wenigen Schutzgebieten gibt es die Möglichkeit ihre Flugkünste zu bewundern. Bisher konnte ich sie im Ochsenmoor, auf Langeoog und zuletzt auf Texel entdecken. Aber auch schon vor der eigenen Haustür. Im Winter war ein riesiger Schwarm auf dem Acker vor unserem Haus für eine kurze Rast gelandet.
Fotografisch ist ihr Flug eine Herausforderung. Ihre Flugbahn ist schwer vorhersehbar und sie sind flott unterwegs. Auf Texel konnte ich aber trotzdem ein paar brauchbare Bilder aufnehmen, die ich euch gerne zeige.

Paarflug der Kiebitze


Sonntag, 16. Juli 2023

Säbelschnäbler ::: Ein auffällig geformter Schnabel mit Wiedererkennungswert

Elegante Säbelschnäbler

Säbelschnäbler haben eine elegante Erscheinung. Lange Beine, und eine elegante Linienführung die schließlich im nach oben gebogenen dünnen Schnabel endet. Die schwarzweiße Gefiederfärbung unterschstreicht den eleganten Look.

Im letzten Post hatte ich über die Löffler im Naturschutzgebiet Utopia auf der holländischen Insel Texel berichtet. Am selben Tag konnte ich auch einige Säbelschnäbler fotografieren.
Vor dem Urlaub auf Texel konnte ich bisher nur einmal einen dieser schönen Vögel beobachten. Das war auf Sylt. Auf Texel waren zehlreiche Säbelschnäbler in relativ kurzer Entfernung zu sehen und natürlich auch zu fotografieren.
Überrascht war ich über das agressive Verhalten der auffälligen Limikolen. Sowohl gegeneinander und auch gegenüber anderen Arten. Vermutlich gehört das ruppige Verhalten aber zur Balz bzw. die Vögel wollten ihr Revier verteiligen.
 

Samstag, 24. Juni 2023

Löffler ::: exotisch anmutende Vögel an der Nordsee

Löffler sind anmutige, etwas exotisch aussehende Vögel. Sie gehören zur Familie der Ibisse und Löffler. Vertreter dieser Familie kommen hauptsächlich in tropischen und subtropischen Gegenden vor. In unseren Breitengraden sind sie selten und wirken deshlab exotisch. Von den Löfflern kommt bei uns nur der fast reinweiße Löffler "Platalea leucorodia" vor. Und das auch nur sehr lokal. In den Niederlanden und mittlerweile auch in Norddeutschland. Hauptsächlich auf Inseln in der Nordsee.

 

fliegender Löffler mit Nistmaterial
Löffler; eine anmutige Erscheinung


Im Mai/Juni waren wir auf der niederländischen Nordseeinsel Texel. Dort hofften wir die schönen Vögel zu Gesicht zu bekommen. Das hat auch gut geklappt. Eigentlich konnten wir fast jeden Tag die großen Vögel mit dem namensgebenden löffelförmigen Schnabel beobachten. Oft aus großer Entfernung aber auch beispielsweise in der seichten Nordsee direkt am Radweg am Deich aus geringer Entfernung.

Natürlich hoffte ich auch ein paar vorzeigenswerte Bilder von Löfflern auf den Chip bannen zu können.

Montag, 19. Dezember 2022

Gartenvögel

 Fotografieren im eigenen Garten

hat den Vorteil, dass ich in einem gewissen Rahmen Einfluss auf die Gestaltung der Location habe und ich verschieden Sachen in Ruhe ausprobieren kann. Der Nachteil ist, dass die Location immer gartenmäßig aussieht. Außerdem ist die Artenvielfalt der gefiederten Motive eingeschränkt.
 
Ich habe mir aus  Ästen ein Dreibein gebastelt um dort Winterfutter für die Vögel anzubringen. Wenn das Futter im Baum hängt, dann ist es eher selten, dass sich die Vögel in einer guten Fotoposition befinden. Es gibt einfach zu viele Sitzgelegenheiten. Außerdem ähneln sich die Bilder auf Dauer. Das Dreibein ist außerdem mobil.
 
Für die Fotosession habe ich ein Tarnnetz vor einem Unterstand aufgehängt und mich gemütlich an dem windgeschützen Platz in einen relativ gemütlichen Stuhl gesetzt. Die Sonne stand mir gegenüber am Himmel. Allerdings wintertypisch relativ niedrig über dem Horizont. Sanftes Winterlicht bei frostigen Temperaturen.
 
Das m.Zuiko 300/4 hat an der Olympus OM-D M 1mk II mal wieder sehr gut funktioniert.
 
Das Dreibein. Sieht nicht sehr stabil aus, aber hält.

"Make of"
Ich musste sogar die Entferung zur Kamera vergrößern, damit die Meisen nicht das Fotoformat sprengten.

Sonntag, 11. Dezember 2022

Seevögel auf der Insel Helgoland

 Basstölpel und Trottellummen..

..nisten auf der Nordseeinsel Helgoland. Außerdem auch noch Dreizehnmöwen, Eissturmvögel und Tordalke.

Tölpel und Trottel? Wenig schmeichelhafte Namen hat der Mensch in seiner Überheblichkeit diesen zwar schlechten Fußgängern aber sehr geschickten Jägern auf hoher See den schönen Vögeln gegeben. 

Trottellummen und Basstölpel gemeinsam auf Helgoland. Abfälle der Fischindustrie wurde für einige Tiere zur tödlichen Falle.
Trottellummen und Basstölpel gemeinsam auf Helgoland. Abfälle der Fischindustrie wurde für einige Tiere zur tödlichen Falle.

 

Kleiner Rückblick

Im März waren wir für wenige Tage auf Helgoland. Im April hatte ich schon zwei Blogposts veröffentlicht und endlich habe ich Zeit gefunden aus den vielen Bildern noch einige für einen dritten Teil meiner Helgoland-Serie auszuwählen. 

Im März waren schon viele Basstölpel, Trottellummen, Dreizehnmöwen auf Helgoland versammelt und starteten mit dem Nestbau. Auch Tordalke und Eissturmvögel waren vereinzelt zu beobachten. Außer diesen Seevögeln waren auch zahlreiche Singvögel und Limikolen dort.

Seevögel auf Helgoland

In diesem Post geht es aber nur um Seevögel. Denn Basstölpel kann du dich bis auf wenige Zentimeter nähern. Die Trottellummen, Tordalke, Dreizehnmöwen und Eissturmvögel halten schon viel mehr Abstand zu den Wegen der Menschen ein.

Tordalke konnten wir nur vereinzelt entdecken. Da sie den Lummen sehr ähnlich sind, hat es bis kurz vor Ende unseres Aufenthalts gedauert, bis wir unseren Blick geschärft hatten und sie identifizieren konnten. Für ein vorzeigbares Foto  hat es leider nicht gereicht. Auch Eissturmvögel habe ich erst zu Hause beim Sichten der Bilder entdeckt.

Aber die Tölpel und Lummen konnten wir den ganzen Tag über sehr gut beobachten.

Im März waren die Vögel erst wenige Tage auf der Hochseeinsel und hatten mit dem Nestbau begonnen bzw. mit dem Ausbessern der Nester. Es herrschte viel Flugverkehr. Zumindest von den doch recht großen Basstölplen konnte ich relativ einfach Flugaufnahmen machen. Besonders eignen sich natürlich die Tageszeiten mit sanften Licht. Das helle Gefieder überstrahlt ansonsten recht schnell. Von den übrigen Hochseevögeln gelangen mir nur Belegfotos vom Flug.

Von unserer Unterkunft auf dem Oberland waren es nur wenige hundert Meter bis zur Brutkolonie. So dass auch ein spontaner Spaziergang dorthin kein Problem war. 

Also geradezu traumhafte Bedingungen 😀  Die Vögel fliegen eigentlich überall herum. So könnt ihr je nach Sonnenstand einen geeigneten Platz zum Fotografieren finden.

Meistens habe ich das Olympsu ED 300/4 Teleobjektiv genutzt. Im Zusammenspiel mit meiner Olympus OMD M1 II hat das sehr gut geklappt. Die Tölpel fliegen nicht sehr schnell und die Flugbahn ist vorhersehbar. Ihr braucht also auch nicht unbedingt den Superduperautofokus mit Motiverkennung. Das Verhalten der Vögel konnte ich nach einigen Stunden Beobachtung ganz gut vorhersehen. Vor allem das soziale Verhalten der Vögel ist sehr spannend. Die Basstölpel gehen recht ruppig miteinander um. Die Nester sind deshalb auch immer eine Schnabellänge voneinander entfernt.

Es ist sehr spannend die Rituale der Vögel zu beobachten. Damit haben wir sehr viel Zeit verbracht. Natürlich hatten wir Glück mit dem Wetter. Es war schon sehr frühlingshaft und die Wetterverhältnissse für einen Helgolandkurzurlaub ideal.

Die unberührte Natur werdet ihr aber nicht beobachten können. Fast in jedem Nest  haben die Vögel Reste von Fischernetzen verbaut. Teilweise hängen ganze Netze und Leinen an den Felsen herunter. Die Skelette zeugen von vielen Todesopfern unter den Vögeln. Auch wir mussten einen Vogel bei seinem Todeskampf beobachten. Helfen kann da leider niemand. Die Brutkolonie kann nicht betreten werden.

Aus meinen vielen Fotos habe ich einige herausgesucht, die verschiedens Verhalten zeigen sollen. 

Viel Freude beim Betrachten

Helgolan - Die roten Vogelfelsen der Insel Helgoland
Die Vogelfelsen von Helgoland

Das Gesicht der Basstölpel hat eine eindrucksvolle Zeichnung
Das Gesicht der Basstölpel hat eine kontrastreiche Zeichnung

Basstölpelritual
Sieht ein bisschen wie ein Fechtduell aus

Kopfschütteln
Kopfschütteln

Agressives Verhalten der nachbarn in der Brutkolonie
Auf gute Nachbarschaft

Die Schnabel sind spitz. Bitte Abstand halten

Paarung der Basstölpel
Paarung der Basstölpel

Todesfalle Meerersmüll
Meeresmüll und die Folgen.

Eissturmvogel
Belegfoto: Ein Eissturmvogel.

Eine Schnabellänge Abstand

Basstölpel im Anflug
Basstölpel im Anflug

Hochzeit

Aus menschlicher Perspektive durch aus lustig.

Begrüßung unter Tölpeln

Erst mal einen Landplatz finden

Lieferservice für Algen

Aussichtspunkt

Auf Helgoland gibt es eine Vogelwarte

Zeichen der Zuneigung

Dreizehnmöwe in der Felswand

Im Abendlicht

Trottellummen mögen es gesellig

Dehnübung?












Donnerstag, 11. August 2022

Makrofotografie mit Olympus ::: Insekten im Garten

Am Sonntag habe ich mir meine Olympus OM-D M1 II mit angesetzten M.Zuiko 60/2.8 Makro geschnappt und habe Insekten in unserem Garten fotografiert. Freihand und ohne Blitz. Etwas Wind wehte auch. 

Deshalb fehlt auch das letzt Quentchen Schärfe. Aber als kleine Impression gefallen mir die Bilder. Und euch?


Sonntag, 24. April 2022

Robben auf der Helgoländer Düne

Teil Zwei der Reise nach Helgoland im März

Etwa ein Kilometer entfernt von Helgoland liegt die Düne. Im Gegensatz zur Hauptinsel besteht die Düne hauptsächlich aus Sand. Die unbefestigten Strandabschnitte bestehen demzufolge aus einem relativ breiten Sandstrand. Im Innern befindet sich u.a. der Flugplatz, ein Campingplatz und Ferienunterkünfte.
Wir haben die Insel am Strand umrundet und waren nicht im inneren Bereich.
Wir hatten mit der kleinen Fähre am Vormittag übergesetzt und waren etwa um 10:00 auf der winzigen Insel. Eine Insulanerin hatte uns geraten "links" herum zu gehen. 
Die Anlegestelle ist an der verbauten Westküste der fast quadratischen Insel. Also gingen wir zunächst am Nordstrand entlang. Von daher hatten wir das noch relativ sanfte Sonnenlicht im Rücken. An Fotogerät hatte ich die Olympus OM-D EM 1 Mk II dabei und

Kegelrobbe am Sandstrand der Düne


folgende Objektive; die m.Zuikos 300/4 und 40-150/2.8 und die beiden Telekonverter.
Viel Bewegung war bei den mächtigen Robben nicht. Der Autofokus muss also nicht besonders leistungsfähig sein. Wenn die Tiere aber loshuxen sind sie aber auch an Land überraschen flott unterwegs. Durch das Teleobejktiv ist es dann schwierig einzuschätzen, wie nahe die neugierigen Tiere kommen. Eine aufpassende Begleitperson ist daher nützlich 😉
Wie schon geschrieben war das Sonnnenlicht zunächst flach von hinten und am Südstrand war dann eher Gegenlicht.

Blog-Archiv