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Freitag, 24. Juli 2026

Kabelvåg – Das historische Herz der Lofoten

 Besuch in Kabelvåg

Anfang Juni machten wir während unserer Fahrt durch Lofoten auch einen Stop in Kabelvåg.
Wir verbrachten zwei Nächte auf einem Campingplatz in der Nähe der kleinen Stadt.

Nachdem wir die Nächte vorher eher auf Campingplätzen mit nicht so großzügigen Sanitäranlagen verbracht hatten, kam uns dieser CP vor, wie der reine Luxus. Ebene Stellplätze und großzügige Sanitäranlagen. Ein größerer See war bequem zu Fuß erreichbar. Bis in die Stadt war es allerdings zu Fuß zu weit. Deshalb fuhren wir mit unseren Camper in die Stadt.

Am Tag vorher besuchten wir übrigens die Hauptstadt der Lofoten: Svolvær.

Die Stadt hat zwar Geschäfte und eine hübsche Umgebung, hat uns aber nicht gerade begeistert. Aber zumindest ein Foto möchte ich zeigen:


Svolvær: von Wasser und Bergen umgeben

Nun aber etwas zu Kabelvåg:

Das älteste Fischerdorf der Lofoten versprüht eine wunderbar nostalgische Gemütlichkeit: Bunte Holzhäuser säumen das Meeresufer, während im Hintergrund imposante Felsformationen emporragen. Hier, wo der Kabeljaufang einst den Grundstein für den Wohlstand der Region legte, trifft nordische Geschichte auf eine entspannte Künstlerszene. Ein absoluter Blickfang ist die imposante Lofoten-Kathedrale (Lofotkatedralen) – eine riesige Holzkirche, die stolz über dem Ort wacht. 

Montag, 13. Juli 2026

Unser Skandinavientrip ::: Tiere!

 Tiere die wir gesehen haben

Auf unserem Roadtrip von Malmö nach Andenes auf Vesterålen und zurück konnten wir viele Tiere beobachten und fotografieren.
Auslöser für unsere Reise mit dem Wohnmobil in den Norden war der Wunsch, Wale zu beobachten. Nachdem wir im letzten Jahr in der Bretagne bereits Delfine erleben durften, sollten es jetzt Wale sein.
 
Und wo ist ein guter Spot für die Walbeobachtung in Europa? Genau, in Andenes auf Vesterålen. 
Es heißt übrigens nicht "die" Vesteralen oder "die" Lofoten". 

Die Wal-Safari hatten wir schon lange vor unserem Aufenthalt im Mai/Juni auf Andoya - die nördlichste Vesteralen-Insel - gebucht und ein paar Tage Puffer eingeplant. Was auch gut war, denn aufgrund des hohen Seeganges wurde die Fahrt auf einem RIB-Boot mehrfach verschoben.

 Pilotwale beobachten im Europäischen Nordmeer

 
Auf der Tour konnten wir zwar nicht die erhofften Potwale beobachten, aber Pilot-Wale.
 

Auch wenn der Bootsführer es vermeiden will. Die Tiere kommen nahe..

Samstag, 27. Juni 2026

Saltstraumen - Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Auf unserer Rückreise von Lofoten nach Süden stießen wir während unserer Recherche zum nächsten Campingplatz in der Nähe von Bodø auf eine faszinierende Information über den Saltstraumen.  Dieser liegt in der Nähe der Stadt, wo auch die Fähre aus Moskenes anlegt, die Lofoten mit dem Festland verbindet. Der Saltstraumen ist ein starker Gezeitenstrom, der entsteht, wenn bei Flut sich die Wassermassen zwischen zwei Fjorden durch eine Meerenge zwängen müssen. Von einer Brücke aus kann man die Verwirbelungen, Wellen und Strudel gut beobachten.  In der Nähe gibt es sogar einen Campingplatz.


Die Brücke über die Meerenge. Von dort hatten wir einen super Blick auf den Gezeitenstrom



Am 8. Juni 2026 fuhren wir vom Fähranleger in Bodø zum Saltstraumen.  Die mächtigsten Strudel entstehen bei Flut, und wir hatten online den idealen Zeitpunkt für unseren Besuch herausgesucht.  Praktischerweise fiel dieser genau mit unserer geplanten Überquerung der Brücke zu unserem Campingplatz zusammen. Wir parkten unseren Camper in der Nähe der Brücke und konnten so von oben die wilden Wasser beobachten. Die Wasseroberfläche veränderte ihr Aussehen im Sekundentakt.  Viele Möwen nutzten den Strom zur Jagd, was ein beeindruckendes Spektakel bot. Wenn ihr auch mal in der Nähe seid ist der Saltstraumen sicher einen Abstecher wert. 

Und Elche sind dort übrigens auch unterwegs. Wir konnten jedenfalls am Abend welche direkt vor dem Campingplatz beobachten.


Freitag, 19. Juni 2026

Unterwegs in Schweden und Norwegen

Drei Wochen Skandinavien im Kastenwagen – was für eine Reise! 🚐🌲 Von Schweden ging's rauf nach Norwegen, zu den Vesterålen und Lofoten und wieder zurück. Eine Tour voller Abwechslung, atemberaubender Landschaften, tierischer Begegnungen und unvergesslicher Eindrücke. 🤩 Heute gibt's schon mal einen kleinen Vorgeschmack mit ein paar frisch bearbeiteten Bildern. Haltet die Augen offen, hier im Blog wird es bald noch mehr zu sehen geben! 📸

Dienstag, 17. März 2026

Geirangerfjord; Fährüberfahrt im Trüben

​Geirangerfjord: Eine monochrome Überfahrt (2024)

​Der Geirangerfjord zählt aufgrund seiner steilen Felswände und markanten Wasserfälle zu den meistfotografierten Landschaften Norwegens. Während einer Fährüberfahrt im Jahr 2024 bot sich mir jedoch eine Perspektive abseits der klassischen Postkarten-Idylle.

​An diesem Tag war der Fjord von einer dichten Wolkendecke umschlossen. Einige tiefe Wolken hingen direkt in den Felsformationen und sorgten für markante Kontraste.

Um die besondere Atmosphäre dieses Tages einzufangen, habe ich mich bei der Nachbearbeitung  für eine Schwarz-Weiß-Konvertierung entschieden, um die besondere Stimmung widerzuspiegeln.

Den Geirangerfjord mit der Autofähre zu durchfahren ist übrigens ein sehr beeindruckendes Erlebnis.


Freitag, 9. August 2024

Norwegen Teil 4, Vom Camper zum Hotelgast

Bis ans Ende und zurück

Das blaue Eis des Gletschers

war unser nächstes Ziel, nachdem wir den sehr schön gelegenen Campingplatz Kjornes Camping am Sognefjord verlassen hatten. Unser Tagesziel für diesen Tag (der 03.Juli 24) war Geiranger am weltberühmten Geirangerfjord gelegen. Für den 04.07. hatten wir online ein Überfahrt mit der Fähre nach Hellesylt gebucht. Kostet für ein Auto bis 6m und zwei Personen 1095 NOK.
Auf dem Weg nach Geiranger wollten wir uns zum ersten Mal in unserem Leben einen Gletscher ansehen. War das Eis wirklich blau? Eine Arm  des gewaltigen Jostedalsbreen, der Bøyabreen-Gletscher ist in der Nähe der Straße (Rv5). Vom Parkplatz ist er einfach zu erreichen. Und ja. Das Eis ist tatsächlich blau. 

Hinweisschild auf dem Pfad zum Boyabreen
Das blaue Eis. Mit dem Telezoom fotografiert.

Wenn man ältere Bilder vergleicht, sieht man deutlich, dass der Gletscher auf dem Rückzug ist.



Auch wenn der Gletscher eher bescheidene Ausmaße hatte, genossen wir den Anblick sehr.

Auf dem Weg nach Geiranger

Montag, 29. Juli 2024

Norwegentour Teil 3: Von Bergen bis zum Sognefjord

Achtung Kultur!

Von Norheimsund fuhren wir am 30.06.24 weiter nach Bergen. Zunächst zum Edvard Grieg Museum Troldhaugen. Da wir vorher an unserem geplanten Campingplatz vorbei kamen, auf dem wir die nächsten zwei Tage bleiben wollten, machten wir dort einen Stop und sicherten uns schon mal einen Stellplatz.

Für das Museum hatten wir uns schon Wochen vorher Karten gekauft und Plätze im dortigen Konzertsaal gebucht. In dem Konzertsaal werden regelmäßig Stücke des norwegischen Nationalkomponisten aufgeführt. 

Das Museum wurde in der ehemaligen Villa des Komponisten eingerichtet. Zu dem Komplex gehören aber noch mehr Gebäude. Alles ist noch so, wie zu Lebzeiten des großen Musikers. Seine Frau hatte alles so herichten lassen, wie zu seinen Lebzeiten. Nach dem Museumsbsuch hatten wir verstanden, warum Edvard Grieg so bedeutend für die norwegische Musik und Identität ist. Auch das Konzert war sehr schön.

 

Der Konzertsaal

Das Grab der Eheleute Grieg

Die Villa

Sein Arbeitsplatz in einer Hütte am Wasser

Werkstattbesuch

Früher als gedacht beendeten den Kulturteil unseres Norwegentrips und fuhren zum Campingplatz Bratland.

Mittwoch, 10. Juli 2024

Mit dem Camperbulli weiter in Norwegen unterwegs

Mittlerweile haben wir Norwegen schon wieder verlassen und sitzen im ICE von Kiel nach Bielefeld. Leider hat unser Bulli vor einigen Tagen schlapp gemacht. Er wartet jetzt in Stryn auf den Rücktransport. Aber das ist eine andere Geschichte..
Im letzten Post waren wir auf dem Weg zum Campingplatz nach Hjemeland. Das war übrigens am 27. Juni 24. Über den Campingplatz lohnt es sich nicht zu berichten. Er lag halt günstig, aber noch mal würde ich nicht zu diesem CP hin wollen.
Von dort fuhren wir über die Ryfylke-Route weiter über Odda nach Lofthus. Eine tolle Straße, die an einigen tosenden Wasserfällen vorbeikommt, an idyllische gelgenen Orten und sogar durch ein Obstanbaugebiet führt.
 
Der schöne Ort Sand in Norwegen


 

Sonntag, 30. Juni 2024

Unsere ersten Tage in Norwegen

(Aktualisierung vom 13.07.24)

Am 25.06.24 verließen wir mit unserem Bulli die Fähre in Kristiansand und waren in Norwegen (-:

Unser erster Campingplatz war in Lindesnes in der Nähe des Leuchtturmes. Der Leuchtturm Lindesnes Fyr steht am südlichsten Punkt Norwegens.
Auf dem kleinen Campingplat hatten und Freunde einen Platz frei gehalten. Ansonsten wäre es eng geworden, weil wir erst relativ spät dort eingetroffen waren. Schon die Fahrt zum CP war für uns spektakulär. Der erste Eindruck von Norwegen war schon mal sehr gut. Das Bild zeigt die Küste direkt am Campingplatz Lindesnes. Das Wetter war am Dienstag fantastisch. Sonnig und warm.

Felsenküste bei Lillehaven
 
Am nächsten Morgen wollten wir den Leuchtturm besuchen und dann das nächste Ziel ansteuern.
Am Campingplatz war es am Mittwoch sehr warm und sonnig. Am nur ca. 6km entfernten Leuchtturm (Lindesnes Fyr) dann kühl und nebelig. So schnell kann sich das Wetter ändern. Wieder was gelernt.

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