Posts mit dem Label Langeoog werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Langeoog werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 9. April 2026

Bummel durch den Eutiner Schlosspark

Über Ostern waren wir auf einem super schönen Campingplatz am Kellersee. Der See liegt in der Holsteinischen Schweiz. Die sehenswerte Stadt Eutin ist ganz in der Nähe, und wir waren oft dort. Rund um den Marktplatz stehen einige hübsche alte Gebäude, und auch die Gassen in der historischen Altstadt lohnen einen Besuch. Eine große Kirche rundet das Stadtbild ab.
Highlight von Eutin ist aber sicherlich – neben den vielen Wasserflächen – das aus roten Backsteinen errichtete Schloss und der große Schlosspark und der Küchengarten.
Dorthin möchte ich euch mitnehmen. Während eines ausgiebigen Spaziergangs durch den Küchengarten und den Park habe ich mit meiner Olympus Pen-F versucht, die Strukturen in Bildern festzuhalten. Viel Farbe gab es dort noch nicht. Deshalb habe ich den Monochrommodus der Kamera genutzt und quasi vor dem Motiv entschieden, wie ich den Augenblick in Graustufen ablichten wollte.

Im Küchengarten

Dienstag, 17. März 2026

Geirangerfjord; Fährüberfahrt im Trüben

​Geirangerfjord: Eine monochrome Überfahrt (2024)

​Der Geirangerfjord zählt aufgrund seiner steilen Felswände und markanten Wasserfälle zu den meistfotografierten Landschaften Norwegens. Während einer Fährüberfahrt im Jahr 2024 bot sich mir jedoch eine Perspektive abseits der klassischen Postkarten-Idylle.

​An diesem Tag war der Fjord von einer dichten Wolkendecke umschlossen. Einige tiefe Wolken hingen direkt in den Felsformationen und sorgten für markante Kontraste.

Um die besondere Atmosphäre dieses Tages einzufangen, habe ich mich bei der Nachbearbeitung  für eine Schwarz-Weiß-Konvertierung entschieden, um die besondere Stimmung widerzuspiegeln.

Den Geirangerfjord mit der Autofähre zu durchfahren ist übrigens ein sehr beeindruckendes Erlebnis.


Mittwoch, 23. Oktober 2024

Mir ist nach Meer Langeoog

Langeooger Landschaften

Langeoog ist wie alle Ostfriesischen Inseln eine Düneninsel und besteht zum großen Teil aus Sand.
Zum offenen Meer hin schützt ein Dünengürtel die Insel vor den Wassermassen der Nordsee. Zur Wattseite hin gibt es ausgedehnte Salzwiesen. Am Ostende (Osterhook) und am Westende (Flinthörn) dehen sich Sandbänke aus. Jedenfalls bei Ebbe.
Zur Wattseite hin ist die Insel eingedeicht. Oben vom Deich hat man eine schöne Aussicht und ein Spaziergang auf der Deichkrone sollte man nicht verpassen.
Langeoog ist dehnt sich von West nach Ost ca 12 km aus aber relativ schmal. Von Süd nach Nord aber nur zwischen ca. einem und vier Kilometer.
Im Westen gibt es neben dem Ort noch landwirtschaftlich genutze Flächen, bestehend aus Weiden und Wiesen. Einen Inselwald gibt es auch noch. Er wurde nach dem Krieg auf dem ehemaligen Fliegerhorst angepflanzt. Spektakuläre Landschaften sind also nicht vorhanden. Die Landschaft lebt eher durch das besondere Licht und die intensiven Farben und Kontraste. Natürlich auch der  Übergang zwischen Land und Meer machen den besonderen Reiz aus.
 
Invasiv aber schön

 

Sonntag, 13. Oktober 2024

Langeoog - Kurzurlaub auf der Insel fürs Leben

Die Insel fürs Leben

Mit dem Motto wirbt die Insel Langeoog für sich. Wir waren in der letzten Woche nach fünf Jahren mal wieder auf der ruhigen Nordseeinsel. Insgesamt war das nun der 6. Aufenthalt auf der im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer liegenden Insel.
Mittlerweile kennen wir die Insel natürlich ein bisschen und es ist spannend die kleinen Veränderungen im Ort zu beobachten. So wurde ein Teil der Kirchstraße neu gestaltet.
Außerdem gibt es an der Kirchstraße ein Neubauprojekt, um Insulanern eine finanzierbare Möglichkeit zu geben auf der Insel wohnen bleiben zu können. 
Für ältere Menschen wurde ja schon mit dem "Bliev hier" eine entsprechende Möglichkeit geschaffen, damit die älteren Insulaner nicht irgendwann in eine Seniorenheim auf das Festland müssen.
Was ist uns noch so aufgefallen:  Die Teestube am Hafen ist bewirtschaftet. Die Pächter der "Kajüte am Hafen" geben auf. Mal sehen, was aus dem schön gelegenen Restaurant wird.
Das Gebäude der alten Segelschule steht offenbar leer und das umgebende Gelände besteht nur noch aus einer schmucklosen Rasenfläche. Früher betrieb der beliebte Inselführer Arvid Männicke dort eine Segelschule.
Das Panorama-Restaurant "Seekrug" ist seit drei Jahren geschlossen. Corona soll der Grund dafür gewesen sein. Man erzählte uns für 7 Mio. wäre der Laden zu haben. Ein Investor fehlt aber noch.
Die Überfahrt von Bensersiel nach Langeoog erfolgt mit den bekannten Fähren. Das Gepäck muss seit Ende 2019 allerding mit einem extra Frachter rübergebracht werden. Für die Gäste und Gemeinde entstehen dadurch extra Kosten. Messfehler bei der Planung der Containerbrücke sind die Ursache. Außerdem muss man schon bei der Hinfahrt den Rückfahrtermin verbindlich festlegen. Gegen Gebühr ist eine Umbuchung möglich. Die Kurtaxe konnten wir auch schon gleich beim Kauf der Fahrkarte bezahlen. Früher war dazu immer ein Besuch am Rathaus nötig.
Anonsten hat sich seit unserem letzten Besuch aber nicht viel geändert. Heute zeige ich ein paar Bilder, in der die beeindruckende Natur der Insel mal keine Rolle spielt.

Vor dem Atelier am Meer des Künstlers Anselm

Freitag, 18. Oktober 2019

Vögel fotografieren und beobachten auf Langeoog

Die Insel Langeoog

Langeoog gehört zu den ostfriesischen Inseln und liegt vor der deutschen Nordseeküste. Westlich liegt die kleine Insel Baltrum und östlich Spiekeroog.

Langeoog hat eine Fläche von fast 20qkm. Vom Inseldorf im Westen bis zum Ostende sind es etwa 11km. Vom Nordstrand beim Dorf bis zum Hafen sind es etwa 3,5km. Im Westteil konzentrieren sich auch die vom Menschen genutzen Flächen (Dorf, Flugplatz, Hafen, Weiden). Der langgezogene Ostteil besteht hauptsächlich aus Dünen, Strand und den Salzwiesen und natürlich den zwischen Insel und Festland gelegenen Wattgebieten.
Ein großer Tel der Nordseeinsel gehört zum "Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer"

Lachmöwen fliegen auf (300mm, f/4, 1/1250sek., ISO200)

Vögel beobachten und fotografieren

könnt ihr im Herbst auf Langeoog sehr gut. Nicht nur deshalb waren wir im Oktober für eine Woche auf der "Insel für`s Leben". In diesem Beitrag möchte ich meinen Lesern ein paar Tipps zur Vogelbeobachtung und Fotografie geben.


Anreise nach Langeoog

Zunächst muss Langeoog ja erst mal erreicht werden. Dazu gibt es eine Fähre, die nach einem festen Fahrplan unterwegs ist. Die Fahrrinne ist nämlich immer schiffbar und unabhängig von den Gezeiten. In Bensersiel legt sie ab und erreicht nach etwa 35 Minuten den Hafen von Langeoog. Von dort bringt die Inselbahn die Besucher und Pendler in das Dorf. Es handelt sich um eine Personenfähre. Autos gibt es auf der Insel nämlich nicht.
Wir haben noch unserer Fahrräder mit auf die Insel genommen.
 Ach ja. Einen Flugplatz gibt es auch. 

Donnerstag, 26. September 2019

Dünen auf Langeoog

Bald geht es mal wieder für ein paar Tage auf die Nordseeinsel Langeoog.
Zur Einstimmung schaue ich mir schon mal Bilder an. Bilder die ich früher auf Langeoog gemacht habe.

Für den Blog habe ich ein paar Bilder von jungen Dünen ausgesucht.

Dünen auf Langeoog

Samstag, 11. März 2017

Langeoog ::: Am Hafen

Heute zeige ich euch noch einige Bilder von der Insel Langeoog. Diesmal den Inselhafen. Er befindet sich an der Wattseite der Insel. Bei Niedrigwasser fallen große Teile des Hafenbeckens trocken. In dem Hafen macht die Fähre fest, die die Besucher und Pendler aus Bensersiel herüber fährt.
Wenn man die Fähre verlässt kann man in die wartende Bahn steigen und man wird zum Ort gefahren. Das Gepäck wird ebenfalls in den Zug geladen. Erst im Ortsbahnhof kann man dann sein Gepäck bekommen.

Einige Liegeplätze für Boote gibt es dort auch. Aber Ende Februar war dort nur ein privates Boot auszumachen. Es gibt dort einige Gebäude. U.a. zwei Restaurants und die Segelschule. Im Hafenbecken und vom nahen Deich ist ein sehr guter Ort um Watvögel zu beobachten.

Wenn wir dort sind sitzen wir gerne in der "Kajüte" an einem Platz mit Meerblick und genießen ein Kalt- oder Warmgetränk um dann auf Birdwatching-Tour zu gehen. Vergeßt euer Fernglas nicht und die Fotografen benötigen so viel Brennweite wie möglich. Bei Niedrigwasser macht es übrigens wenig Sinn nach Vögeln Ausschau zu halten. Dann verteilen sie sich auf die trocken gefallenen Wattflächen. Am besten geeignet ist die Zeit rund um das Hochwasser (+- Zwei Stunden) Dann konzentrieren sich die Vögel auf die noch wenigen trockenen Wattflächen.

Wir konnten dort auch noch ein paar Ü-Eier finden, die an Land gespült worden sind 😉

Die Bilder sollen euch einen kleinen Überblick über den eher kleinen Hafen bieten.

 Die Bilder habe ich mit einer Olympus OM-D aufgenommen und dabei den Art-Filter "Dramatic Tone" in Farbe drübergelegt. Bei einigen Bildern habe ich die Wolken etwas entrauscht.


Das Fährschiff "Langeoog II" im Fährhafen
Das Fährschiff "Langeoog II" im Fährhafen

Donnerstag, 2. März 2017

Langeoog ::: Kurzurlaub

Am vergangenen Wochenende verbrachten wir ein langes Wochenende auf unserer Lieblingsinsel Langeoog. Das Wetter hatte vom horizontal heranwehenden Starkregen bis zu Sonne und einem spektakulären Sonnenuntergang alles zu bieten.
In vier Tagen inkl. An- und Abreise mussten wir natürlich genau auswählen, was wir unternehmen wollten. Ein Spaziergang zum Flinthörn gehört dazu und auch ein Besuch des Hafens und der "Kajüte". Einem Lokal mit schönem Blick auf den Hafen. Im Hafen und dem angrenzenden Küstenabschnitt konnten wir viele Vögel beobachten. Auch ein langer Spaziergang am Nordstrand ist natürlich Pflicht. Deutlich erkennbar waren die bis zu acht Meter hohen Dünenabrüche.

Genug der Einleitung. Jetzt kommen viele Bilder von Langeoog. Sie entstanden vom 26.02. bis zum 01.03.2017

Meine anderen Posts zu Langeoog findet ihr hier

Langeoog, Lilli Marleen, Anselm
Eine moderne Interpretation der Lilli Marleen vor dem Atelier am Meer

Sonntag, 15. November 2015

Dünenbildung #vom Sandhaufen zur Düne

An vielen Küsten trennen Dünenketten den Strand vom Binnenland. Die Dünen sind sind sehr wichtig für den Küstenschutz. Ohne sie könnte salziges Meerwasser in das dahinterliegende Binnenland fluten.
In den letzten Jahren war ich häufig an der Nord- und Ostsee. An der Nordsee gibt es beispielsweise auf Langeoog und in Zandvoort große Dünengebiete. Aber auch an der Ostsee und sogar weit im Binnenland (z. B. in der Senne) gibt es Dünen.
In diesem Blogpost möchte ich kurz beschreiben wie Dünen entstehen. Alle Bilder entstanden zwischen 2012 und 2015 auf der Nordseeinsel Langeoog.

Montag, 26. Oktober 2015

Naturfotografie#Zugvögel im Wattenmeer

Während der Zugvögeltag vom 10.10.-18.10.2015 war ich auf Langeoog.
In dieser Woche gab es zahlreiche Veranstaltungen zum Thema "Zugvögel". Schwerpunkt natürlich das Geschehen im Wattenmeer. Durch das sehr reichliche Nahrungsangebot in diesem einmaligen Naturparadies rasten dort jährlich 10-12 Millionen Zugvögel. Deshalb hat das Wattenmeer eine große Bedeutung für viele Vogelarten weltweit und ist streng geschützt.
Wir konnten dort den Großen Brachvogel beobachten, Alpenstrandläufer, Steinwälzer, Austernfischer, Sandregenpfeifer, Kiebitze, Möwen, Brandgänse, Ringelgänse, Graugänse, Stockenten, Krickenten, Pfeifenten, Stare, eine Rohrweihe, Eiderenten und einige mehr.
Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite. Es war bewölkt und einigermaßen windig. Zum beobachten der Vögel war das ganz ok. Zum Fotografieren nicht so sehr. Ich hatte zwar ein (leichtes) Stativ dabei, durch den Wind war es aber trotzdem kaum möglich richtig scharfe Fotos hinzubekommen.
Die Fotos haben eher dokumentarischen Wert, aber vielleicht gefallen sie den einen oder anderen Leser dieses Blogs trotzdem.

Austernfischer 

Sonntag, 18. Oktober 2015

Seehunde#auf den Sandbänken im Wattenmeer

Auch in diesem Jahr hat es mich im Oktober wieder nach Langeoog verschlagen.
Langeoog ist eine deutsche Nordseeinsel inmitten des UNESCO-Weltnaturerbes "Wattenmeer". Das Wattenmeer hat weltweite Bedeutung für viele Zugvögel, die es ohne diese Landschaft nicht geben könnte. Weite Teile dieser einzigartigen Landschaft sind durch Nationalparks geschützt.
Ausserdem gibt es im Wattenmeer die Möglichkeit das größte in Deutschland heimische Raubtier in freier Wildbahn zu beobachten: den Seehund.

Durch Jagd wurde ihre Anzahl in der Vergangenheit auf ca 4000 Tiere reduziert Erst in den 1970er Jahren wurde die Jagd auf die Tiere in Deutschland weitgehend untersagt. Auf der Roten Liste Deutschlands gilt der Seehund als gefährdet.
Mittlerweile gibt es wieder etwa 40000 Seehunde im Wattenmeer der Nordsee (Niederlande, Deutschland, Dänemark). Bei einer Zählung im Jahr 2014 wurden etwa 26576 Tiere gezählt. Dazu kommen noch Tiere die nicht gezählt werden konnten, weil sie zum Zählzeitpunkt im Wasser waren.
In diesem Jahr und im vergangenen Jahr gibt es Warnungen sich kranken oder toten Tieren zu nähern. Es gab Totfunde an den Stränden. Die Todesursache ist aber nicht immer geklärt, so das eine Ansteckungsgefahr (Grippevirus) für Menschen und Tiere nicht ausgeschlossen werden kann.
Hunde müssen im Nationalpark ohnehin angeleint sein. Nicht nur zum Schutz der Hunde, sondern vielmehr um die wild lebenden Tiere vor den Hunden zu schützen. Schon die bloße Anwesenheit eines Hundes kann den Bruterfolg seltener Vögel zunichte machen. Ich habe aber auch schon von Vorfällen gehört, wo Seehunde von Hunden getötet worden sind.

Schon während eines Langeoog-Aufenthaltes im jahre 2012 konnte ich von einem Schiff aus schöne Aufnahmen von Seehunden (und einer Kegelrobbe) machen. Damals ging die Fahrt zu den Seehundbänken beim Osterhook.
In diesem Jahr nahmen wir an einer Beobachtungsfahrt zu den Seehundbänken im Baltrumer Watt teil. An die Schiffe haben sich die Tiere gewöhnt, so dass sie entspannt bleiben. Nur lautes sprechen und rufen der Menschen an Bord kann die Wildtiere beunruhigen und sollte vermieden werden.

Ein paar Hinweise zur Fototechnik:
Der Himmel war bewölkt, so dass Licht etwas knapp war. Als Objektiv habe ich das nicht sonderlich lichtstarke m.ZUIKO 75-300 dabei. Am langen Ende hat es eine größte Blende von 6.7. Das hatte zur Folge, dass ich die ISO bis 800 hochgesetzt habe. Die Verschlusszeiten lagen bei den gezeigten Bildern zwischen 1/200 bis 1/400 Sekunde. An Bord eines Schiffes vibriert eigentlich ständig der Rumpf durch die Motoren, so dass die genannten Verschlusszeiten sehr knapp von mir bemessen waren. So richtig scharfe Fotos sind mir jedenfalls nicht gelungen. Die 300mm Brennweite (600mm an Kleinbild) reichen aus, um gute Aufnahmen zu bekommen. Einen Beschnitt der Bilder sollte man aber in Kauf nehmen. Lichtstärke ist durch nichts zu ersetzten.
Hier also eine Paar Bilder von Seehunden auf im Watt vor Baltrum. Die technische Qualität der Bilder ist sicher noch steigerungsfähig..

Die Sandbank. Das Festland ist viel weiter entfernt als es aussieht.

Donnerstag, 15. August 2013

Strandhafer

Der Strandhafer festigt den Strand und die Dünen. Ohne die Pflanze sähen die deutschen Nordseeinseln wahrscheinlich völlig anders aus.




Donnerstag, 25. Oktober 2012

Langeooger Impressionen

Ferien auf Langeoog sind ein Erlebnis. Die Insel ist zwar nicht besonders groß. Weil sie aber mitten im Nationalpark Wattenmeer liegt, gibt es eine Menge Natur zu sehen, hören und zu erfahren. Die beiden  Enden der Insel sind ein besonderes Highlight. Eine Führung kann ich sehr empfehlen.
Das Watt fällt zwei mal täglich trocken. Ein Spaziergang über die trockene Fläche bietet immer wieder einen neuen, spannenden Anblick.

Autos gibt es dort nicht. Herrlich, wenn mal mal ein paar Tage kaum Mototengeräusche hört. Das Ausleihen eines Fahrrades ist fast Pflicht. Ohne hat man doch eine Menge zu laufen. Es stehen aber auch Kutschen bereit (Wer es sich leisten kann...) Die Inselbahn pendelt zwischen dem Ort und dem Hafen.
Vorsicht! Fahrräder und Elektrofahrzeuge  sind sehr leise. Also gut aufpassen, bevor man über die Straße geht.

Im Ort gibt es genügend Läden um den täglichen Bedarf einzukaufen (relativ teuer) und natürlich Restaurants, Andenkenläden und Shops mit Outdoorkleidung etc. Trotzdem ist das Dorf sehr übersichtlich.

Schön ist auch eine Nachbau der wichtigsten Bauten aus Legosteinen - unbedingt ansehen! 

Wer dort hauptsächlich fotografieren möchte findet dort über Makro, Landschaft, Vögel und Seehunden (viel Brennweite) eine Menge Motive. Am Strand kann schon mal eine Menge Sand in der Luft sein. Bei Wind ist ein stabiles Stativ nötig. Mein Stativ war jedenfalls nicht stabil genug..
Meine Kamera (Olympus E-30) hat (bis jetzt zumindest) den Sand und den Regen gut überstanden. Meine Objektive (Zuiko 50-200 und 12-60) sind gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Ein Blasebalg zum entfernen von Sand ist dringend zu empfehlen. Licht ist dort meistens ausreichend vorhanden. Nicht vergessen die Belichtungskorrektur zu nutzten!

Distel mit gelber Blüte

Elektrofahrzeuge transportieren Güter

Irgendwann ist das eine Düne

Die Inselbahne steht am Hafenbahnhof

Strandkörbe gibt es auf Langeoog natürlich auch

Ein Kutter, gefolgt von Möwen

Das Lale Andersen Denkmal. Im Hintergrund der Wasserturm

Muschelschalensammeln am Strand macht Spaß

Möwen sind immer ein gutes Modell

Blick von einer Düne ins Dorf

Aussichtsplattform am Osterhook

Salzwiese

Am Strand treibt eine Menge an (-;

Man kann erahnen wie groß der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist

Blick zur Jugendherberge

Langeoog-Blick über das Große Schlopp

Einen schönen Blick über die Insel hat man von der Melkhörndüne.

Hier ein Vergleich zischen einem Bild OoC und Entwicklung aus einem RAW mit RawTherapee.

RAW

OoC = Jpeg aus der Kamera



Sonntag, 21. Oktober 2012

Seehunde am Osterhook

Bei Langeoog in der Nordsee kann man vom Schiff aus Seehunde beobachten und mit ein bisschen Glück auch Kegelrobben.
Das Osterhook ist das Ostende der Insel
Langeoog. Auf der vorgelagerten Sandbank ruhen
sich die Seehunde von der Jagd aus. Es gibt auch eine Beobachtungsmöglichkeit von Land aus. Allerdings sind die Tiere nur mit dem dort montierten Fernrohr gut zu erkennen.
Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich nun Seehunde oder Kegelrobben fotografiert hatte und habe bei der Seehundstation Norddeich um Hilfe gebeten und prompt eine Antwort bekommen. Vielen Dank dafür.

Die Schifffahrt zu der Seehundbank haben wir auf Langeoog gebucht.
Bei der ersten Fahrt konnten wir leider keine Seehunde sehen. Anscheinend wurden sie kurz vorher von einem anderen Schiff verscheucht.
Glückerlicherweise hatten wir aber irrtümlich zwei Fahrten gebucht.

Fotografiert habe ich mit meiner Olympus E-30 mit dem Zuiko 50-200 (alt) und dem Telekonverter EC-14. Das ergibt eine Brennweite von max. 283mm (566@KB) mit einer größten Blende f/4.9. Das Wetter war sonnig, so dass ich den ISO-Wert nicht allzu hoch drehen musste. Viel weniger Brennweite sollte es aber auch nicht sein. Die Bilder sind schon gecroppt.
Überrascht war ich, dass der Autofokus zusammen mit dem Telekonverter immer noch relativ zügig ist.

Aus dem RAW-Dateien kann man auch noch einige Details "rauskitzeln".

Bis auf das erste Foto sind alle Out of Cam, nur verkleinert und nachgeschärft

Bei dem rötlichen Tier handelt es sich wahrscheinlich um eine Kegelrobbe. Die beiden anderen sind Seehunde.

Die Tiere "huxen" ins Meer

Im Gegensatz zu Kegelrobben haben Seehunde einen runderen Kopf

Die Bewegungsweise an Land nennt man "huxen"

Erstaunlich, dass die Tiere in dieser Lage nicht umkippen

Die Entfernung zum Festland ist weiter als es auf dem Bild aussieht.



Sonntag, 14. Oktober 2012

Langeoog

Langeoog - Wasserturm

Blog-Archiv