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Donnerstag, 2. März 2023

Wanderung von Berlebeck zu den Externsteinen und zurück

Wanderung von Berlebeck zu den Externsteinen und zurück

Am Sonntag waren wie nach längerer Zeit mal wieder im schönen Teutoburger Wald unterwegs.
 
Die Wanderung hatte ich auf komoot gefunden und mit der passenden App haben wir dann navigiert. Das hatte prima funktioniert.
Bei komoot nennt sich die Wanderung:  "Externsteine – Spot mit schöner Spiegelung Runde von Berlebeck"
 
Der Streckenverlauf

 
 
Startpunkt war der Parkplatz der Adlerwarte in Berlebeck. Von dort führte uns der Weg zunächst steil bergauf zur Ruine Falkenburg. Belohnt wurden wir nach dem anstrengenden Anstieg mit einem herrlichen Blick über das Lipperland. Immerhin liegt die Höhenburg auf ca. 372m Höhe. Für den Teutoburger Wald ist das schon eine ansehnliche Höhe.

Montag, 27. September 2021

Sylt ::: Das Morsum Kliff

Urlaub auf Sylt...

...hatten wir auch schon im vergangenen Jahr gemacht und es hatte uns gut gefallen. Weil wir uns wegen Corona noch nicht wieder ins Ausland getraut haben, verbrachten wir auch in diesem Jahr unseren Sommerurlaub auf der schönen Nordseeinsel.
Mit dem VW T5 "Bulli" ging es mit dem Autozug nach Westerland. Der Camping Westerland ist von der Autozugverladestation schnell erreicht und wir blieben von Ende August bis Anfang September auf dem gut belegten Dünencampingplatz. Den Stellplatz hatten wir schon Monate vorher reserviert.

Auf Sylt haben wir uns hauptsächlich mit dem E-Bike fortbewegt. Es gibt aber auch am Campingplatz eine Bushaltestelle, die im 20 Minuten-Takt bedient wird. Bis nach Westerland sind es mit dem Rad keine 10 Minuten und auch zu Fuß ist die Strecke gut zu bewältigen. 
 
Das rostrote Morsum Kliff auf Sylt
Das rostrote Morsum Kliff

 
 

Sonntag, 17. Januar 2021

Nebel und Schnee im Teutoburger Wald

Vom Hermannsdenkmal über den Dreiflussstein zum Bielstein und zurück

...ist unsere Lieblingswanderung im Teutoburger Wald. Zumindest einmal im Jahr gehen wir die Strecke. Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Hermannsdenkmal. Das ist zwar ein touristischer Hotspot, aber insgesamt treffen wir auf der Strecke eher wenig Menschen.
Am vergangenen Sonntag waren wir dort unterwegs. Es lag Schnee und es war nebelig.
Nur zum Schluss war am Hermannsdenkmal der Himmel zu sehen.

Nebel und Schnee

sind die Zutaten für Landschaftfotos, die Strukturen betonen. Durch die geringe Sichtweite wird der unruhige Hintergrund ausgeblendet. Gerade im Wald ein Vorteil.
 
In der Nachbearbeitung habe ich den Kontrast dann wieder etwas angehoben, um die Strukturen zu betonen. Die nebelige Stimmung ist aber hoffentlich erhalten geblieben.











Am Aufstieg zum Hermannsdenkmal verzog sich der Nebel



Das Hermannsdenkmal - Das bekannteste Bauwerk in Lippe
Das Hermannsdenkmal - Das bekannteste Bauwerk in Lippe

Hier gibt es noch mehr Beiträge aus dem Blogarchiv

Dienstag, 26. November 2019

Herbst im Teutoburger Wald

Vom Herrmann zum Bielstein

gingen wir am Sonntag. Eine unserer Lieblingswanderungen vom Hermannsdenkmal zum Bielstein und zurück. 1-2 mal im Jahr sind wir dort unterwegs. Hier findet ihr die Beschreibung des Weges: klick!

Hier sind einige Bilder die unterwegs entstanden sind:

Das Hermannsdenkmal
Das Hermannsdenkmal

Freitag, 7. Dezember 2018

Lipperland ::: Nebel am Velmerstot

 Nebel im Eggegebirge

Ende November unternahm ich eine Wanderung durch das Silberbachtal (hier Bilder von 2015) hinauf zur Velmerstot und wieder zurück zum Waldparkplatz nach Leopoldstal.
Die Luft war feucht und die Luft war diesig. Oben auf dem Gipfel des Eggegebirges konnte ich kaum 50 Meter weit sehen.
Den Eggeturm habe ich gerade noch so gefunden, aber nicht den Gipfel der Preußischen Velmertot. Richtig; es heißt "die Velmerstot" nicht "der".


Eggeturm Velmerstot
Eggeturm im Nebel

Zwei Gipfel im Eggegebirge

Die Velmerstot ist die höchste Erhebung des Eggegebirges in Ostwestfalen-Lippe.
Es gibt die etwas höhere Preußische Velmerstot (468m) in Ostwestfalen und die benachbarte Lippische Velmerstot in Lippe (441m).
Das Gipfelplateu ist nur karg bewachsen. Es diente lange Zeit als Viehweide.

Dienstag, 22. Mai 2018

Waldfotografie ::: Bärlauchblüte im Hainich

Weiße Blütenteppiche imNationalpark Hainich

Vor knapp 10 Tagen war ich mit ein paar Freunden auf einer Wanderung durch den Hainich. Der Hainich ist ein großer Buchenwald in Thüringen und seit 1997 ein Nationalpark und auch UNESCO Welterbe.

Blütenteppich im Hainich
Blütenteppich im Hainich


Wie so oft hat die militärische Nutzung dafür gesorgt, dass sich der Buchenwald fast ungestört entwickeln konnte und ein Sekundärurwald hat sich gebildet.

Startpunkt am Baumwipfelpfad Thiemsburg


Unsere Wanderung begann und endete am Baumwipfelpfad nahe der Thiemsburg und führte uns ca 25 km durch den Wald.
Die Strecke war relativ flach und die Wege gut ausgebaut.

Aussichtsturm am Baumwipfelpfad
Aussichtsturm am Baumwipfelpfad

Besonders beeindruckend waren die Bärlauchblüten, die den Waldboden großflächig bedeckten. Auch für Nase ein besonderes Erlebnis.
Wer noch nie eine Bärlauchblüte erlebt hat, sollte sich das für den kommenden Frühling mal vornehmen; optisch und olfaktorisch ein Erlebnis..

Olympus OM-D EM 10 und Panaleica 15/1.7

begleiteten mich auf der Wanderung. Eine kompakte Kombination, die bei Wanderungen das Gepäck kaum belastet, aber eine tolle Bildqualität liefert.

Nationalparkzentrum am Baunkronenpfad
Nationalparkzentrum am Baunkronenpfad

Bärlauch im Hainich Buchenwald
Bärlauch soweit man schauen kann

Donnerstag, 1. März 2018

Der "Brocken" im Weserbergland ::: der Köterberg

Nun wohne ich schon seit einigen Jahren im Landkreis Lippe und war noch nie auf der höchsten Erhebung des Lipperlandes; dem Köterberg.
Der Berg ist knapp 500m hoch und befindet sich im östlichsten Zipfel Nordrhein-Westfalens.
Der Gipfel gehört zu Lippe, aber der Kreis Höxter und auch Niedersachsen grenzen unmittelbar an der Gipfelregion.
Am vergangenen Sonntag hatte ich Zeit und das die Wälder immer noch gesperrt waren machte ich mich auf den Weg zum Gipfel. Oben ist ein großer Parkplatz, der im Sommer ein beliebter Treffplatz von Motorradfahrern ist.
Am Sonntag war es kalt und sonnig und oben waren nur wenige Menschen.
Schönes Fotowetter und ich blieb den Nachmittag über bis zum Sonnenuntergang dort oben.


Das Köterberghaus auf dem Köterberg
Das Köterberghaus auf dem Köterberg

Die Bilder entstanden mit der Olympus OM-D E-M 1 und den beiden Pro Objektiven m.Zuiko 12-40/2.8 und 40-150/2.8.
Bei fast allen Bildern kam das Stativ zum Einsatz. Ein Grauverlaufsfilter (hier eine Kaufberatung) und ein Polfilter hatte ich ebenfalls dabei. Ein paar Belichtungsreihen habe ich auch gemacht und hinterher per HDR-Programm verrechnet.

Winter auf dem Köterberg
Abendstimmung

Montag, 19. Februar 2018

Winterwanderung ::: Schmallenberg im Sauerland

Bei uns im Lipperland ist es zwar winterlich kalt, aber der Schnee ist schon lange wieder geschmolzen.
Also fuhren wir gestern ins Sauerland, um noch etwas vom "richtigen" Winter mitzubekommen.
Da noch viele Wälder aufgrund des Orkans Friederieke gesperrt sind war es gar nicht so einfach herauszufinden, wo denn überhaupt eine Wanderung möglich ist.
Eine Hotline -ich weiß nicht mehr welche- hat mich dann auf folgende Internetseite hingewiesen: https://www.wald-und-holz.nrw.de/
Dort haben wir dann die nötigen Informationen über die aktuellen Begehungsverbote der Forste in NRW gefunden.
So haben wir dann die Tour bei Schmallenberg ausgesucht. Ausführliche Infos zur Tour findet ihr bei "outdooractive".
Hier im Blog zeige ich nur ein paar Bilder. Nach der kurzen Wanderung sind wir dann noch nach Winterberg gefahren. nach der Einsamkeit rund um Schmallenberg war Winterberg dann doch voll von Menschen.

Sauerland winter schnee schmallenberg
Kurz nach dem Startpunkt am Sportplatz

Montag, 4. Dezember 2017

In den Alpen ::: Winterliche Bilder aus dem Vinschgau

Auf meiner Homepage könnt ihr eine neue Bilderserie ansehen.
Im Oktober 2016 stapften wir durch den Schnee am Watles. Ein Berg in Südtirol.
Hier gehts nach michaelnuebel.de

Bergwelt in Südtirol

Samstag, 19. August 2017

Der Hasselbach bei Detmold

Das Hasselbachtal bei Hiddesen in Lippe

Der Hasselbach ist ein Nebenfluss der Werre und nur 6,5 km lang. Er befindet sich in Ostwestfalen-Lippe unweit des bekannten Hermannsdenkmal.
Die ersten Kilometer fließt er durch das Naturschutzgebiet Donoperteich-Hiddeser-Bent. Dabei durchfließt der Bach drei kleine Seen.
Das Gebiet ist als Ausflugsziel sehr beliebt. Zahlreiche Wege laden zu einem entspannenden Spaziergang ein.
Der Bachbett ist tief eingeschnitten, was den Hasselbach besonders reizvoll macht.

Der Hasselbach bei Detmold
Der Hasselbach

Einsamer Pfad am Bach

Die Bilder entstanden vor etwa 3 Wochen zwischen dem Donoperteich und dem Hasselbachstausee. Obwohl der Besucherdruck gerade am Wochenende relativ hoch ist traf ich am Pfad direkt am Bach auf wenig Menschen. Die meisten Besucher nutzen den geschotterten Weg oberhalb des engen Tals.


Fotografieren ohne Stativ mit Panaleica 15/1.7

Das Wetter war jetzt eher nicht so zur Waldfotografie geeignet. Es war einigermaßen sonnig und dadurch war die Beleuchtung eher suboptimal.
(Hier gehts zum Artikel über gutes Fotowetter im Wald!)
Alle Bilder entstanden mit meiner Olympus OM-D E-M10 und dem Panasonic Leica 15/1.7.
Umgerechnet auf Kleinbild entspricht der Bildwinkel dem eines 30mm Objektives. 
Das Panaleica würde ich wählen, wenn ich mich auf eine Festbrennweite festlegen müsste. Es hat ein sehr präzise Schärfe und tolle Mikrokontraste.
Durch die Naheinstellgrenze von 20cm kann man nah ans Motiv.
Dank der hohen Lichtstärke benötigt man wenig Licht. In Kombination mit dem exzellenten Bildstabi der Olympus und dem etwas kleineren Sensor (im Vergleich zum Kleinbildformat, APS-C und Co.) der MFT-Kameras und der daraus resultierenden höheren Schärfentiefe kann ich oft auf ein Stativ verzichten.
Ein echtes Spitzenobjektiv. Einzig der kräftige Verzeichnung trübt das positive Bild. Das lässt sich aber bei Bedarf im RAW-Konverter korrigieren.
Einen guten Testbericht findet ihr hier.

Der Hasselbach bei Detmold

Montag, 24. Juli 2017

Abschluss in Folkestone

Letzte Station: Folkestone


Unsere letzte Station in England war Folkestone. Die Nachbarstadt von Dover bietet sich für eine letzte Übernachtung in England an. Bis zur Fähre nach Dover ist es nicht weit.

 
Hafen von Folkestone
Trockengefallene Fischerboote

Campingplatz am Meer


Der Campingplatz liegt in einem Gebiet namens "The Warren". Zwischen den steilen Kreidefelsen und dem Sandstrand wachsen Büsche und das Land ist zerklüftet. Die Zufahrt zur Campside ist steil und schmal, aber mit dem Campingbus gut zu erreichen. Auch große Wohnmobile standen auf dem Platz.
Der Strand war nicht weit von unserem "Pitch" (Stellplatz) entfernt. Bei Flut trennten uns eigentlich nur 20 Höhenmeter von der Brandung.
Entsprechend laut war es in der Nacht.
Wir waren schon gegen 13 Uhr am Platz und hatten noch viel Zeit.
nach Folkestone führt ein schöner Weg am Strand entlang und durch Buschland.
Nach ca 40 Minuten waren wir in der Stadt und es hat sich wirklich gelohnt.

Montag, 10. Juli 2017

Am Land`s End in Cornwall

Der westlichste Punkt Englands

Der landschaftliche Höhepunkt unserer Südengland/Cornwall Tour mit dem VW California war die Wanderung am Land`s End. Land`s ist der westlichste Punkt Englands. Entsprechend beliebt ist die Landzunge bei den Touristen.
Ein Hotel und mehrere andere touristische Einrichtungen wurden dort erbaut.
Viele Reisebusse machen dort Station.
Trotzdem lohnt sich ein Besuch. Die rauhe Küstenlandschaft zog uns schnell in ihren Bann.

Küste bei Sennen Cove

Rauhe Küste und Brandungswellen

Teilweise sind die zerklüfteten Klippen bis zu 60 Meter hoch. Zahlreiche Klippen und Felsen ragen aus dem Meer. Die Brandungswellen erzeugen weiße Wellenverläufe auf dem Wasser und an den Klippen brechen die Wellen und die Gischt spritzt hoch
Natürlich erzeugen die Wellen auch eine entsprechende Geräuschkulisse. Die müsst ihr euch beim betrachten der Bilder vorstellen.
Sogar ein Wrack liegt unten an den Felsen.

Wanderung entlang der Klippen

Wir fuhren mit dem Linienbus vom Campingplatz nach Sennen Cove. Dort schauten wir uns kurz die Fischerboote an und wanderten dann zum Land`s End. Zahlreiche Pfade weisen den Weg und natürlich waren auch viele andere Menschen unterwegs. Es ist aber Platz genug da.
Die Sonne brannte vom Himmel, aber der frische Küstenwind kühlte uns ausreichend ab.
Die Landspitze ist relativ flott erreicht. Erst wenige Kilometer hinter ihr wird es einsamer und wir trafen nur noch wenig Menschen.
Die Hitze forderte aber doch ihren Tribut und so entschlossen wir uns irgendwann kehrt zu machen und wanderten zurück nach Land`s End und fuhren von dort mit dem Bus zurück zum Campingplatz.

Sennen Cove Cornwall
Imbiss in Sennen Cove. Cornische Pastete sollte man probieren

Ein kleiner lebendiger Hafen in Sennen Cove Cornwall
Ein kleiner lebendiger Hafen in Sennen Cove

Sennen Cove
Blick zurück nach Sennen Cove

Dienstag, 4. Juli 2017

The Dodman Point in Cornwall

 Wanderung zum Dodman Point

 Heute zeige ich euch ein paar Bilder, die bei unserer Wanderung zum Dodman Point enstanden sind.
Vom Campingplatz California Cross fuhren wir zum hübschen Küstenort Gorran Haven um dort zu parken. Von dort führt die Wanderung zum Dodman Point, fast immer entlang der Küste mit schönen Ausblicken und wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Einzelheiten zur Wanderung findet ihr hier. Orientiert haben wir uns aber am Wanderführer "Cornwall" aus dem Conrad Stein Verlag (Amazon-Link). Und zwar die Wanderung Nr. 28.

Hemmick Beach Cornwall beach dodman
Hemmmick Beach

 Beschwerliche Anfahrt nach Gorran Haven

 Spannend war die Fahrt durch das schöne Mevagissey mit dem Camper nach Gorran Haven. Mit dem VW-Bus sind die schmalen Gassen noch so einnigermaßen zu bewältigen. Mit einem großen Wohnmobil stelle ich es mir fast unmöglich vor. Auch den Parkplatz in Gorran Haven haben wir zuerst nicht gefunden, weil das Navi die Koordinaten nicht in der nötigen Genauigkeit akzeptierte. Wer dem Navi das planen von Routen ohne Einschränkungen überlässt (wie wir) sollte bedenken, dass die Straßen oft sehr eng sind. Das betrifft besonders die Orte unten an der Küste.

 Hoch über dem Meer und am Strand

 Der Dodman Point ist der höchste Punkt an der cornischen Südküste. Ist man erst mal dort, befindet man sich 114m über dem Meer. Verfehlen kann man das Head nicht. Ein großes Steinkreuz wurde dort 1896 aufgestellt.
Aber auch Sandstrände liegen am Weg. Ein paar Höhenmeter mussten wir also schon überwinden. Wir wanderten bei sonnigem Wetter. Ideales Fotolicht herrschte sicherlich nicht, aber zum Wandern war es toll. Am Meer herrscht immer eine kühlende Brise. Dadurch unterschätzte ich aber auch die Kraft der Sonne.

 Diesmal gibt es 25 Bilder. Viel Spaß damit und vielleicht erlebt der ein oder andere die Gegend mal live!


Zu Anfang ist die Wanderung unspektakulär

Hemmick Beach Gorran Haven Dodman Point Cornwall
Aber nach wenigen Kilometern beginnt der Genuss-Hemmick Beach

Donnerstag, 29. Juni 2017

Die Kreidefelsen von Beachy Head in Südengland

 An der Südküste Englands

"Beachy Head" werden die Kreidefelsen an der Südküste Englands genannt. Mit 162m über dem Meeresspiegel die höchsten in Großbritannien.
Die Stadt Eastbourne ist nur wenige Kilometer entfernt. Von dort kann man mit einem Bus zu den Felsen fahren. Natürlich gibt es auch Parkplätze dort.

Beachy Head Kreidefelsen England
Beachy Head


Spaziergang entlang der Felsen

Eine Wanderungen an den Felsen entlang ist beeindruckend. Auf dem Weg sieht man ein paar kleine Denkmäler und auch einige Kreuze. Bis zu 80 Menschen stürzen sich jährlich dort in den Tod. Deshalb sind immer Seelsorger vor Ort.
Vom Parkplatz am Pub bis zum alten Leuchtturm "Belle Tout Lighthouse" sind es etwas 2km. Man geht über Gras und es gebt genug Platz.

Zwei Leuchttürme

Es gibt gleich zwei Leuchttürme. Einmal das "Belle Tout Lighthouse" von 1831 der oben auf den Klippen steht (heute in Privatbesitz) und den neueren Turm von 1902, der sich vor den Felsen im Meer befindet

Beachy Head Pub

Als wir am 12.Juni dort waren blies zunächst der Wind heftig, aber auch die Sonne schien, so dass es ziemlich angenehm war. Nach dem Weg zu alten Leuchtturm und zurück zum Parkplatz beim Beachy Head Pub kehrten wir dort ein. Von der Außenterrasse hatten wir eine schöne Aussicht.
Das Visitors Center befindet sich nebenan.

Die Bilder

Bilder gibt es natürlich auch. Für eine größere Ansicht, bitte auf ein Bild klicken (wie immer im Blog).

Beachy Head Eastborne England Kreidefelsen
Blick nach Eastbourne

Montag, 17. April 2017

Wandern ::: Auf dem Urwaldsteig am Edersee

Über Ostern waren wir am Edersee auf der Halbinsel Scheid. Der Urwaldsteig führt in der Nähe vorbei, so dass wir einige Kilometer auf dem Steig unterwegs waren. Zwar nicht viel, aber die bizarr gewachsenen Bäume und der schöne Blick auf den Edersee machen Lust auch irgendwann mal mehr dieses schönen Weges zu erwandern. Mehr Infos zum Wanderweg findet ihr hier.

Und hier ein paar Eindrücke in Bildern.


Dienstag, 17. Januar 2017

Wistinghauser Senne # Schottische Hochlandrinder

Die Senne ist eine Landschaft in Ostwestfalen-Lippe. Grob erstreckt sie sich zwischen Paderborn, Detmold, Bielefeld und Gütersloh. Im nördlichen Teil südlich der kleinen Stadt Oerlinghausen befindet sich die Wistinghauser Senne. Das Gebiet ist Teil des Naturschutzgroßprojektes "Senne und Teutoburger Wald". 
Die Naturschutzgroßprojekte dienen dazu national bedeutsame Landschaften langfristig zu schützen.
Im Rahmen des Projektes werden in der Wistinghauser Senne Exmoor-Ponys und Schottische Hochlandrinder in riesigen Koppeln gehalten. Die halbwilden Tiere sind ganzjährig draußen und sollen den Wald offen halten. Ziel ist es eine parkartige Landschaft zu schaffen, aus Magerrasen, Heiden und lichten, eichenreichen Wäldern.
Die Koppeln sind insgesamt etwa 200 Hektar groß und viele können begangen werden. Die Wistighauser Senne ist von einem Netz breiter Wege durchzogen.

Nadelbäume sind noch die vorherrschende Baumart. Viele wurden schon abgesägt. Teilweise sieht das natürlich nicht so schön aus, wenn in einem Gebiet viele Baumstümpfe aus dem Boden ragen. Aber es dient dem Naturschutz.
Wenn man das Gebiet erkunden möchte kann der Flugplatz Oerlinghausen als Ausgangspunkt dienen.

Soviel zur Erklärung. Ich bin relativ oft in der Gegend unterwegs, so auch am vergangenen Sonntag. Nicht immer bekomme ich die Tiere zu Gesicht. Das Gebiet ist halt relativ groß und nicht auf allen Koppeln ist der Zutritt gestattet. Die Tiere benötigen natürlich auch Ruhezonen, wo kein Mensch sie stört. Der Waldanteil ist auch relativ hoch, so dass die Tiere zwischen den Bäumen nicht leicht zu entdecken sind. Mit etwas Glück befindet sie eine Herde aber auch direkt auf dem Weg und man kann sehr nahe herangehen. Zumindest die Rinder haben wenig Scheu. Mit ihren riesigen Hörnern sind sie auch sehr respekteinflößend. Auf Hinweistafeln wird geraten immer einen Sicherheitsabstand von 15 oder 20 Metern einzuhalten. Auf den Wegen ist das allerdings nicht immer möglich. Aber ich umgehe die Tiere in einem großen Bogen.
Am Sonntag hatten wir jedenfalls das Glück nach langer Zeit mal wieder Schottische Hochland aus unmittelbarer Nähe erleben zu dürfen. Es waren bestimmt so 10 Tiere, die auf einem Weg standen und auch im umliegenden Wald. Ein großer Bulle stand mitten auf dem Weg und beobachtete die paar Menschlein ringsherum. Am Sonntag waren relativ viele Spaziergänger unterwegs. Etwas mulmig wurde mir schon als der Bulle langsam auf mich zutrottete. Da ist es besser auszuweichen als stehen zu bleiben.
Wenn die Rinder mal muhen oder besser brüllen ist das auch sehr eindrucksvoll.

Die Bilder habe ich mit meiner Olympus OM-D E-M10 gemacht. Als Objektive ist das hervorragende m.ZUIKO 12-40/f2.8 und das sehr kompakte Panasonic 12-35/f4-5.6 zum Einsatz gekommen. Der Autofokus des kleinen Panas findet nicht immer ein Ziel. Wahrscheinlich harmonisiert das Objektiv nicht besonders gut mit der Kamera. Bei meinen anderen Panasonic Objektiven funktioniert der Autofokus perfekt.

Schottische Hochlandrinder in der Senne

Montag, 22. August 2016

Unterwegs in Lengerich # der alte Friedhof

Am Sonntag waren wir in Lengerich wandern. Dort gibt es einen schönen Rundwanderweg mit dem Namen "Teutoschleife Canyonblick". Eine genaue Beschreibung findet ihr bei outdooractive.
Die Wanderung kann ich sehr empfehlen. Start und Ziel sind bei der Friedhofskapelle der Anstalt "Bethesda" in Lengerich. Die Anstalt "Bethesda" wurde 1864 als Provinzialirrenanstalt eröffnet. Mehr zur Geschichte findet ihr hier.
Kapelle und Friedhof werden nicht mehr genutzt. Der ehemalige Friedhof ist frei zugänglich soweit ich das beurteilen kann. Die Kapelle laut Aushang nur an Sonn- und Feiertagen. Auf dem Friedhof wurden für einige Zeit  verstorbene Patienten und wohl auch Mitarbeiter die auf dem Klinikgelände wohnten bestattet. Bis in die 1970er Jahre wurde der Friedhof genutzt.
Danach verfielen Friedhof und Kapelle. Mittlerweile wurde die Kapelle renoviert.
Auf dem Friedhof wächst viel Gras. Noch ein paar wenige Grabsteine ragen hervor. Der breite Hauptweg führt über das Areal zur Kapelle und Tor. Laubbäume spenden Schatten.
Nahe der Kapelle sind noch einige Gräber erhalten. In der Kapelle sind ein paar Kerzen und eine Bank und Stühle, sowie ein kleiner Altar. Durch ein paar farbige Fenster fällt das Tageslicht.
Wir fanden die ganze Anlage ganz reizvoll und haben zum Abschluss der Wanderung dort noch einige Zeit verbracht.

Friedhof und Friedhofskapelle der Anstalt „Bethesda“
Hauptweg des Friedhofs

Sonntag, 7. August 2016

Makrofotografie # Schmetterlinge

Heute war schönes Wetter und damit eine ideale Gelegenehit für eine Wanderung. Aus dem sehr empfehlenswerten Wanderbuch "Lippe zu Fuß erleben" haben wir uns heute Tour Nummer 3 ausgesucht: "NaturzeitReise" - Waldgeschichte erwandern im Schwalenberger Wald. Die Wanderung und die  passende GPX Datei gibt es hier. Die Datei habe ich selbst erstellt. Kleine Abweichungen von der Beschreibung aus dem Buch sind möglich.
Die Wanderung führt auf über 400 Meter auf ein Hochplateau; dem Mörth.

Auf dieser Hochfläche flogen heute Unmengen von Schmetterlingen am Wegesrand. So viele Schmetterlinge habe ich schon lange nicht mehr gesehen (-:
Das war echt klasse. Auch Libellen waren viele zu sehen. ganz oben auf 430 Metern wurde ein Artenschutzteich angelegt in dem Kammmolche leben. Die haben wir aber nicht gesehen. Dafür viele Libellen.

Anstatt Bilder der Landschaft (die ist jetzt nicht ganz so spannend) zeige ich euch Bilder der Schmetterlinge die am Wegesrand rumflogen. ich konnte sozusagen im Vorbeigehen ein paar schöne Schmetterlingsbilder aufnehmen.
Die Bilder entstanden mit der Olympus OM-D EM-10 und dem m.ZUIKO 12-40-/2.8. Das Objektiv ist eines der besten mikroFourThirds Objektive.

Alle Bilder sind JPG's aus der Kamera. Ich habe sie nur beschnitten, verkleinert und nachgeschärft.

Tagpfauenauge (Aglais io)
Unverwechselbar ist das Tagpfauenauge. Die "Augen" sollen Fressfeinde abschrecken.
 Tagpfauenauge (Aglais io)

Montag, 30. Mai 2016

Unterwegs # Beelitz-Heilstätten

Die Beelitzer Heilstätten sind ein Ort mit dem morbiden Charme des Verfallenen.
Auf einem großen Gebiet findet der Besucher zahlreiche Gebäude die vor über 100 Jahren erbaut wurden und nun langsam verfallen. Nur sehr wenige Gebäude werden noch genutzt und wurden restauriert.
Die Ruinen lassen erahnen wie prächtig die schloßartigen Gebäude einst waren.
Heute sind die Gebäude mit Zäunen umgeben um den Zutritt unbefugter Menschen zu verhindern. Zu groß ist die Gefahr in einem der baufälligen Gebäude zu verunglücken.
Die Heilstätten wurden erbaut um dort an Tuberkolose erkrankten zu helfen. Zwischen 1898 und 1930 entstand in Beelitz bei Berlin ein riesiger Krankenhauskomplex.
Während der Weltkriege wurden dort auch Soldaten gepflegt. Im 2. Weltkrieg wurden viele Gebäude beschädigt. Nach 1945 war das Gelände Speergebiet und diente den Sowjets als Militärhospital.
Heute verfallen die Gebäude immer weiter. Es fehlt den Eigentümern an den nötigen Mitteln um den Verfall zu stoppen. Nur für wenige Bauten haben sich Investoren gefunden.
Besichtigungen einiger weniger Gebäude sind möglich.
Seit 2015 gibt es einen Baumkronenpfad. Der ermöglicht Einblicke von oben.

Wir waren im April dort und sind den Baumkronenpfad gegangen. Für eine Besichtigung der Innenräume hat die Zeit leider nicht gereicht.
Die Bilder sollen einen Eindruck erwecken und natürlich Lust machen diesen Ort selber einmal aufzusuchen. Farblich habe ich die Aufnahmen etwas verfremdet.

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Samstag, 21. Mai 2016

Unterwegs # Werder (Havel)

Werder (Havel) liegt -wie der Name vermuten läßt- an der Havel in Brandenburg. Das Stadtgebiet ist von zahlreichen Seen umgeben. Daher auch der Name Werder (vom Wasser umflossen). Bekannt ist das Baumblütenfest im Frühling, das viele Besucher anzieht.
Die Altstadt liegt auf einer Insel in der Havel, die man bequem über eine Brücke erreicht.
Der ausgeschilderter Inselrundweg bietet eine gute Gelegenheit die Stadt zu erkunden. Aufpassen, sollte man an der Stelle, wo man die Wahl hat durch die Schrebergärten zu gehen oder das Gelände des Segelverein bzw. Anlegestelle. Bei den Freizeitkapitänen reagiert so mancher Wichtigtuer doch sehr unhöflich auf verirrte Spaziergänger.

Hier nun ein paar Bilder die ein Eindruck von dem schönen Städtchen vermitteln sollen.




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