Dienstag, 17. Januar 2017

Wistinghauser Senne # Schottische Hochlandrinder

Die Senne ist eine Landschaft in Ostwestfalen-Lippe. Grob erstreckt sie sich zwischen Paderborn, Detmold, Bielefeld und Gütersloh. Im nördlichen Teil südlich der kleinen Stadt Oerlinghausen befindet sich die Wistinghauser Senne. Das Gebiet ist Teil des Naturschutzgroßprojektes "Senne und Teutoburger Wald". 
Die Naturschutzgroßprojekte dienen dazu national bedeutsame Landschaften langfristig zu schützen.
Im Rahmen des Projektes werden in der Wistinghauser Senne Exmoor-Ponys und Schottische Hochlandrinder in riesigen Koppeln gehalten. Die halbwilden Tiere sind ganzjährig draußen und sollen den Wald offen halten. Ziel ist es eine parkartige Landschaft zu schaffen, aus Magerrasen, Heiden und lichten, eichenreichen Wäldern.
Die Koppeln sind insgesamt etwa 200 Hektar groß und viele können begangen werden. Die Wistighauser Senne ist von einem Netz breiter Wege durchzogen.

Nadelbäume sind noch die vorherrschende Baumart. Viele wurden schon abgesägt. Teilweise sieht das natürlich nicht so schön aus, wenn in einem Gebiet viele Baumstümpfe aus dem Boden ragen. Aber es dient dem Naturschutz.
Wenn man das Gebiet erkunden möchte kann der Flugplatz Oerlinghausen als Ausgangspunkt dienen.

Soviel zur Erklärung. Ich bin relativ oft in der Gegend unterwegs, so auch am vergangenen Sonntag. Nicht immer bekomme ich die Tiere zu Gesicht. Das Gebiet ist halt relativ groß und nicht auf allen Koppeln ist der Zutritt gestattet. Die Tiere benötigen natürlich auch Ruhezonen, wo kein Mensch sie stört. Der Waldanteil ist auch relativ hoch, so dass die Tiere zwischen den Bäumen nicht leicht zu entdecken sind. Mit etwas Glück befindet sie eine Herde aber auch direkt auf dem Weg und man kann sehr nahe herangehen. Zumindest die Rinder haben wenig Scheu. Mit ihren riesigen Hörnern sind sie auch sehr respekteinflößend. Auf Hinweistafeln wird geraten immer einen Sicherheitsabstand von 15 oder 20 Metern einzuhalten. Auf den Wegen ist das allerdings nicht immer möglich. Aber ich umgehe die Tiere in einem großen Bogen.
Am Sonntag hatten wir jedenfalls das Glück nach langer Zeit mal wieder Schottische Hochland aus unmittelbarer Nähe erleben zu dürfen. Es waren bestimmt so 10 Tiere, die auf einem Weg standen und auch im umliegenden Wald. Ein großer Bulle stand mitten auf dem Weg und beobachtete die paar Menschlein ringsherum. Am Sonntag waren relativ viele Spaziergänger unterwegs. Etwas mulmig wurde mir schon als der Bulle langsam auf mich zutrottete. Da ist es besser auszuweichen als stehen zu bleiben.
Wenn die Rinder mal muhen oder besser brüllen ist das auch sehr eindrucksvoll.

Die Bilder habe ich mit meiner Olympus OM-D E-M10 gemacht. Als Objektive ist das hervorragende m.ZUIKO 12-40/f2.8 und das sehr kompakte Panasonic 12-35/f4-5.6 zum Einsatz gekommen. Der Autofokus des kleinen Panas findet nicht immer ein Ziel. Wahrscheinlich harmonisiert das Objektiv nicht besonders gut mit der Kamera. Bei meinen anderen Panasonic Objektiven funktioniert der Autofokus perfekt.

Schottische Hochlandrinder in der Senne



Schottische Hochlandrinder in der Senne


Schottische Hochlandrinder in der Senne


Schottische Hochlandrinder in der Senne


Schottische Hochlandrinder in der Senne



Schottische Hochlandrinder in der Senne



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