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Freitag, 24. Juli 2026

Kabelvåg – Das historische Herz der Lofoten

 Besuch in Kabelvåg

Anfang Juni machten wir während unserer Fahrt durch Lofoten auch einen Stop in Kabelvåg.
Wir verbrachten zwei Nächte auf einem Campingplatz in der Nähe der kleinen Stadt.

Nachdem wir die Nächte vorher eher auf Campingplätzen mit nicht so großzügigen Sanitäranlagen verbracht hatten, kam uns dieser CP vor, wie der reine Luxus. Ebene Stellplätze und großzügige Sanitäranlagen. Ein größerer See war bequem zu Fuß erreichbar. Bis in die Stadt war es allerdings zu Fuß zu weit. Deshalb fuhren wir mit unseren Camper in die Stadt.

Am Tag vorher besuchten wir übrigens die Hauptstadt der Lofoten: Svolvær.

Die Stadt hat zwar Geschäfte und eine hübsche Umgebung, hat uns aber nicht gerade begeistert. Aber zumindest ein Foto möchte ich zeigen:


Svolvær: von Wasser und Bergen umgeben

Nun aber etwas zu Kabelvåg:

Das älteste Fischerdorf der Lofoten versprüht eine wunderbar nostalgische Gemütlichkeit: Bunte Holzhäuser säumen das Meeresufer, während im Hintergrund imposante Felsformationen emporragen. Hier, wo der Kabeljaufang einst den Grundstein für den Wohlstand der Region legte, trifft nordische Geschichte auf eine entspannte Künstlerszene. Ein absoluter Blickfang ist die imposante Lofoten-Kathedrale (Lofotkatedralen) – eine riesige Holzkirche, die stolz über dem Ort wacht. 

Samstag, 27. Juni 2026

Saltstraumen - Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Der stärkste Gezeitenstrom der Welt

Auf unserer Rückreise von Lofoten nach Süden stießen wir während unserer Recherche zum nächsten Campingplatz in der Nähe von Bodø auf eine faszinierende Information über den Saltstraumen.  Dieser liegt in der Nähe der Stadt, wo auch die Fähre aus Moskenes anlegt, die Lofoten mit dem Festland verbindet. Der Saltstraumen ist ein starker Gezeitenstrom, der entsteht, wenn bei Flut sich die Wassermassen zwischen zwei Fjorden durch eine Meerenge zwängen müssen. Von einer Brücke aus kann man die Verwirbelungen, Wellen und Strudel gut beobachten.  In der Nähe gibt es sogar einen Campingplatz.


Die Brücke über die Meerenge. Von dort hatten wir einen super Blick auf den Gezeitenstrom



Am 8. Juni 2026 fuhren wir vom Fähranleger in Bodø zum Saltstraumen.  Die mächtigsten Strudel entstehen bei Flut, und wir hatten online den idealen Zeitpunkt für unseren Besuch herausgesucht.  Praktischerweise fiel dieser genau mit unserer geplanten Überquerung der Brücke zu unserem Campingplatz zusammen. Wir parkten unseren Camper in der Nähe der Brücke und konnten so von oben die wilden Wasser beobachten. Die Wasseroberfläche veränderte ihr Aussehen im Sekundentakt.  Viele Möwen nutzten den Strom zur Jagd, was ein beeindruckendes Spektakel bot. Wenn ihr auch mal in der Nähe seid ist der Saltstraumen sicher einen Abstecher wert. 

Und Elche sind dort übrigens auch unterwegs. Wir konnten jedenfalls am Abend welche direkt vor dem Campingplatz beobachten.


Freitag, 19. Juni 2026

Unterwegs in Schweden und Norwegen

Drei Wochen Skandinavien im Kastenwagen – was für eine Reise! 🚐🌲 Von Schweden ging's rauf nach Norwegen, zu den Vesterålen und Lofoten und wieder zurück. Eine Tour voller Abwechslung, atemberaubender Landschaften, tierischer Begegnungen und unvergesslicher Eindrücke. 🤩 Heute gibt's schon mal einen kleinen Vorgeschmack mit ein paar frisch bearbeiteten Bildern. Haltet die Augen offen, hier im Blog wird es bald noch mehr zu sehen geben! 📸

Sonntag, 10. Mai 2026

Hoch in die Luft

Neue Perspektiven

Nun bin ich auch unter die Fernpiloten gegangen und habe mir eine Drohne gekauft. Weil mir die Fotografie wichtig ist, habe ich mich für die DJI Mini 5 Pro entschieden. Das Fluggerät wiegt unter 250 Gramm. Deshalb kann ich mit der Drohne ohne große Einschränkungen fliegen. Wichtig ist natürlich die Kamera. Ihr Sensor hat die stattliche Größe von einem Zoll. Ist schon toll, was mittlerweile technisch so möglich ist. Schade nur, dass die ganzen Innovationen, was die Fotografie angeht, aus Asien kommen und die Europäer nur die Luxusnische (Leica, Hasselblad) besetzen.
 
Eine Luftaufnahme die Äcker und Rapsfelder zeigt.
Blick über Heipke

 
 
Meine ersten Versuche 
zeige ich euch in diesem Blog. Nun ja, nicht ganz die ersten Versuche. Bevor ich mir die Mini 5 Pro zugelegt habe, probierte ich mit der DJI Neo, ob die Fliegererei und Luffotografie etwas für mich ist. Nach nur wenigen Flügen war ich überzeugt und kaufte die DJI Mini 5 Pro.
Das Steuern einer Drohne ist schnell zu erlernen. Und auch das Fotografieren ist nicht weiter schwierig. Jedenfalls, wenn schon einige Erfahrung in der "normalen" Fotografie vorhanden ist. Hier zeige ich euch nun meine ersten Bilder, bei denen ich nicht nur getestet habe, sondern schon ernsthaft vor hatte, zeigenswerte Bilder anzufertigen. Es zeigt die Gegend in der Nähe unseres Hauses bei Leopoldshöhe. Die Landschaft ist eigentlich umspektakulär, aber von oben sieht es dann doch so ganz anders aus, wie vom Boden aus.
 
Hinweis: Natürlich habe ich mir nicht einfach eine Drohne gekauft und habe sie gestartet. Vorher habe ich mich natürlich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt!
 

Donnerstag, 9. April 2026

Bummel durch den Eutiner Schlosspark

Über Ostern waren wir auf einem super schönen Campingplatz am Kellersee. Der See liegt in der Holsteinischen Schweiz. Die sehenswerte Stadt Eutin ist ganz in der Nähe, und wir waren oft dort. Rund um den Marktplatz stehen einige hübsche alte Gebäude, und auch die Gassen in der historischen Altstadt lohnen einen Besuch. Eine große Kirche rundet das Stadtbild ab.
Highlight von Eutin ist aber sicherlich – neben den vielen Wasserflächen – das aus roten Backsteinen errichtete Schloss und der große Schlosspark und der Küchengarten.
Dorthin möchte ich euch mitnehmen. Während eines ausgiebigen Spaziergangs durch den Küchengarten und den Park habe ich mit meiner Olympus Pen-F versucht, die Strukturen in Bildern festzuhalten. Viel Farbe gab es dort noch nicht. Deshalb habe ich den Monochrommodus der Kamera genutzt und quasi vor dem Motiv entschieden, wie ich den Augenblick in Graustufen ablichten wollte.

Im Küchengarten

Dienstag, 17. März 2026

Geirangerfjord; Fährüberfahrt im Trüben

​Geirangerfjord: Eine monochrome Überfahrt (2024)

​Der Geirangerfjord zählt aufgrund seiner steilen Felswände und markanten Wasserfälle zu den meistfotografierten Landschaften Norwegens. Während einer Fährüberfahrt im Jahr 2024 bot sich mir jedoch eine Perspektive abseits der klassischen Postkarten-Idylle.

​An diesem Tag war der Fjord von einer dichten Wolkendecke umschlossen. Einige tiefe Wolken hingen direkt in den Felsformationen und sorgten für markante Kontraste.

Um die besondere Atmosphäre dieses Tages einzufangen, habe ich mich bei der Nachbearbeitung  für eine Schwarz-Weiß-Konvertierung entschieden, um die besondere Stimmung widerzuspiegeln.

Den Geirangerfjord mit der Autofähre zu durchfahren ist übrigens ein sehr beeindruckendes Erlebnis.


Sonntag, 8. Februar 2026

Winter Tristesse

 Heute zeigte sich der Winter bei uns von seiner eintönigen Seite. Die Temperatur knapp über den Gefrierpunkt. Nur noch wenige Schneereste auf den Äckern. Aber durch den Wind trotzdem saukalt. Der Himmel grau in grau. Dazu dann die eh schon relativ langweilige Agrarlandschaft.

Eine gute Gelegenheit diese Stimmung mit der Olympus Pen-F einzufangen. Für so ein kleines Projekt ist die Kamera gemacht. Vor Ort mit den intuitiven Einstellungsmöglichkeiten, die farblose Stimmung einfangen. Ohne nachträgliche Bearbeitung.

Sonntag, 11. Januar 2026

Nun ist der Winter da

 Während das Wintertief Elli nur ein Stück weiter nördlich ordentlich Wirbel macht, hat sich auch unser Ostwestfalen-Lippe in ein stilles, frostiges Gewand gehüllt. Gestern hat es mich gepackt: Bewaffnet mit meiner OM-D und dem Telezoom bin ich hinaus in den klirrenden Ostwind gezogen, um die Magie der kleinen, winterlichen Details einzufangen. 
Den perfekten Bildlook hatte ich schon im Kopf (und in der Kamera) parat. Es war ein Spiel gegen die Kälte – nach jedem Klick auf den Auslöser gab es nur eine Mission: die klammen Finger schnell wieder im warmen Handschuh vergraben.

 
 

Montag, 5. Januar 2026

Unser Wintermärchen in Duhnen

Weißer Strand und weites Meer: Unser Wintermärchen in Duhnen.

Moin zusammen!

Habt ihr die ersten Januartage auch so genossen? Wir haben uns für einen spontanen Kurztrip entschieden und unseren Camper auf einem Campingplatz in Duhnen geparkt. Was wir dort erlebt haben, war alles andere als der typische graue Nordsee-Winter – es war ein echtes Wintermärchen!
 
  

Stellt euch das mal vor: Ihr kommt über den Deich und statt dem gewohnten Sandgelb erwartet euch eine strahlend weiße Decke. Der gesamte Strand von Duhnen war komplett schneebedeckt! Ich bin ja schon oft an der Küste gewesen, aber Schnee direkt am Nordseestrand? Das war für mich eine absolute Premiere.

Das eigentliche Spektakel spielte sich aber über dem Wasser ab. Während wir dick eingepackt durch den weichen Schnee stapften, konnten wir über der offenen Nordsee gigantische Wolkenformationen beobachten. Das waren nicht einfach nur Wolken – man konnte förmlich sehen, wie sich die nächsten Schneefronten über dem Meer zusammenbrauten.


 

 Langlauf statt Wattwandern?


Und jetzt kommt das Beste: Wir dachten erst, wir sehen nicht richtig, aber tatsächlich zog eine Skilangläuferin seelenruhig ihre Bahnen – mitten auf dem Strand! Wo sonst im Sommer die Strandkörbe stehen und im Schlick gewandert wird, hieß es diesmal: Ski heil! Ein Anblick, den ich so schnell sicher nicht vergessen werde. Die Sportlerin aber auch nicht. Endlich konnte sie einen Punkt auf ihrer ToDo-Liste abhaken. Sie hat sich voll gefreut als sie uns das erzählte. 
 

 
 Hier sind noch ein paar Impressionen vom verschneiten Nordseestrand. Echt ein Anblick der für mich wahrscheinlich einmalig bleiben wird.
Die Bilder habe ich mit dem Smartphone gemacht und nicht weiter bearbeitet. Der Horizont ist bei dem ein oder anderen Bild bestimmt schief...

Dienstag, 25. November 2025

Boote in der Bucht von Erquy


Während unseres Urlaubs in der Bretagne besuchten wir auch Erquy, einen hübschen Ort am Meer. In der Bucht lagen zahlreiche kleine Segelyachten vor Anker oder im Sand, wenn Ebbe war. Ich finde, die Motive wirken in Schwarz-Weiß am besten.



 

 

Montag, 20. Oktober 2025

Am Pointe de Penhir

Entlang der Steilküste 

In meinem letzten Beitrag habe ich einige Bilder vom Schiffsfriedhof in Camaret-sur-Mer auf der Halbinsel Crozon, ganz im Westen Frankreichs, präsentiert. Aber auch die bezaubernde Landschaft rund um den Fischerort ist wahrhaft spektakulär. Da wir nur zwei Tage vor Ort waren, konnten wir leider nur einen kleinen Teil erkunden. Besonders sehenswert und eine Reise wert ist die Pointe de Penhir, manchmal auch Pen-Hir geschrieben. Das felsige Kap beeindruckt durch seine steile, zerklüftete Felsküste. Sehr nachdenklich stimmten mich die alten Bunkeranlagen aus der Zeit der deutschen Besatzung. Um dem opferreichen Widerstand gegen die Besatzung zu gedenken, gibt es ein monumentales Steinkreuz und ein Museum. Es ist ein großes Glück, dass wir mittlerweile friedlich zusammenleben. Die Bilder entstanden am frühen Nachmittag bei eher ungünstigen Lichtverhältnissen, aber sie vermitteln sicherlich einen Eindruck von der felsigen Küste. Am nächsten Tag waren wir bei besserem Licht dort, wovon ich vielleicht später mehr berichten werde.

Samstag, 24. Mai 2025

Noch mehr schwarzweiß

 Der Schwarzweißvirus

hat mich in letzter Zeit erwischt. Seit ich die Olympus PEN-F habe, macht es mir sehr viel Freude in schwarzweiß zu fotografieren. Das Besondere an der schmucken Kamera ist die Möglichkeit, direkt vor Ort auf sehr intuitive Weise verschiedene Looks zu kreieren. Also nicht erst später am PC in der "Post". Das "Creative Dial" auf der Vorderseite macht es möglich. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit verschiede Farblooks zu erschaffen. Direkt vor Ort. So wie es im Moment der Aufnahme aus meiner Sicht sein soll. Toll.
 

 So ein bisschen ist es wie mit der Malerei; einige Maler mit klassischer Ausbildung haben früher Skizzem vom Motiv gemacht und das Gemälde entstand später im Atelier.Und gab es Künstler die direkt vor Ort ihre Eindrücke auf der Leinwand festhielten. Monet ist so ein Maler.
Ein bisschen ist es mit der PEN-F auch so...

Freitag, 9. Mai 2025

Tulpen auf dem Noordoostpolder

Dem Meer abgetrotzt

wurde der Noordoostpolder im Jahre 1942. Bei einem Polder handelt es sich also um ein Stück Land, das früher mal vom Meer bedeckt war. Deshalb ist das Land absolut flach. Kein Gebäude ist älter als ca. 85 Jahre und die Straßen sind schnurgerade. Das kling jetzt nicht gerade nach schönen Orten und spektakulärer Landschaft. Trotzdem waren wir in der letzten Woche für einige Tage dort.
Der Grund waren die Tulpen. Sehr viele Tulpen. Der Polder ist das größte Anbaugebiet für Tulpen in den Niederlanden.
Gestartet sind wir mit unserer Tour letzten Woche in Ostfriesland. Wir wollten aber auch noch ein paar tage in die Niederlande, weil wir Land und Leute dort sehr mögen. Bei der Suche nach einem Ziel stießen wir im Internet auf das Tulpenfestival auf dem Polder. 
 
 

 

 Camping Het Bosbad in Emmeloord

 
Da unser Aufenthalt auch noch auf den 1. Mai fiel, war es gar nicht so einfach einen Stellplatz auf einem Campingplatz zu finden. Schließlich fanden wir einen Platz auf einem Campingplatz im Hauptort des Polders in Emmeloord. "Het Bosbad". Der Platz liegt am Ortsrand. Er ist nicht groß und die Sanitäranlagen sind sehr einfach, aber sauber und gepflegt.
Das Betreiberpaar ist unglaublich hilfsbereit und bemüht. Durch die zentrale Lage in der Poldermitte eignet sich der Ort gut als Ausgangspunkt für Radtouren. Der Ort Emmeloord hat ca. 27.000 Einwohner. Dort gibt es zahlreiche Supermärkte und weitere Einkaufsmöglichkeiten in der Fußgängerzone. Sehenswert ist die kleine Stadt aber nicht.
 

 

Enttäuschung

Schon bei der Ankunft auf dem Campingplatz erzählte uns die Inhaberin des Platzes aber, dass es kaum noch Tulpenfelder gab. Die meisten Felder wären schon gemäht. Das bestätigte sich dann auch auf unsere ersten Radtour. Keine leuchtenden Tulpenfelder sondern nur Äcker und bestenfalls noch ein paar übriggebliebene einzelne Tulpenblüten. Wir fanden nur noch ein Feld mit weißen Tulpen. Das war zwar wunderschön, aber nicht das, was wir erwartet hatten. Etwas entschädigte uns die Stadt Urk. Das Ziel der Tour. Eine schöne, alte Stadt, die an den Polder grenzt und früher mal auf einer Insel lag.
 
Das erste Tulpenfeld. Zwar riesig, aber eben nur das eine.

 

Donnerstag, 24. April 2025

Fehmarn

 Ostern verbrachten wir auf der Insel Fehmarn.

 Mit unserem Camper standen wir auf dem Campingplatz Miramar. Der CP liegt nicht weit entfernt von der Fehmarnsundbrücke. Vom Strand hatten wir die Brücke gut im Blick und am Strand entlang ist das Bauwerk zu Fuß schnell erreichbar. 
 
Die Fehmarnsundbrücke verbindet die Insel mit dem Festland.
Die Fehmarnsundbrücke. Von der Brück aus hat man eine prima Aussicht.

 
In den zwei Tagen hatten wir natürlich nicht die Möglichkeit die Ostseeinsel ausgiebig zu erkunden. Aber für einen ersten Eindruck hat es gereicht. Uns hat es gut gefallen. Mit dem Rad kamen wir gut voran, die Hauptstadt Burg bietet die übliche touristische Infrastruktur, die Küste ist oft relativ naturbelassen und die Dörfer nett anzusehen.
Heute zeige ich eine paar Bilder, die ich mit der Olympus PEN-F im Monochrom-Modus aufgenommen habe. Außer das Bild der Brücke oben. Das ist ein (nicht besonders gutes) Panorama, das mein RAW-Konverter fabriziert hat und das ich in sw bearbeitet habe.
 

Dienstag, 1. April 2025

Farblos

Schwarzweißfotografie

ist eine Genre der Fotografie mit dem ich mich bisher kaum befasst habe. Also aktiv als Fotograf.
Betrachten tue ich monochrome Bilder natürlich schon. Der eine oder andere Bildband ist auch in meiner Fotobuchsammlung.
Jedenfalls habe ich mir vorgenommen ab und zu mal in "mono" zu fotografieren. Die folgendeen Bilder habe ich Sonntag bei Regenwetter aufgenommen und gestern bei sonnigen Frühlingswetter.
 

Samstag, 25. Januar 2025

Neuharlingersiel - Unterwegs an einem nebeligen Tag

 Neuahrlingersiel im Nebel

konnten wir letzten Sonntag erleben. Nachdem die nacht kalt und dunstig war hofften wir auf ein bisschen Sonne am Sonntag. Daraus wurde leider nichts. Es blieb den ganzen Tag kalt und neblig. Aber auch dieses Wetter hat eine ganz besondere Atmospähre.
 
 
Die beiden kennt jeder Besucher von Neuharlingersiel

 
Wir spazierten einmal durch den kleinen Nordseeort. Natürlich schauten wir uns ausgiebig den alten Hafen an und die bunten Fischkutter. Dann am Siel- und Schöpfwerk entlang zum Sielhof. Der Hof ist von einem Park umgeben. Ein Rundweg führt von dort über eine Brücke wieder in den Ort zum malerischen Hafen. Die Nordsee bzw. das Watt war wegen des Nebels nur schemenhaft zu erkennen. Nach den Geräuschen zu urteilen, waren aber zahlreiceh Vögel unterwegs. Ab und zu konnten wir auch mal Gänse und zahlreiche Steinwälzer entdecken.
 
Auch wenn das wetter nicht so war, wie erwartet hatten wir ein schönes und vor allem entspannendes Wochenende in Neuharlingersiel. Den dortigen Campingplatz können wir übrigens empfehlen.

Freitag, 9. August 2024

Norwegen Teil 4, Vom Camper zum Hotelgast

Bis ans Ende und zurück

Das blaue Eis des Gletschers

war unser nächstes Ziel, nachdem wir den sehr schön gelegenen Campingplatz Kjornes Camping am Sognefjord verlassen hatten. Unser Tagesziel für diesen Tag (der 03.Juli 24) war Geiranger am weltberühmten Geirangerfjord gelegen. Für den 04.07. hatten wir online ein Überfahrt mit der Fähre nach Hellesylt gebucht. Kostet für ein Auto bis 6m und zwei Personen 1095 NOK.
Auf dem Weg nach Geiranger wollten wir uns zum ersten Mal in unserem Leben einen Gletscher ansehen. War das Eis wirklich blau? Eine Arm  des gewaltigen Jostedalsbreen, der Bøyabreen-Gletscher ist in der Nähe der Straße (Rv5). Vom Parkplatz ist er einfach zu erreichen. Und ja. Das Eis ist tatsächlich blau. 

Hinweisschild auf dem Pfad zum Boyabreen
Das blaue Eis. Mit dem Telezoom fotografiert.

Wenn man ältere Bilder vergleicht, sieht man deutlich, dass der Gletscher auf dem Rückzug ist.



Auch wenn der Gletscher eher bescheidene Ausmaße hatte, genossen wir den Anblick sehr.

Auf dem Weg nach Geiranger

Sonntag, 30. Juni 2024

Unsere ersten Tage in Norwegen

(Aktualisierung vom 13.07.24)

Am 25.06.24 verließen wir mit unserem Bulli die Fähre in Kristiansand und waren in Norwegen (-:

Unser erster Campingplatz war in Lindesnes in der Nähe des Leuchtturmes. Der Leuchtturm Lindesnes Fyr steht am südlichsten Punkt Norwegens.
Auf dem kleinen Campingplat hatten und Freunde einen Platz frei gehalten. Ansonsten wäre es eng geworden, weil wir erst relativ spät dort eingetroffen waren. Schon die Fahrt zum CP war für uns spektakulär. Der erste Eindruck von Norwegen war schon mal sehr gut. Das Bild zeigt die Küste direkt am Campingplatz Lindesnes. Das Wetter war am Dienstag fantastisch. Sonnig und warm.

Felsenküste bei Lillehaven
 
Am nächsten Morgen wollten wir den Leuchtturm besuchen und dann das nächste Ziel ansteuern.
Am Campingplatz war es am Mittwoch sehr warm und sonnig. Am nur ca. 6km entfernten Leuchtturm (Lindesnes Fyr) dann kühl und nebelig. So schnell kann sich das Wetter ändern. Wieder was gelernt.

Sonntag, 24. März 2024

Frühlingswald ::: Wenn die Natur langsam erwacht

Der Wald bei Oerlinghausen

Vergangenen Sonntag war ich mit  Fotokamera und einem Makroobjektiv in einem Waldstück bei Oerlinghausen auf Motivsuche

In den letzten Monaten habe ich meine Motive fast nur im heimischen Garten oder Tabletopstudio fotografiert. Aber nun möchte ich wieder mehr im Wald unterwegs sein und dort (nicht nur) Makromotive sichen und finden. Am Sonntag war ich ein kleinen Waldstück in der Nähe vom Flugplatz in Oerlinghausen unterwegs. Am Flugplatz gibt es gute Parkmöglichkeiten und bis in den Wald ist es nur ein Katzensprung.
Ich war in dem Gebiet zwischen Stukenbroker Weg und den Rosenteichen unterwegs. Im Gegensatz zur Wistinghauser Senne sind dort kaum Menschen unterwegs.
 
Der Ast hat einen Bart.

 
 
Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich kaum Motive entdeckte. Aber nachdem ich meinen Blick neu "kalibriert" hatte, konnte ich viele Motive finden. "Achtsamkeit" ist hier das Stichwort.
Kameratechnisch hatte ich meine Olympus OM-D E-M 1 Mk II und das OM-System m.zuiko
ED 90mm/f3.5 Macro dabei. Hier kannst du meinen ersten Eindruck über das "Supermakro" nachlesen.
Vergleichbar ist die Brennweite von 90mm an MFT mit 180mm an Kleinbild. Also schon ganz schön telelastig. In der Makrofotografie für mich eine sehr schöne Brennweite. Für nicht Nahbereichsbilder eher eine Herausforderung. Im Gegensatz zu früheren Zeiten nehme ich aber auf eine Fototour meistens nur noch ein Objektiv mit. Das führt dann dazu, dass ich versuchen muss mit dem Objektiv auch Motive außerhalb der "Wohlfühlzone" der Linse auf den Sensor zu bannen. Das führt dann wiederum zu für mich ungewohnten Bildern.

Jetzt aber viel Freude mit meinen Bildern.


Zwei Zunderschwämme

Leben auf der Baumrinde

Frühlingszauber in Weiß

Schwebfliege im Paradies

Tanz der Blüten

Überbleibsel aus dem Vorjahr

Blüten im Schattenreich

Zum Dahinschmelzen

Da geht noch was..

Nadelbaum immmer noch im Winterschlaf

Frühlingserwachen

Es grünt im Waldteich

Tausendundein Pilz

Mooszauber am Bach

Zitronenfalter sind früh im Jahr aktiv

Birken spiegeln sich im Rosenteich

Überlebenskünstler


 

Mittwoch, 17. Januar 2024

Nebel und Schnee verzaubern den Wald

Am vergangenen Sonntag waren wir im Teutoburger Wald und der Senne unterwegs. Genauer dort wo der Sand der Senne auf das Gestein des Teutoburger Waldes trifft bei Oerlinghausen. In der Gegend wird versucht -im Rahmen eines Naturschutzgroßprojektes- die nichtnatürlichen Nadelwaldmonokulturen in einen lichten Laubwald zu wandeln. In meinem Blog habe ich schon viele Bilder von der dortigen Sennelandschaft und den angrenzenden Teutoburger Waldes gezeigt. Dort trifft der Sand der Senne oft deutlich sichtbar auf das Gestein des Mittelgebirges.
Um den lichten Laubwald zu sichern, werden auf großen Koppeln Exmoor-Ponys, Highlandrinder und auch Ziegen gehalten. Die Koppeln sind für Besucher zugänglich. Das ist der Grund, dass auf den Bildern immer mal wieder Zäune zu sehen sind. Das Projekt wird auf einer gut gemachten Seite vorgestellt. Hier gehts dorthin.
Die Wistinghauser Senne -so heißt dieser Teil der Senne- ist für alle Naturinteressierten eine Empfehlung. Für alle anderen auch, denn eine Begegnung mit  freilaufenden Rindern und Ponys (manchmal auch Ziegen) ist ein schönes Erlebnis.
Nun aber die Bilder vom Sonntag. Ich habe sie mit meinem Smartphone im RAW-Modus gemacht. Die Bilder habe ich dann auf dem Tablet mit einer App bearbeitet.


IUnd zum Abschluss dann doch noch ein Exmoor-Pony

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