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Sonntag, 18. Januar 2026

Vögel im Paderquellgebiet in Paderborn

 Vögel im Paderborner Paderquellgebiet

Heute habe ich das Paderquellgebiet in der Paderborner Innenstadt besucht. Im Winter sind dort verschiedene Wasservögel anzutreffen. Die Paderquellen führen reichlich Wasser, und die Paderquellflüsse weisen bereits an ihrem Ursprung eine beträchtliche Breite auf. Das Wasser ist klar und sauber. Das Ufer bietet dem Eisvogel diverse Ansitzmöglichkeiten; auch die Mauern, die die Quellen umgeben, werden hierfür genutzt. Die Eisvögel zeigen sich gegenüber den zahlreichen Fotografen weitgehend unbeeindruckt. Es hat sich etabliert, dass die Besucher auf den Wegen entlang einer Flussseite verweilen, während die Vögel auf den gegenüberliegenden Ästen sitzen, teilweise nur 4-5 Meter entfernt. Auch Wasseramseln sind in Paderborn zu beobachten, wobei ich heute lediglich ein Exemplar gesichtet habe.



Für Eisvögel besteht in den Wintermonaten nahezu eine Sichtungsgarantie, sofern man um ihre Präsenz weiß. Andernfalls können sie trotz ihres auffälligen blauen Gefieders leicht übersehen werden.
Die Vögel hab ich mit meiner OM-System OM-1 und dem M.Zuiko 150-600 fotografiert. Die Reichweite vom Objektiv macht fast formatfüllende Bilder von den kleinen Vögeln möglich. Das Objektiv liefert detailreiche Bilder. Es hapert aber etwas am Mikrokontrast. Irgendwas ist halt immer...

Montag, 20. Oktober 2025

Am Pointe de Penhir

Entlang der Steilküste 

In meinem letzten Beitrag habe ich einige Bilder vom Schiffsfriedhof in Camaret-sur-Mer auf der Halbinsel Crozon, ganz im Westen Frankreichs, präsentiert. Aber auch die bezaubernde Landschaft rund um den Fischerort ist wahrhaft spektakulär. Da wir nur zwei Tage vor Ort waren, konnten wir leider nur einen kleinen Teil erkunden. Besonders sehenswert und eine Reise wert ist die Pointe de Penhir, manchmal auch Pen-Hir geschrieben. Das felsige Kap beeindruckt durch seine steile, zerklüftete Felsküste. Sehr nachdenklich stimmten mich die alten Bunkeranlagen aus der Zeit der deutschen Besatzung. Um dem opferreichen Widerstand gegen die Besatzung zu gedenken, gibt es ein monumentales Steinkreuz und ein Museum. Es ist ein großes Glück, dass wir mittlerweile friedlich zusammenleben. Die Bilder entstanden am frühen Nachmittag bei eher ungünstigen Lichtverhältnissen, aber sie vermitteln sicherlich einen Eindruck von der felsigen Küste. Am nächsten Tag waren wir bei besserem Licht dort, wovon ich vielleicht später mehr berichten werde.

Freitag, 9. Mai 2025

Tulpen auf dem Noordoostpolder

Dem Meer abgetrotzt

wurde der Noordoostpolder im Jahre 1942. Bei einem Polder handelt es sich also um ein Stück Land, das früher mal vom Meer bedeckt war. Deshalb ist das Land absolut flach. Kein Gebäude ist älter als ca. 85 Jahre und die Straßen sind schnurgerade. Das kling jetzt nicht gerade nach schönen Orten und spektakulärer Landschaft. Trotzdem waren wir in der letzten Woche für einige Tage dort.
Der Grund waren die Tulpen. Sehr viele Tulpen. Der Polder ist das größte Anbaugebiet für Tulpen in den Niederlanden.
Gestartet sind wir mit unserer Tour letzten Woche in Ostfriesland. Wir wollten aber auch noch ein paar tage in die Niederlande, weil wir Land und Leute dort sehr mögen. Bei der Suche nach einem Ziel stießen wir im Internet auf das Tulpenfestival auf dem Polder. 
 
 

 

 Camping Het Bosbad in Emmeloord

 
Da unser Aufenthalt auch noch auf den 1. Mai fiel, war es gar nicht so einfach einen Stellplatz auf einem Campingplatz zu finden. Schließlich fanden wir einen Platz auf einem Campingplatz im Hauptort des Polders in Emmeloord. "Het Bosbad". Der Platz liegt am Ortsrand. Er ist nicht groß und die Sanitäranlagen sind sehr einfach, aber sauber und gepflegt.
Das Betreiberpaar ist unglaublich hilfsbereit und bemüht. Durch die zentrale Lage in der Poldermitte eignet sich der Ort gut als Ausgangspunkt für Radtouren. Der Ort Emmeloord hat ca. 27.000 Einwohner. Dort gibt es zahlreiche Supermärkte und weitere Einkaufsmöglichkeiten in der Fußgängerzone. Sehenswert ist die kleine Stadt aber nicht.
 

 

Enttäuschung

Schon bei der Ankunft auf dem Campingplatz erzählte uns die Inhaberin des Platzes aber, dass es kaum noch Tulpenfelder gab. Die meisten Felder wären schon gemäht. Das bestätigte sich dann auch auf unsere ersten Radtour. Keine leuchtenden Tulpenfelder sondern nur Äcker und bestenfalls noch ein paar übriggebliebene einzelne Tulpenblüten. Wir fanden nur noch ein Feld mit weißen Tulpen. Das war zwar wunderschön, aber nicht das, was wir erwartet hatten. Etwas entschädigte uns die Stadt Urk. Das Ziel der Tour. Eine schöne, alte Stadt, die an den Polder grenzt und früher mal auf einer Insel lag.
 
Das erste Tulpenfeld. Zwar riesig, aber eben nur das eine.

 

Sonntag, 6. August 2023

Kiebitze ::: spektakuläre Flugshow

Kiebitze sind Flugkünstler

Wer mal Gelegenheit hat die schönen Vögel während ihrer Balzflüge zu beobachten wird meine Einschätzung bestimmt teilen. Leider wird der Lebensraum der "Gaukler der Lüfte" immer mehr eingeschränkt. Mittlerweile sind sie aus unserer -durch die Landwirtschaft meist sehr intensiv genutzten- Landschaft weitgehend verschwunden. Nur noch in wenigen Schutzgebieten gibt es die Möglichkeit ihre Flugkünste zu bewundern. Bisher konnte ich sie im Ochsenmoor, auf Langeoog und zuletzt auf Texel entdecken. Aber auch schon vor der eigenen Haustür. Im Winter war ein riesiger Schwarm auf dem Acker vor unserem Haus für eine kurze Rast gelandet.
Fotografisch ist ihr Flug eine Herausforderung. Ihre Flugbahn ist schwer vorhersehbar und sie sind flott unterwegs. Auf Texel konnte ich aber trotzdem ein paar brauchbare Bilder aufnehmen, die ich euch gerne zeige.

Paarflug der Kiebitze


Sonntag, 16. Juli 2023

Säbelschnäbler ::: Ein auffällig geformter Schnabel mit Wiedererkennungswert

Elegante Säbelschnäbler

Säbelschnäbler haben eine elegante Erscheinung. Lange Beine, und eine elegante Linienführung die schließlich im nach oben gebogenen dünnen Schnabel endet. Die schwarzweiße Gefiederfärbung unterschstreicht den eleganten Look.

Im letzten Post hatte ich über die Löffler im Naturschutzgebiet Utopia auf der holländischen Insel Texel berichtet. Am selben Tag konnte ich auch einige Säbelschnäbler fotografieren.
Vor dem Urlaub auf Texel konnte ich bisher nur einmal einen dieser schönen Vögel beobachten. Das war auf Sylt. Auf Texel waren zehlreiche Säbelschnäbler in relativ kurzer Entfernung zu sehen und natürlich auch zu fotografieren.
Überrascht war ich über das agressive Verhalten der auffälligen Limikolen. Sowohl gegeneinander und auch gegenüber anderen Arten. Vermutlich gehört das ruppige Verhalten aber zur Balz bzw. die Vögel wollten ihr Revier verteiligen.
 

Samstag, 24. Juni 2023

Löffler ::: exotisch anmutende Vögel an der Nordsee

Löffler sind anmutige, etwas exotisch aussehende Vögel. Sie gehören zur Familie der Ibisse und Löffler. Vertreter dieser Familie kommen hauptsächlich in tropischen und subtropischen Gegenden vor. In unseren Breitengraden sind sie selten und wirken deshlab exotisch. Von den Löfflern kommt bei uns nur der fast reinweiße Löffler "Platalea leucorodia" vor. Und das auch nur sehr lokal. In den Niederlanden und mittlerweile auch in Norddeutschland. Hauptsächlich auf Inseln in der Nordsee.

 

fliegender Löffler mit Nistmaterial
Löffler; eine anmutige Erscheinung


Im Mai/Juni waren wir auf der niederländischen Nordseeinsel Texel. Dort hofften wir die schönen Vögel zu Gesicht zu bekommen. Das hat auch gut geklappt. Eigentlich konnten wir fast jeden Tag die großen Vögel mit dem namensgebenden löffelförmigen Schnabel beobachten. Oft aus großer Entfernung aber auch beispielsweise in der seichten Nordsee direkt am Radweg am Deich aus geringer Entfernung.

Natürlich hoffte ich auch ein paar vorzeigenswerte Bilder von Löfflern auf den Chip bannen zu können.

Mittwoch, 7. Juni 2023

Sunflower Art Festival in Amsterdam

Den Sonnenblumen auf der Spur...

Am Freitag, den 02. Juni waren wir in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam. 
Wir hatten die sehr berührende Ausstellung der Pressefotos des Jahres ("World Press Photo Exhibition 2023") in der "Nieuwe Kerk" in der wunderschönen Stadt der Grachten besucht.
Anschließend bummelten wir noch durch die "kleinste Weltstadt der Welt".
Uns fiel irgendwann auf, dass viele Menschen Sonneblumen bei sich hatten oder Fahrrädermit Sonnenblumen dekoriert waren.
 
Sonnenblumen an einem Fahrrad in Amsterdam
Wir entdeckten immer mehr Sonnenblumen in Amsterdam
 
Wir beschlossen den Sonnenblumen entgegen zu gehen, um die Quelle der Sonnenblumen zu entdecken.

Samstag, 20. Juli 2019

Nordseeküste ::: das besondere Licht

Castricum an Zee

Im Juni waren wir fast drei Wochen auf Tour mit unserem Campingbus durch die Niederlande. Über unseren Besuch der Mühlen von Kinderdijk hatte ich schon berichtet.

Am 14.06.19 waren wir an der Nordseeküste bei Castricum an Zee. Dabei handelt es sich nicht um einen Ort, sondern um einen großen Parkplatz und einigen Strandrestaurants, wie sie für Holland so typisch sind. Die Lage in den Dünen ist allerdings sehr schön.

Lichtstimmung am Meer

An dem Tag schien die Sonne, aber es waren auch einige Schönwetterwolken am Himmel. Das Licht hoch stehende Sonne brachte die Oberfläche der See zum glitzern. Es entstand diese helle Licht, das Himmel, Wasser und Strand zum leuchten brachte. So ein Licht gibt es nur an der Küste.

Verwendete Kamera: Olympus OM-D EM-10.1mit Panasonic 12-32/f3.5-5.6

Helles Licht an der Nordsee bei Castricum

Sonntag, 30. Juni 2019

Die Mühlen von Kinderdijk


Windpumpen am Kinderdijk


Wir waren fast drei Wochen mit dem Bulli in den Niederlanden unterwegs.
Auch die berühmten  Windmühlen von Kinderdijk gehörten zu unseren Zielen.
Seit 1997 gehören sie zum UNESCO-Welterbe.

Die Mühlen von Kinderdijk
Eine der Mühlen. Sie dient als Wohnhaus und ist nicht zugänglich.

Es handelt sich übrigens nicht um Windmühlen, sondern um Windpumpen. Sie wurden zwischen 1738 und 1761 erbaut und pumpten Wasser aus dem Polder. Inzwischen haben elektrische Pumpen diese Aufgabe übernommen und die Windräder stehen still.
Zwei der Mühlen können besichtigt werden. Viele der 19 Mühlen werden bewohnt.
Hier ist eine sehr gut gemachte, private Seite über die Mühlen.

Unser Besuch am 22.06.19

 Da es sich um eine der Top Sehenswürdigkeiten der Niederlande handelt kann der Besucherandrang enorm sein.
Wir haben Kinderdijk an einem Samstag besucht und waren schon vor elf Uhr vor Ort.
Es ist nicht weit bis Rotterdam, so dass die Autobahnausfahrt nicht weit vom Ort entfernt ist. Die letzten Kilometer führen über schmale Straßen durch den Ort Kinderdijk. Wir wurde durch ein großes Hinweisschild auf den Parkplatz einer Firma geleitet, die Samstags geschlossen war. Parkgebühren mussten wir nicht zahlen und der Parklplatz war auch relativ groß.
Von dort waren es noch einige Minuten zu Fuß bis zu den beeindruckenden Mühlen.
Am "Eingang" zu den Mühlen ist ein kleiner, kostenpflichtiger Parkplatz. Außerdem ein Andenkenladen und ein Imbiss.

Durch das Aeral führt ein öffentlicher Fußweg und auch ein Radweg. Der Zugang ist kostenlos! Es gibt dort zwar strategisch gut platzierte Ticketshops, die den Eindruck erwecken es müsste Eintritt bezahlt werden. Dort werden aber nur Tickets für die Museumsmühlen verkauft. Lasst euch nicht irritieren.

Teilweise waren dort Reisegruppen mit ca 70 Menschen unterwegs, aber das Gelände ist groß und der Andrang hielt sich in Grenzen. Wir haben uns ca. 2 Stunden dort aufgehalten. Allerdings haben wir keine Mühle von innen besichtigt.

Hier jetzt aber einige Bilder der Mühlen.

Die Windmühlen von Kinderdijk

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