Montag, 14. Dezember 2015

Aufnahmetechnik#Wischerbilder

Heute möchte ich ein paar Bilder zeigen, die mit etwas ungewöhnlichen Aufnahmetechniken enstanden sind. Das Schöne ist, das nur für eine Technik die Kamera Doppelbelichtungen anbieten muss.

Manchmal habe ich mich sattgesehen an den Naturbildern, die ich mir im Internet ansehe. Technisch fast perfekt, aber irgendwie eintönig. Eine perfekt freigestellte Blüte oder Schmetterling mit perfekter Schärfe und wunderbar verschwommenen Hintergrund. Das bildwichtige Objekt im goldenen Schnitt platziert. Ideal für die Bestimmung der dargestellten Art.
Oder der x-te wunderschöne Sonnenuntergang am Meer oder die verschneiten Berge. Alles sehr gefällig für den Betrachter, aber eben auch beliebig, weil viele diesen Idealen nacheifern.
Nicht das ein falscher Eindruck entsteht; ich bewundere diese Bilder oft und betrachte sie gerne. Selber produziere ich auch solche Bilder.
Aber ab und zu wird es Zeit mal etwas anderes auszuprobieren udn sich von den Ergebnissen überraschen zu lassen.

Wer eine Kamera mit Doppelbelichtungsfunktion besitzt sollte diese Technik einmal ausprobieren. Damit kann man neue Bilderwelten erschaffen oder auch nur Standardmotive etwas aufpeppen. In dem Beispiel habe ich eine korrekt fokussierte Aufnahme mit einer unscharfen Aufnahme kombiniert. Das ergibt eine Art Aura um die scharfen Bildbereiche. Es gibt noch eine Menge mehr Möglichkeiten die mit Mehrfachbelichtungen in der Kamera möglich sind. Auch kreativere, als die hier vorgestellte.

Bekannt sind auch Wischerbilder. Dabei wird die Kamera während der Belichtung meist vertikal geschwenkt. Es bieten sich Motive mit vertikalen Linien an. Ein Klassiker sind Bäume im Wald. Vom gestalterischen sollte man darauf achten keinen ausgebrannten Himmel im Bild zu haben. Das ergibt weiße Striche, die oft stören. Aber natürlich kann das auch genau so gewollt sein (-;
Der Auslöser sollte erst gedrückt werden, wenn die Bewegung bereits begonnen hat und auch nach Ende der Belichtung sollte die Bewegung noch fortgesetzt werden. Es bietet sich die Zeitvorwahl an und die Kamera wählt die passende Blende. 1/2 Sekunde ist ein guter Ausgangswert. Reizvolle Kontraste enstehen wenn die Baumstämme verschiedene Farben haben. Natürlich kann man auch in eine andere Richtung als vertikal "wischen" oder Bewegungen kombinieren.

Viele kenne auch den Zoomeffekt. Dabei wird während der Belichtung ein- oder ausgezoomt. Dafür benötigt der Fotograf dann natürlich ein Zoomobjektiv, das manuell bedienbar sein muss. Ein Stativ wird nicht benötigt.

Natürlich sind alle vorgestellten Techniken auch kombinierbar.

Vielleicht entstehen nicht gleich Fotoikonen, aber bestimmt neue Erkenntnisse über die eigenen Fähigkeiten und einmalige Bilder und außerdem Spaß (am wichtigsten) und möglicherweise der Einstieg in einen eigenen Stil.

Alle Bilder sind JPGs aus der Kamera ohne weitere Bearbeitung.

durch vertikales Verziehen der Kamera werden die Strukturen der Bäume verwischt.
Wischer mit Bodenhaftung

Durch die Doppeöbelichtung ensteht eine Aura
Eine Doppelbelichtung

fast wie gemalt

durch vertikales Verziehen der Kamera werden die Strukturen der Bäume verwischt.
Kombinierte Bewegung

durch vertikales Verziehen der Kamera werden die Strukturen der durch vertikales Verziehen der Kamera werden die Strukturen der Bäume verwischt.Bäume verwischt.
herkömmlicher Wischer

durch vertikales Verziehen der Kamerdurch vertikales Verziehen der Kamera werden die Strukturen der Bäume verwischt.a werden die Strukturen der Bäume verwischt.
ohne Bodenhaftung

durch vertikales Verziehen der Kamera werden die Strukturen der Bäume verwischt.
leicht schräge Stämmme

Währende der Belcihtung wurde gezoomt
Zoomeffekt


Keine Kommentare:

Blog-Archiv