Dienstag, 20. November 2012

Oly E-1 und der Megapixelwahn

Beim aussortieren von Fotos fand ich einige, die ich mit Olympus E-1 gemacht habe.
Eine Kamera ohne Motivprogrammen, Art-Filter und mit nur 5 Megapixeln. Einen Bildstabilisator gab es auch noch nicht.
Gute Fotos konnte man man mit ihr trotzdem machen und immer noch machen.

5 Megapixel reichen für eine Veröffentlichung im Web völlig aus. Für die Betrachtung am HD-Fernseher sowieso.
Selbst Ausdrucke in DIN 4 sind in guter Qualität möglich.
Mittlerweile wäre eine Kamera mit 5 Megapixeln natürlich unverkäuflich. Selbst 10 MP gelten mittlerweile als wenig.
Aber mal ehrlich, wann benötigt man als Hobbyfotograf schon mal 10MP oder mehr?
Mittlerweile gibt es bereits Amateurkameras mit über 20MP. Um die wirklich zu nutzen, werden auch entsprechende, leistungsstarke Objektive benötigt.

Und sind viele Megapixel wirklich ein Kriterium für eine gute Bildqualität?
Die Industrie will uns das jedenfalls einreden und in den Fotomagazinen findet man selten oder nur ganz versteckt Hinweise auf die negativen Seiten der vielen Pixel. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ich frage mich wie toll die Bildqualität heute sein könnte (Rauscharmut, Detailreichtum, etc), wenn ein Kamerahersteller heute einen FT oder APS-C Kamera mit 8 oder 10MP bauen würde..

Hier eine 100% Crop. Aufgenommen mit der Olympus E-1 und dem Zuiko 35/3.5 Makro.
Freihand mit ISO400.

Marienkäfer auf Läusejagd



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