Mittwoch, 18. September 2013

Warum Olympus?

Fotografie ist mein Hobby. In den letzten Jahren sind mit meiner Ausrüstung auch meine Ansprüche an die Technik gewachsen, aber vor allem auch an die inhaltliche Qualität meiner Bilder.
Meine erste digitale DSLR habe ich im Sommer 2009 erworben. Aber in den Jahren vorher habe ich auch schon Fotos gemacht. Hauptssächlich analog mit einfachen Sucherkameras.
Heute nutze ich digitale Kameras der Marke Olympus. Olympus ist eher ein Exot auf den Markt der digitalen digitalen Spiegelreflexkameras. Wie bin ich also dazu gekommen?

Bis 2008 machte ich meine Fotos analog mit einer günstigen Sucherkamera.
Digitale Kameras waren zu dem Zeitpunkt noch relativ teuer und einen vernünftigen Computer hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht lange.
Meine Filmentwicklungskosten beliefen sich aber schon auf einige hundert Euros jährlich.

Meine Bruder hatte eine Panasonic Lumix FX-10 soweit ich mich erinnere. Also kaufte ich mir 2008 das Nachfolgemodell die Lumix FX-12. Das ist eine ultrakompakte Kamera, die ich ab und zu heute noch nutze. Ich meine 189€ dafür gezahlt zu haben.
Bald schon wollte ich "mehr". Durch das Lesen von zahlreichen Tests in Fotozeitschriften kam ich zur Panasonic Lumix FZ-28. Mein Bruder hatte die FZ-50 und ein Verwandter die FZ-8 und beide waren zufrieden damit. Bei der FZ Reihe handelt es sich um Superzoomkameras im Mini DSLR Design. Es sind zahlreiche Knöpfe vorhanden und sogar ein digitaler Sucher. MIt der Kamera hatte ich viel Spaß und zu dem Zeitpunkt war ich sehr zufrieden mit dem Gerät. Der Unterschied zu einer DSLR war mir auch nicht völlig klar. Aber schon nach kurzer Zeit fiel mir die nicht so gute Verarbeitung auf und der Sucher war kaum zu gebrauchen. Auch wurde mir klar, dass es verschiedene Sensorgrößen gab. In meiner Kamera werkelte ein ganz kleiner Sensor. Ich hatte angenommen es wäre ein großer Sensor gewesen, weil die Kamera ja immerhin im Mini-SLR-Design war, wie es in einer Zeitschrift hieß.
Irgendwann schaute ich mir meine Bilder auch mal in der 100% Ansicht an und bemerkte das Fehlen von Details.
Aus Fotozeitschriften (ich las viele Zeitschriften) lernte ich, dass ein großer Sensor doch viel bessere Fotos machte. Nicht von der Gestaltung her, aber von der technischen Qualität her. Schon 2009 reifte in mir der Entschluß in die DSLR Welt einzusteigen. Ich las mich in das Thema ein. Zeitschriften und das Internet (hier vor allem das DSLR-Forum) waren meine Quellen.
Monatelang machte ich mir Gedanken. Ich war oft mehrere Tage mit dem Rad unterwegs und die Kamera würde hauptsächlich draußen zum Einsatz kommen. Immerhin war mir klar, dass ich locker ca 500€ investieren musste. Viel Geld.

Irgendwann hatte ich drei Favoriten:

-Pentax Kameras waren sehr robust und gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt.
 In Frage kam die K200D oder die ältere K10D. Allerdings sollte die automatische      Sensorreinigung nicht so toll sein.

-Die Canon 1000D wurde auch ziemlich gut getestet.

-Für die Olympus E-420 sprach die sehr gute Sensorreinigung und das zwei Oblektive im Lieferumfang waren. Ausserdem war sie klein und kompakt.

Ich war oft mehrere Tage mit dem Rad unterwegs und die Kamera würde hauptsächlich draußen zum Einsatz kommen.
Die Pentax schied bald aus dem Rennen aus (Bildqualität und Sensorreinigung sollten nicht besonders gut sein).
Blieben Canon und Olympus. Es wurde dann die Olympus.

Laut meinen Recherchen war die mir sehr wichtige Sensorreinigung hervorragend.
Die Olympusobjektive wurden als hervorragend beschrieben. Die anderen Marken konnten da nicht mithalten.
Aufgrund des FourThirds Sensors waren die Olympuskameras und die Objektive kompakter als die aus dem APS-C Lager. Da ich meistens sowieso nur bis ISO 100 fotografierte waren die "High ISO" Qualitäten nicht so wichtig (ISO 1600 waren sehr hoch!). Olympus hatte den Bildstabilisator in der Kamera nicht im Objektiv (nicht bei der E-420). Dadurch waren künftige Objektive günstiger und immer stabilisiert (mit einer neuen Kamera).
Olympus hatte 2009 einige Alleinstellungsmerkmale gegenüber der Konkurrenz, die erst auf den zweiten Blick erkennbar waren. Und ich habe viele Blicke gemacht.
Ausserden kamen von Olympus in dieser Zeit viele Neuheiten auf den Markt, so dass ich an der Zukunftssicherheit nicht zweifelte.

Nächtelang rang ich nun mit mir, ob ich denn fast 500€ investieren sollte oder ob die FZ-28 nicht ausreichte.
Nachdem ich am 09.06.2009 bis ca 4 Uhr wach war fuhr ich meinen Rechner hoch und bestellte bei Amazon  für 439,97€ die "Olympus E-420 SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, LifeView) Double Zoom Kit inkl. EZ-1442 und EZ-4015-2".
Aussderdem noch eine "Transcend 4GB CompactFlash CF MLC 133x"
Elektronik; EUR 17,95.

Die Bestellbestätigung von Amazon kam um 04:25 Uhr und die Kamera am nächsten Tag.
Das war der Einstieg in ein faszinierendes Hobby.

Frisch aus dem Karton





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