Samstag, 4. Mai 2013

Simulierte Dunkelheit

Draußen sein, um Insekten und Pflanzen zu fotografieren ist eine feine Sache, die viel Spaß macht. Aber um qualitativ hochwertige Aufnahmen zu bekommen ist einiges an Aufwand und Geduld notwendig. Ein Stativ ist fast unverzichtbar, ein Einstellschlitten zu empfehlen und vor allem Geduld bis beide Sachen eingerichtet sind und es zur Aufnahme kommt. Für bewegte Objekte ist das allerdings nicht besonders praktikabel.
Eine alternative ist der Einsatz eines Ringblitzes oder Zangenblitzes. Der (finanzielle) Aufwand ist zwar auch nicht unbeträchtlich, aber es gelingen schneller ansprechende Fotos. Den Einsatz eines Blitzes sieht man solchen Fotos allerdings deutlich an. Wenn man das allerdings bei der Gestaltung beachtet gelingen Fotos, die an Studioaufnahmen erinnern, aber in der Natur entstanden sind. Für mich eine reizvolle Kombination.

An Equipment hatte ich bei meinem letzten Ausflug die Olympus E-30, das SIGMA 150/2.8 und den Metz mecablitz 15 MS-1.
E-30, SIGMA und Metz
Ein Stativ hatte ich nicht, sondern freihand fotografiert. Als Aufnahmemodus hatte ich die Blendenvorwahl eingestellt. Die Belichtungszeit wird von der Kamera automatisch auf 1/250s eingestellt. Die Blende wähle ich relativ klein. So etwa bei f/10. Das garantiert scharfe Bilder und kleine Fehler beim Fokussieren fallen nicht auf.
Das führt dazu, dass fast nur der Blitz für das Licht zuständig ist. Das natürliche Umgebungslicht ist auf den Fotos kaum noch sichtbar. In der Bildbearbeitung habe ich den Hintergrund noch mehr abgedunkelt.
Das ergibt den von mir gewünschten Look der Bilder.










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