Sonntag, 18. Januar 2026

Vögel im Paderquellgebiet in Paderborn

 Vögel im Paderborner Paderquellgebiet

Heute habe ich das Paderquellgebiet in der Paderborner Innenstadt besucht. Im Winter sind dort verschiedene Wasservögel anzutreffen. Die Paderquellen führen reichlich Wasser, und die Paderquellflüsse weisen bereits an ihrem Ursprung eine beträchtliche Breite auf. Das Wasser ist klar und sauber. Das Ufer bietet dem Eisvogel diverse Ansitzmöglichkeiten; auch die Mauern, die die Quellen umgeben, werden hierfür genutzt. Die Eisvögel zeigen sich gegenüber den zahlreichen Fotografen weitgehend unbeeindruckt. Es hat sich etabliert, dass die Besucher auf den Wegen entlang einer Flussseite verweilen, während die Vögel auf den gegenüberliegenden Ästen sitzen, teilweise nur 4-5 Meter entfernt. Auch Wasseramseln sind in Paderborn zu beobachten, wobei ich heute lediglich ein Exemplar gesichtet habe.



Für Eisvögel besteht in den Wintermonaten nahezu eine Sichtungsgarantie, sofern man um ihre Präsenz weiß. Andernfalls können sie trotz ihres auffälligen blauen Gefieders leicht übersehen werden.
Die Vögel hab ich mit meiner OM-System OM-1 und dem M.Zuiko 150-600 fotografiert. Die Reichweite vom Objektiv macht fast formatfüllende Bilder von den kleinen Vögeln möglich. Das Objektiv liefert detailreiche Bilder. Es hapert aber etwas am Mikrokontrast. Irgendwas ist halt immer...

Sonntag, 11. Januar 2026

Nun ist der Winter da

 Während das Wintertief Elli nur ein Stück weiter nördlich ordentlich Wirbel macht, hat sich auch unser Ostwestfalen-Lippe in ein stilles, frostiges Gewand gehüllt. Gestern hat es mich gepackt: Bewaffnet mit meiner OM-D und dem Telezoom bin ich hinaus in den klirrenden Ostwind gezogen, um die Magie der kleinen, winterlichen Details einzufangen. 
Den perfekten Bildlook hatte ich schon im Kopf (und in der Kamera) parat. Es war ein Spiel gegen die Kälte – nach jedem Klick auf den Auslöser gab es nur eine Mission: die klammen Finger schnell wieder im warmen Handschuh vergraben.

 
 

Montag, 5. Januar 2026

Unser Wintermärchen in Duhnen

Weißer Strand und weites Meer: Unser Wintermärchen in Duhnen.

Moin zusammen!

Habt ihr die ersten Januartage auch so genossen? Wir haben uns für einen spontanen Kurztrip entschieden und unseren Camper auf einem Campingplatz in Duhnen geparkt. Was wir dort erlebt haben, war alles andere als der typische graue Nordsee-Winter – es war ein echtes Wintermärchen!
 
  

Stellt euch das mal vor: Ihr kommt über den Deich und statt dem gewohnten Sandgelb erwartet euch eine strahlend weiße Decke. Der gesamte Strand von Duhnen war komplett schneebedeckt! Ich bin ja schon oft an der Küste gewesen, aber Schnee direkt am Nordseestrand? Das war für mich eine absolute Premiere.

Das eigentliche Spektakel spielte sich aber über dem Wasser ab. Während wir dick eingepackt durch den weichen Schnee stapften, konnten wir über der offenen Nordsee gigantische Wolkenformationen beobachten. Das waren nicht einfach nur Wolken – man konnte förmlich sehen, wie sich die nächsten Schneefronten über dem Meer zusammenbrauten.


 

 Langlauf statt Wattwandern?


Und jetzt kommt das Beste: Wir dachten erst, wir sehen nicht richtig, aber tatsächlich zog eine Skilangläuferin seelenruhig ihre Bahnen – mitten auf dem Strand! Wo sonst im Sommer die Strandkörbe stehen und im Schlick gewandert wird, hieß es diesmal: Ski heil! Ein Anblick, den ich so schnell sicher nicht vergessen werde. Die Sportlerin aber auch nicht. Endlich konnte sie einen Punkt auf ihrer ToDo-Liste abhaken. Sie hat sich voll gefreut als sie uns das erzählte. 
 

 
 Hier sind noch ein paar Impressionen vom verschneiten Nordseestrand. Echt ein Anblick der für mich wahrscheinlich einmalig bleiben wird.
Die Bilder habe ich mit dem Smartphone gemacht und nicht weiter bearbeitet. Der Horizont ist bei dem ein oder anderen Bild bestimmt schief...

Freitag, 26. Dezember 2025

Praxistest im Garten: Meisen-Porträts mit dem OM System 150-600mm

 

Praxistest im Garten: Meisen-Porträts mit dem OM System 150-600mm

Vögel im Flug oder flinke Singvögel im Geäst sind immer eine Herausforderung für das Equipment. Heute hatte ich die Gelegenheit, einige Meisen in meinem Garten zu fotografieren und dabei das OM System 150-600mm f/5.0-6.3 IS unter realen Bedingungen zu testen.

In diesem Beitrag teile ich meine Eindrücke zur Handhabung und zur Bildqualität dieses Super-Teleobjektivs.


 

Der Workflow: Von der Aufnahme zum fertigen Bild

Alle gezeigten Aufnahmen wurden mit dem 150-600mm erstellt. Da die Lichtverhältnisse wechselhaft waren, habe ich die RAW-Dateien einer zweistufigen Bearbeitung unterzogen:

  1. Entrauschen: Zuerst wurden die Bilder mit DxO PureRAW behandelt, um das Sensorrauschen bei höheren ISO-Werten zu minimieren.

  2. Finishing: Die finale Bearbeitung und Farbkorrektur erfolgte in ON1 Photo RAW.

Das Objektiv in der Handhabung

Das OM System 150-600mm ist ein beeindruckendes Stück Technik, aber es verlangt dem Fotografen physisch einiges ab. Es ist relativ groß und schwer, was besonders beim längeren Fotografieren aus der Hand spürbar wird.

Die Verarbeitung ist durchweg solide, wie man es von OM System erwartet. Besonders interessant ist die Mechanik zur Veränderung der Brennweite. Hier gibt es zwei Optionen:

  • Über den Zoomring: Dies ist sehr präzise, allerdings ist der Ring recht schwergängig.

  • Push-Pull-Verfahren: Man kann direkt am Tubus ziehen oder schieben. Das geht wesentlich schneller und ist ideal, wenn man flinke Motive wie Meisen verfolgt.

Autofokus und Schärfe

Der Autofokus arbeitet angenehm schnell. Eine interessante Beobachtung konnte ich jedoch bei der Präzision machen:

  • Der Single AF (S-AF) liefert meiner Erfahrung nach konstanter schärfere Ergebnisse als der kontinuierliche Autofokus (C-AF).

  • Um die bestmögliche Bildqualität aus der Optik herauszuholen, empfehle ich zwei Dinge: Kurze Verschlusszeiten, um Mikroverwacklungen (besonders am langen Ende) zu vermeiden, und ein leichtes Abblenden, was die Detailzeichnung merklich verbessert.

Montag, 22. Dezember 2025

Wintermärchen im Blumentopf

Ein Wintermärchen im Blumentopf: Die Faszination der Amaryllis in der Adventszeit

Auf den Bildern, die ich für diesen Beitrag gemacht habe, seht ihr die Blüte aus unterschiedlichen Blickwinkeln
 
Amaryllis
Was mich immer wieder begeistert, ist die Symmetrie und die Leuchtkraft der Farben. Ob klassisches Rot, reines Weiß oder sanftes Rosa – die Amaryllis bringt eine Eleganz in die Weihnachtsdekoration, die ihresgleichen sucht.
 

 Die Amaryllis ist für mich mehr als nur eine Zimmerpflanze. Sie ist ein lebendiger Beweis dafür, dass auch in der dunkelsten und kältesten Zeit des Jahres etwas Wunderschönes entstehen kann. 
 

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