Sonntag, 27. April 2014

ein Jahr Oly E-PM1-Fazit

Vor etwa einem Jahr ersteigerte ich die Olympus PEN E-PM1 mit dem Kitzoom 14-42 3.5-5.6.
Hintergrund war, dass ich eine handliche Ergänzung zu meiner E-30 gesucht hatte, aber nicht allzuviel ausgeben wollte. Das Set ersteigerte ich bei der Olympus "Resterampe" auf Ebay für knapp über 200€.
Meinen ersten Eindruck habe ich hier beschrieben.
Und mein erstes Fazit von damals an dieser Stelle.
Vor einem Jahr wollte ich noch eine relativ lichtstarke Festbrennweite von Sigma dazukaufen und dann sehen wie ich damit klarkomme.
Die Kombi pm1 mit dem Sigma 19/2.8 hatte ich auf einer Wochendtour in Hamburg dabei. Die Kamera und das Objektiv haben sich gut bewährt. Aber in die Jackentasche passten sie nicht.
Also erstand ich einige Zeit später ein gebrauchtes Pancake m.Zuiko 17/2.8. Die Kombination passt sogar in eine (nicht zu kleine) Jackentasche und den Bildwinkel finde ich sehr universell einsetzbar. Die Lichtstärke ist auch ok. Das Objektiv verzeichnet aber relativ stark. Die Kamera korrigiert das aber bei den JPGs und in AfterShot sind auch Korrekturprofile hinterlegt. Wichtig, weil ich doch oft RAWs entwickle.
Irgendwann kam dann noch das SIGMA 30/2.8 hinzu. Das habe ich allerdings kaum genutzt.
Sehr spannende Ergebnisse kann man mit der SLR Magic Toy Lens. Die hatte ich Anfang dieses Jahres gekauft.
Meistens habe ich die PEN auf Wanderungen dabei. Oft mit einer Festbrennweite, weil das Kitzoom doch ganz schön lichtschwach ist.

Auf Wanderungen hat sich die PEN bewährt. Klein und leicht mit einer sehr guten Bildqualität kann ich sie wirklich immer dabei haben. Meistens mit einer kompakten Festbrennweite bestückt. Das Kitzoom nehme ich fast nie mit. Für ein paar schnelle Fotos ist eine FB irgendwie praktischer.
Meine E-30 ist da doch eine anderes Kaliber. Die Fototasche wird doch schnell schwer.

Auch auf Kurzreisen ist die PEN recht praktisch. Aber für mich hat sich herausgestellt, dass auf Reisen eine FB doch zu sehr einschränkt und ein Objektivwechsel hält doch sehr auf (ich bin ja nicht allein unterwegs).
Also habe ich mir noch das Reisezoom 14-150 f4-5.6 zugelegt.
Die Bildqualität ist ok und die Einsatzmöglichkeiten enorm. Dazu noch das 17/2.8 für Innenräume und ich bin gut ausgerüstet und dabei leicht und kompakt unterwegs.

Den Aufstecksucher VF-3 habe ich auch noch günstig ersteigert. Für die manuelle Scharfstellung fast unverzichtbar und bei Teleaufnahmen praktisch.
Das Set pm1+14-150+VF3 ist natürlich nicht mehr sonderlich kompakt.
Aber man hat die Möglichkeit sich für viele Anlässe ein Setup zusammenzustellen.

Insgesamt hat sie der Kauf der PEN für mich gelohnt.

Fazit:

Meine E-30 mit den hervorragenden FourThirds Objektiven kann sie nicht ersetzten. Dafür ist die kleine PEN einfach zu fummelig. Sie hat zwar mehr Funktionen als die E-30, aber die Bedienung ist sehr menülastig. Aber das Einstellen der Blende und der Belichtungskorrektur geht flott vonstatten.
Den Fokuspunkt kann ich auch schnell wählen und die ISO schnell einstellen. Diese Einstellungen sind ohne Umweg über das Menü möglich.

Die Bildqualität hängt natürlich mit den Objektiven zusammen. Da ich eher in günstige Objektive investiert habe sind die Bilder ok. Mit einem adaptierten FT-Objektiv ist die Bildqualität hervorragend.
Da ich auch immer in RAW aufnehme ist die JPG Qualität für mich nicht entscheidend.

Als Ergänzung zu einer großen DSLR ist eine kleine, spiegellose Systemkamera eine Überlegung wert. Durch den rasanten Preisverfall ist die Anschaffung oft günstiger als eine "Edelkompakte". Mit einem kompakten Pancake kann man sie immer dabei haben, aber auch für "höhere" Aufgaben umrüsten.

In meinem Blog könnt ihr viele Fotos finden, die ich mit der PEN MINI gemacht habe.

Mit Reisezoom und Aufstecksucher

PEN mit Objektiven und Aufsteckblitz

rechts ist der Knopf für die Objektiventriegelung

Videoknopf und die Knöpfe am Drehrad sind individuell belegbar. 

Ein/Aus-Schalter und Auslöser

Mit dem Pancake


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